Telekom-Drosselung: das schreibt ein Insider

29. April 2013 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

Ich bekam heute eine E-Mail eines Telekom-Insiders. Jeder darf anonym Tipps einsenden, viele tun dies auch. Und sofern diese Einsendungen plausibel erscheinen, dann werden diese hier auch gerne  veröffentlichen. Dass Netflix mit der Telekom nach Deutschland kommen soll, dies aber nicht vor Mitte 2014 – ich aber nicht vor Mai darüber berichten dürfe, war ganz abwegig, aber die jetzige Mail eines Telekom-Insiders möchte ich hier ganz gerne wiedergeben, da sie sich direkt auf unseren Beitrag von heute bezieht.

Pressebild_bBeitband_Glasfaser_01

Im Beitrag geht es nicht nur im die Drosselung der Neukunden, auch Altkunden sollen betroffen sein. Dies soll durch AGB-Änderungen und neue Technologien ermöglicht werden. Bevor ich die E-Mail an mich hier wiedergebe, empfehle ich euch aus Verständnisgründen noch einmal diesen Beitrag.

Kommen wir nun zur E-Mail:

Es stimmt, dass bis 2016 90 % der Anschlüsse auf MSAN (Annex J) umgestellt werden sollen. Ursächlich dafür ist unter anderem die alte ATM-Plattform, die hohe Kosten verursacht.

Es stimmt weiterhin, dass alle die, die bisher nicht auf IP umgestellt haben, einen neuen Vertrag benötigen – die alten AGB passen einfach nicht. Alle die, die bisher bereits IP haben, sind zunächst nicht betroffen (werden wohl aber auch gekündigt, wenn sie einem Wechsel über Jahre nicht zustimmen). Leute die heute klassisches IP und kein Annex J haben brauchen keinen neuen Vertrag.

Das ganze ist Insidern seit Dezember/Januar bekannt. Ziel vermutlich (wobei ich da sehr sicher bin): die Generierung von Mehreinnahmen. Der Traffic ist nur Mittel zum Zweck. Die Erhöhung der Dämpfungsgrenzen (~ 25.10) Ende Oktober letzten Jahres ist übrigens in diesem Zusammenhang zu sehen. Schließlich benötigt man @ IP-Bandbreite für die Telefonate.

2016 werden fast alle von der Drossel betroffen sein. Hat heute ein durchschnittlicher Kunde 20 GB soll sich das Volumen bis 2016 vervierfachen (siehe dazu die Stellungnahme). 20*4 = 80 GB und damit ist man schon über der Drosselgrenze.

Soviel zur E-Mail an uns, die schon interessante Einblicke gibt – wie ich finde. Ich betone hier noch einmal: dass die Deutsche Telekom volumenbasiert abrechnet ist kein Thema für mich. Meinetwegen soll sie 10 GB später für die faire Summe X verkaufen. Das Problem ist dabei: Firmen legen sich mit der Telekom ins Bett – hier könnte man Spotify nennen. Deren Angebot geht quasi ungezählt durch die Leitung. Nun schauen wir uns dies mal bei Filmdiensten an. Angenommen ein 5 oder 10 GB-Paket Daten kostet 10 Euro. Würdest du da einen Streamingdienst wie Watchever oder später YouTube-Kanäle dazubuchen oder eher einen Telekom-eigenen Dienst, der nicht in deinen Traffic (=Geld) einfließt? Und genau dies ist das Problem, welches Anbieter von Musik wie Deezer, Rdio, Simfy, Xbox Music, Nokia und Co betrifft. Die Deutsche Telekom kann keine Gleichheit von Daten gewährleisten und hier muss ihr auf die Finger geklopft werden.

Chronologie der Ereignisse:

1. Gerüchte über die Drosselung erreichen das Netz

2. Deutsche Telekom äußert sich und relativiert

3. Deutsche Telekom gibt Drosselung bekannt

4. Mein Kommentar zur Telekom-Drosselung und Info zu Kabel Deutschland

5. Petition gegen die Drosselung wird ins Leben gerufen

6. Viprinet ist schockiert von den Plänen der Telekom

7. Telefon-Interview: Telekom verteidigt Drosselung

8. Telekom-Chef mit offenem Brief an Vizekanzler Rösler

9. Telekom: auch Bestandskunden können von der Drosselung betroffen sein

Neueste Beiträge im Blog

Gefällt dir der Artikel?
Dann teile ihn mit deinen Freunden.
Nutze dafür einfach unsere Links:
Über den Autor: caschy

Hallo, ich bin Carsten! Dortmunder im Norden, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING, Linkedin und YouTube.

Carsten hat bereits 16531 Artikel geschrieben.


62 Kommentare

Dennis Wisnia 29. April 2013 um 15:14 Uhr

Sehe ich genauso. Ich hoffe so sehr, dass die Jungs damit nicht durchkommen.

x200 29. April 2013 um 15:22 Uhr

Nein, ich würd kein Volumen kaufen, solange andere noch richtige Flats verkaufen. Da hilft nur kündigen ohne wenn und aber., das ist die einzige Sprache, die die verstehen.

Dominik Schalling 29. April 2013 um 15:24 Uhr

Das wäre wirklich ungeheuerlich. Nur andererseits denke ich wird nicht wirklich etwas anderes passieren… :-/

heinz inge 29. April 2013 um 15:25 Uhr

Nein, ich sehe es nicht ein mehr zu bezahlen. Die eigentlichen Betriebskosten sinken für die Telekom und nach der Umstellung ja anscheinend noch mehr. Gleichzeitig kriege ich aber nicht mehr geboten und auch weiter ausgebaut wurde hier in den letzten 10 Jahren nicht (Innenstadt konstant 1mbit). Das ist und bleibt blanke Abzocke.

Dirk Buchhalla 29. April 2013 um 15:27 Uhr

Da wird es wohl ganz schnell zu einem Anbieterwechsel kommen.
Es gibt doch genug echte Flatrates.

Stephan 29. April 2013 um 15:27 Uhr

So nach einigen Jahren wird es langsam etwas eng mit dem “freien” Internet. Die Leute sind ja fast “abhängig” und nehmen es sich nun raus auch dafür zu kassieren. Wird wohl noch krasser werden. siehe Spritpreise….
Vor jahren hätte ich auch nie gedacht das ich (außer GEZ) fürs TV bezahle. Mit HD+ und seit neusten SKY ist es soweit. Man-man-man

Sascha 29. April 2013 um 15:28 Uhr

Das Problem das die netzneutralität verletzt wird ist nicht zu leugnen. Das ist im Mobilfunk Bereich ja leider schon Gang und gäbe.
Mich stört das ein Anbieter mittels DPI nachschaut was ich im Internet treibe und das auch noch vollkommen legal ist. Das diese Technik a) kosten verursacht welche der Kunde zahlt (ja wir zahlen auch noch dafür abgehört zu werden) und vor allem b) die gleiche ist wie sie z. B. In China eingesetzt wird um das Netz zu zensieren, nur mit dem Unterschied das eine Konfigurationsdatei anders aussieht.
Wo fängt es an wo hört es auf? Hier ist auch die Politik gefragt!
Slowenien schafft es netzneutralität gesetzlich zu verankern, aber Deutschland nicht?!

visorone 29. April 2013 um 15:39 Uhr

Die Telekom Pakete fließen doch auch voll in das Volumen ein?! Das stand doch in dem offenen Brief von dem Obermann?!

Zusätzlichen Traffic einkaufen, obwohl ich schon für Spotify oder watchever bezahle würde ich ungern. Schöner wäre es, wenn die Streamingdienste sich das Volumen einkaufen könnten und das ganze in ihre Kalkulation einfließen lassen würden.

Das ganze wird schon wieder so komplex das ich als Verbraucher wenig Lust auf diese Sachen habe… Ich will es einfach und nicht für eine Leistung an 3 Ecken bezahlen müssen.

Black_Eagle 29. April 2013 um 15:51 Uhr

@visorone:
Nein, Telekom Dienste wie Entertain, oder Spotify (die der Telekom dafür Geld bezahlen) sind vom Inklusivvolumen ausgenommen.
Der Obermann hat von Sachen wie videoload gesprochen, die eh niemand nutzt :-P

Also Spotify kannst weiterhören, Watchever wird teuer wenn du viel guckst :)

chrzfl 29. April 2013 um 15:55 Uhr

Seien wir ehrlich , was ist verkehrt daran Firmen in die Pflicht zu nehmen, die online Ihre Produkte vertreiben und bislang außen vor sind bei der Finanzierung der Infrastrukturen (wie z.B. Google mit Youtube und Co. – Lovefilm,Maxdome oder zum Beispiel EA oder Valve).

Warum Musik nicht wieder offline kaufen :)

Florian Bongert 29. April 2013 um 15:58 Uhr

Also ich hoffe es passiert da wirklich noch was, ich meine ich kann die Telecom verstehen sie sind eine AG uns müssen mehr Geld verdienen. Aber das wird jetzt nach hinten los gehen, ich wäre bereit mehr für meinen Anschluss zu bezahlen wenn dieser schneller wäre! Aber das auch ein Fehler der Regierung Infrastruktur sollte dem Staat gehören von den Steuern gerecht ausgebaucht werden, die IPS zahlen Gebühren an den Staat wegen Wartung und Miete, so könnte man auch innerhalb eines Tages den Provider wechseln und der wirkliche Vorteil wäre der Ausbau. Leider, wird das niemals passieren. Das einzige was man jetzt machen kann, ist sich gegen die T-Com zu wären sprich die Petition zu unterzeichnen und alle Verträge zu kündigen, mit der Begründung das die Flat bis 2016 abgeschafft werden soll. Denn sobald die T-Com merkt ihr hauen die Kunden ab, überlegen sie sich etwas anders.

Marc 29. April 2013 um 16:01 Uhr

Ich wiederhole mich einfach mal, der regionale Kabelanbieter hier, wird das wohl nicht mitmachen und es wird ihm Kunden ins Geschäft spülen. Denn er geht über sein eigenes Fernsehkabel und nicht über die Telefonleitungen. Der Anbieter hat auch Telefon. Ergo, sollte man mich zwingen die Verträge so zu ändern, wird nicht nur DSL sonder, der komplette Anschluß gekündigt.

Micha 29. April 2013 um 16:02 Uhr

@Chrzfl

Wenn du mal in den Geuss kommst, eine Webseite mit nennenswertem Traffic zu betreiben, wirst du feststellen, dass diese Anbieter für den von ihnen verursachten Trafic längst kräftig zur Kasse gebeten werden.

Die Telekom hat als ISP die verdammte Pflicht, die Pakete durchzuleiten – egal woher sie kommen.

Frank 29. April 2013 um 16:07 Uhr

Interessante Meinungen – auch zum Thema Kündigung.
Mir stellt sich nur die Frage: Wohin?

chrzfl 29. April 2013 um 16:08 Uhr

Warten wir mal ab. Die “Power-User” werden eventuell abwandern und woanders den Traffic erzeugen und dann werden sicherlich auch die einen oder anderen Firmen anfangen zu drosseln. Ich denke das ist früher oder später eine Frage der Kalkulation. Die Wenignutzer finanzieren die anderen mit.

Black_Eagle 29. April 2013 um 16:18 Uhr

@chrzfl: War schon immer so.
Aber wenn die Telekom rechnet das der durchschnitt unter 20gb im Monat verbraucht ..
Ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen.
Bei der Telekom eventuell. Ich war selber mal da vor einigen Jahren. Da wird seid fast 15 Jahren jedem halbtoten Rentner n DSL Vertrag angedreht. Und wenn die nichtmal nen Computer haben, können die auch kein Traffic erzeugen – drückt den durchschnitt..

Andy 29. April 2013 um 16:25 Uhr

Ist schon schlau von der Telekom. Durch eine Kündigungswelle werden Kapazitäten bei der Konkurrenz knapp. So können viele nicht wechseln. Der Hausanschluss spielt auch eine Rolle. Und Exzessiv-Nutzer ist man los. Nebenbei pusht man eigene Dienste oder fremde Dienste die den Traffic mit subventionieren (Spotify).

So kann man überteuerte Preisstrukturen ala Mobilfunk durchsetzen. Der dumme Deutsche greift gern zu. Ich kenne Leute die ihr lächerliches Inklusiv-volumen von 500 MB for 5 Euro verdoppeln und es dann in zwei Tagen verbraten.

Andy 29. April 2013 um 16:30 Uhr

PS: off-topic, da wünscht man sich in Österreich zu wohnen: http://www.t-mobile.at/handytarife/zusatzpakete/internet_handy.php

Wenn man in Deutschland ein paar GB dazubuchen will muß man in einen 80-Euro Vertrag wechseln. Und einem Wechsel in einem teureren Vertrag stimm die Telekom natürlich sofort zu. ;)

Bernd 29. April 2013 um 16:33 Uhr

@chrzfl:

ein anderes Problem dabei ist dann auch wieder die Neutralität der Netze. Das ist die Büchse der Pandora.
Wenn die Telekom Youtube etc. Geld abnimmt für das Volumen, haben diese damit einen Vertrag geschlossen und damit muss wieder eine bestimmte Leistung erbracht werden. Das führt dann dazu, dass zahlenden Diensten wie Youtube Bandbreiten zugesichert werden, und anderen Firmen nicht. Das schadet dann wieder jungen Startups, die z.B. gegen Youtube konkurrieren wollen.

Ich denke eine generelle Ansage, dass Netzneutralität gewährleistet sein muss hat durchaus seinen Grund und da sollte man keinesfalls von abweichen.

Und die Aussage, dass Wenignutzer die anderen mitfinanzieren ist Humbug. Das ist so solchen Minimalen Anteilen so, dass Du es auf der Rechnung gar nicht merken würdest. Die Kapazitäten sind da. Wie ja hier auch in dem Artikel geschrieben, es geht um das Generieren von neuen Einnahmen. Das Netz in Deutschland schiebt Daten durch’s Internet zu Spottpreisen.

NeNeNe 29. April 2013 um 16:40 Uhr

@chrzfl Die Wenignutzer haben aber auch nichts davon, wenn die Vielnutzer gehen. Den die Preise wird die Telekom bestimmt nicht senken. Die Telekom beklagt sich über die 3%, doch diese haben ja einen bestehenden Vertrag und sind nicht betroffen. Wo ist also der Sinn?

Wenn wir einfach mal von den 360.000 Vielnutzern (3%) ausgehen – um die es ja angeblich theoretisch geht – und wir sagen, diese würden eine Zubuchoption von 30 € im Monat zahlen müssen, dann generieren diese 3% sage und schreibe 10,8 Millionen €/Monat mehr. Bei angeblich 80 Milliarden an Ausbaukosten ist es einfach falsch was die Telekom schreibt. Zweitens ist es für diese Klientel günstiger als Backup z. Bsp. einen Kabelanbieter zu nutzen ;-)

Gehen wir davon aus, dass die Telekom in den nächsten 8 Jahren ihr Netz wie beschrieben für 80 Milliarden ausbaut und dafür jährlich 10 Milliarden € mehr benötigt. 12 Millionen Breitbandkunden hat die Telekom. Für ca. 10 Milliarden € Mehreinnahmen im Jahr müsste die Telekom also von jedem Kunden 69,44 € pro Monat mehr verlangen. Das ist Planke Utopie!!! ;-)

Übrigens, die besagten 3 % müssten laut Telekomdenke schlappe 2314 € im Monat als Zubuchoption abdrücken. Sonst verfehlt die Telekom ihr Ziel!!! Ich finde, dies ist ein kleiner einstelliger Betrag der auch noch von jeder Zahl nur 1 beinhaltet!!!

Sven 29. April 2013 um 16:42 Uhr

Hier muss endlich mal die Politik eingreifen. Netzneutralität hin oder her, wenn diese volumenbasierten Tarife eingeführt werden, wird das viele andere IT-Firmen treffen, die dann in die Insolvenz abwandern. Ich werd doch keinen extra bezahlten Streaming-Dienst nutzen, wenn ich weiß, dass mich das nur Datenvolumen “kostet” und ich noch zusätzlich beim Internetanschluss zur Kasse gebeten werde. Mit diesem Vorhaben treibt die Telekom eine ganze Branche in den Ruin. Ob sich Deutschland das leisten kann? Ich glaube nicht. Herr Obermann tut so, als ob jeder mit einem Telekom-Anschluss kostenloses Internet erhält, aber jeder zahlt doch schon immenses Geld für den Zugang ins Netz. Im Vergleich zum Ausland ist Deutschland ohnehin viel teurer und das bei einem äußerst schlechten Netzausbau. Fakt ist, die Telekom will weiter wachsen, ohne einen Cent zu investieren. Also müssen die Kunden für die Fehler des Managements herhalten. Das kann nicht sein. Mir ist der Börsenwert des Unternehmens ehrlich gesagt auch völlig egal. Die Telekom muss jetzt in den sauren Apfel beißen und akzeptieren, dass es nicht immer nur Wachstum geben kann. Langfristig muss man jetzt mehr investieren- auch wenn das zu Lasten der Gewinnmargen und Börsennotierungen geht.

JMK 29. April 2013 um 16:45 Uhr

Und der Shitstorm sollte sich nicht nur gegen die Telekom richten, auch Spotify gehört an den Pranger.

Sven 29. April 2013 um 16:55 Uhr

Spotify ist mir persönlich wurscht. Finde ich zu unübersichtlich und gerade die Apps unter Windows und Windows Phone sind gnadenlos der Konkurrenz unterlegen. Wer da ein Zeichen setzen will, kann einfach und jederzeit zu einem anderen Anbieter wechseln. Was mit einem Internetanschluss bei der Telekom in drei Jahren wohl weniger einfach werden wird, wenn alle Telcos in Deutschland mitziehen.

Andreas G. 29. April 2013 um 16:59 Uhr

10 € für 10 GB ?

Ich würde sagen eher 100 GB und das wäre auch schon übel teuer. Der Einkaufspreis für Hostingprovider liegt rechnerisch (die rechnen normalerweise nach Bandbreite und nicht nach Traffic ab) so bei 1 Cent pro GB oder noch darunter.

Das heisst für 10€ bekommt man mal kurzerhand 1TB.

alo 29. April 2013 um 17:25 Uhr

Wir werden wie immer nach ihrem Tanz pfeifen…

Gernot 29. April 2013 um 17:34 Uhr

Mhh, das hört sich jetzt vielleicht etwas hart an, aber ich habe da mal etwas von einer freien Marktwirtschaft gehört. Kann denn nicht jedes Unternehmen Ihre Tarife stricken wie es möchte?

Wenn der Kunde das mitmacht, dann ist das doch in Ordnung. Dann ist der Kunde (also jeder selbst) doch in der Pflicht hier zu einem Mitbewerber zu wechseln. Wozu gibt es denn Kartellrecht etc.

Auch die Traffic-Inkludierung bei der Nutzung von Telekomdiensten sollte das Unternehmen selbst entscheiden dürfen.

Hier müssten sich doch dann die von Dir genannten Anbieter wehren. Schließlich sinken dann deren Zugriffs- und Nutzungszahlen. Das hat erst einmal nichts mit dem (Privat-)Kunden zu tun.

Jennifer 29. April 2013 um 17:40 Uhr

Die Telekom geht mich nichts mehr an und ich möchte da auch nie wieder was mit zu tun haben!

Björn 29. April 2013 um 18:01 Uhr

z.B. bei hetzner.de -> Zusätzlicher Traffic pro TB 6,90 Euro

hoschi2 29. April 2013 um 18:15 Uhr

Ich bin kein Fan der Drosselung, dennoch verstehe ich die Aufregung nicht, das Ganze hat irgendwie was Bild-Zeitungs-Schlagzeilen-mäßiges:
Die Telekom drosselt ja nicht willkürlich sondern stellt ihr Angebot um. Obs nun gut oder schlecht ist sei mal dahingestellt. Auf jeden Fall hat man nach Ende des Vertrags ja die Möglichkeit sich zu entscheiden: Wechseln oder Bleiben? Alles eine Frage von Angebot und Nachfrage…
Wenn MCDonalds morgen auf die Idee kommt, nur noch Tofu zu verkaufen, wäre das zwar dämlich, aber dann geht man halt nicht mehr hin und zum Konkurrenten.

Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass die Telekom grundsätzlich alle Tarife drosselt. Da wird es dann sicher auch Tarife geben ohne Drosselung, aber für mehr Kohle als vorher. Soweit so gut,eigentlich hat sich somit nichts geändert. Ein ISP hat eben die Preise erhöht. Nichts Neues. Wem’s nicht taugt-> ab zur Konkurrenz…

xenfo 29. April 2013 um 18:29 Uhr

das Problem ist auch wie die des Durchschnittsvolumen berechnen
einfach das Volumen aller Leute durch die Anzahl der Menschen; mathematisch zwar richtig, aber dennoch wird hier der durchschnitt sehr durch viele Menschen, die gar nicht das Internet benutzen, gesenkt. für Menschen, die sich jeden Tag im Internet aufhalten, ist der Durchschnitt von 20 GB/Monat deutlich zu niedrig angesetzt! Und dass es mal Monate gibt wo man die 80 GB/Monat dann überschreitet, dürfte eh klar sein, wenn man z.B. Dropbox mal auf einen neuen Computer synchronisieren lässt.

Timo 29. April 2013 um 18:48 Uhr

Sollte 1&1 da irgendwann nachziehen wird es für mich Zeit für Telefon & Internet zu Kabel Deutschland zu wechseln.

Eine Frechheit eigene Dienste wie Entertain oder eingekauft wie Spotify vom Traffic auszunehmen ist klar Wettbewerbsverzerrung. Aber vermutlich werden die größeren anderen Anbieter der Telekom dann Knete abrücken und man guckt dann im Endeffekt doch dumm aus der Wäsche.

Habe neulich gelesen, daß die EU im Moment keine Veranlassung sieht einzuschreiten. Ich hoffe das Kartellamt tut es. Frage mich was die bisher mit dem ganzen Geld getan haben. Wenn man sieht wie mies die Internetanbindung in ländlicher Gegend teilweise ist, ist es dorthin wohl nicht geflossen.

Für mich klingt das eher danach als wolle die Telekom dadurch die wegbrechenden SMS-Gewinne kompensieren.

bäumle 29. April 2013 um 19:03 Uhr

@ Hoschi

Ja und wenn Burger King, Pizza Hut, KFC, Deine Pommes Bude um die Ecke und alle Metzgereien ebenfalls auf Tofu umstellen, wo gehst Du dann hin? In einem oligopolen Markt besteht nun einmal die Gefahr, dass auch ohne Absprachen die anderen Marktanbieter folgen. Siehe beispielsweise die subventionierten Telefone, die in Deutschland mehr oder weniger der Vergangenheit angehören, zumindest das ursprüngliche Konzept hochwertige Geräte nahezu für Null an Kunden abzugeben. Ich glaub O2 war es die damit aufhörten, alle anderen Firmen zogen nach.

Die Telekom soll eine Infrastruktur zur Verfügung stellen und nicht Inhaltemanagement betreiben. Das tut sie eben über die Preisstruktur, genau das ist es worum es geht. Wenn Sie höhere Preise durchsetzen will, soll sie das offen und transparent tun. Flat eben nicht mehr für nen 10ner sondern eben wieder für 20 oder 30 Euro. Kapirt jeder. Busslhitbingo aus der Marketingabteilung jedoch, um gezielt Preise und Service Angebote hinter einem Dickiccht aus Möglichkeiten und Optionen zu verbergen ist unseriös und ein Geschäftsgebaren das darauf abzielt Kunden zu übertölpeln.

Von mir aus kann man gern zusätzlich reine Datenpackete anbieten. Aber nicht Hybriden, die darauf ausgelegt sind den Kunden in das eigene Netz aus Zusatzangeboten zu steuern bzw. geradewegs zu zwingen. Gerade Firmen die Infrastrukturservices anbieten, sollten sich hier strengeren Maßstäben unterwerfen müssen.

masiasi 29. April 2013 um 19:33 Uhr

Unnötige Aufregung. Wird so nie durchkommen, dafür sorgt spätestens Karlsruhe. Das einzige was für die TCom dabei rausspringt ist ein Anschiss und gewaltige Anwaltskosten. Mind my words.

FlyingT 29. April 2013 um 19:35 Uhr

“Das Problem ist dabei: Firmen legen sich mit der Telekom ins Bett – hier könnte man Spotify nennen. Deren Angebot geht quasi ungezählt durch die Leitung. ”

Da kann ich dir einen Beitrag empfehlen http://stadt-bremerhaven.de/telekom-chef-obermann-mit-offenem-brief-an-roesler-bezueglich-der-geplanten-drosselung/ . Wenn man sich den offenen Brief mal durch liest stellt man fest das Internetdienste wie Spotify genauso abgerechnet werden wie YouTube und co.

Warum du das jetzt 5 Beiträge später schon vergessen hast, wäre interessant zu wissen.

Kevin Kleebusch 29. April 2013 um 19:46 Uhr

Also ich wäre ja nicht bereit 10€ für 10GB zu zahlen. Da wäre ich ja im Monat bei >200€. Nene, so nicht.

kuschel 29. April 2013 um 20:48 Uhr

Die eigentliche Unverschämtheit ist zu der nicht gewahrten Netzneutralität (die eigentlich eh schon nicht gewahrt ist, solange nicht ALLE eine DSL Kabelleitung erhalten. Die Stadt ist fein raus mit hohen Bitraten, das Land ist Netzlich eh schon abgehängt) ist, daß die Begründung des Netzausbaus gar nicht umgesetzt wird. Eventuell in Städten, aber sicher nicht auf dem Land. Glasfaser wird hier, gerade auch durch Vectoring (um die abgeschriebenen Uraltleitungen weiter zu nutzen) nie oder erst in 30 Jahren kommen :-(

Unglaublich 29. April 2013 um 20:53 Uhr

Ich habe vor 13 Jahren schon gesagt, dass jeder, der bei der Telekom ist, nicht der Hellste sein kann. Schon alleine die Preise….Aber die Leute sind halt zu unfähig oder faul mal Anbieter zu vergleichen. Und nun das? Tja selbst schuld. Gut, dass ich nie Kunde dort war und auch nie sein werde

A. Guther 29. April 2013 um 20:54 Uhr

Die echte Sauerrei ist doch auch, dass alle Anbieter von Datenreichen Diensten ja auch schon für den verursachten Traffic bezahlen…die Kunden bezahlen also schon für den Traffic!

MeinGottWalther 29. April 2013 um 21:17 Uhr

Schön für den C@schy, dass mal wieder extra traffic generiert wird ….. Nur warum zum Teufel sollen all die großen US-Firmen KOSTENLOS unser früher in VOLKSEIGENTUM erbautes Telconetz benutzen OHNE einen Cent dafür zu löhnen bzw Steuern?
.
Und wenn ihr nicht mehr so viel Mist im Inet downloaden könnt, ja dann könntet ihr vllt mal wieder an die FORTPFLANZUNG des DEUTSCHEN Volkes denken :)
.
Als Aktienbesitzer mit 90% Kursverlust finde ich es zum Kotzen, das ihr alles umsonst wollt und ich in die Rörhre seit xxJAhren schaue. Der einzige Trost ist die Dividende :(

Telperion 29. April 2013 um 22:50 Uhr

JFTR: Ich bin kein Power-User, kein Raubmordpornoloader. Ich nutze den Zugang hinter einem Router zu zweit, der zweite im wesentlichen Chat und Facebook. Aber: Youtube, xtube ( ,-) ) und HbbTV (!)

Traffic letzter Monat: empfangen: 143,75 gesendet: 5,71
dieser Monat: empfangen: 92,65 gesendet: 3,62

Immer mehr Geräte haben Internetzugang eingebaut und setzen den auch voraus. Das wird spaßig werden, ab 2016

Rudi 29. April 2013 um 23:14 Uhr

Also ich habe meine Kündigung hier schon liegen, das geht überhaupt nicht. Mein Kabelanbieter freut sich

Stefan 30. April 2013 um 00:28 Uhr

Ich betone hier noch einmal: dass die Deutsche Telekom volumenbasiert abrechnet ist kein Thema für mich. Meinetwegen soll sie 10 GB später für die faire Summe X verkaufen. Das Problem ist dabei: Firmen legen sich mit der Telekom ins Bett – hier könnte man Spotify nennen.

Genau das ist das Problem,jeder denkt nur an sich selber.
Die Telekom muss es nur so machen wie Herr caschy(beliebig ersetzbar durch Grüne,Piraten,SPD,CDU,beliebigen Blogger oder “Netzaktivisten”) es ok findet,und schon wäre es kein Tehma.

Pater Lustig 30. April 2013 um 07:28 Uhr

Was unsere techniklegastenischen Berufsunfähigkeispolitiker (außer den PIRATEN) gar nicht begreifen : Das Internet ist DAS Medium des 21. Jhdts. und somit UNABDINGBAR für freie Meinungsäußerung und Demokratie. Wer also als Anbieter Content verweigert oder filtert betreibt Zensur. Das wäre genauso, wie wenn alle Kioskbesitzer bestimmen, dasß der Spiegel kostenlos vertrieben wird, der Focus aber 10€ kostet und wer zudem viel Focus liest muß nochmal draufzahlen. Hier steht die Demokratie und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands auf dem Spiel. Als regierender Bundespolitiker mit einer ernstzunehmenden Verantwortung für das Wohl des deutschen Volkes (jawohl, das geloben die Minister bei Ihrem Amtseid)MUSS man sich den Obermann krallen und ihm seinen geldgierigen BWL-er Arsch aufreißen…aber unserer lobbybekifften Lügenbarone von Berufspolitikern stecken da tief mit im Sumpf der Macht -und Geldgeilheit. Wir müssen nicht nur den InetAnbiter wechseln sondern endlich die sogenanten “etablierten Lügenparteien” abwählen und endlich die ranlassen, die mit wahrer (Netz)freiheit was anfangen könnten…es gibt bloß nix ernstzunehmendes akls alternative…leider…armes Deutschland.

LinHead 30. April 2013 um 07:49 Uhr

Caschy, ich bin da ganz bei Deiner Argumentationslinie und nicht auf der von Cashy Oberman und Konsorten.
Nur für mich gilt: Ich habe keine echte Alternative. Bei mir gibts keinen Kabelanbieter der Internet anbiete und andere Anbieter funktionieren nur per Fernanbindung über – die Telekom. Ich befürchte da noch schlechter dazustehen und auch in der Geschwindigkeit gedrosselt zu werden.
Der Fehler ist vor vielen Jahren gemacht worden als man der Post bei der Privatisierung das Netz übergeben hat. Die Trennung von Netz und Anbieter wäre die einzige Möglichkeit hier eine echte Neutralität zu schaffen – das gleiche Problem wie bei der Bahn. Nur wird das leider nicht kommen.
Und auch ich habe grundsätzlich kein Problem mit fairen Volumenpreisen solange sie fair sind, aber die Bündelung mit anderen Angeboten zerstört die Netzneutralität. Hier ist der Gesetzgeber gefragt und auch wenn es da ja schon andere Ansichten aus der EU gab, in diesem Punkt ist zu prüfen, ob die Post hier nicht gegen geltendes Wettbewerbsrecht verstösst indem sie ein Quasi-Monopol ausnützt.

Wellingdorf 30. April 2013 um 09:01 Uhr

Lieber Caschy,
schön das Sie keine Probleme mit der volumenbasierten Abrechnung haben, ich schon. Ein großteil des Traffic wird ja nicht, wie vor 15 Jahren, durch die reine Information erzeugt sondern heute durch das Klicki-Bunti der Werbung, z. B. auch bei Ihnen. Ich soll also für ungewollte Werbung noch zusätzlich zahlen!!!

caschy 30. April 2013 um 09:04 Uhr

@Wellingdorf: Ich rede hier nicht von Megabyte-Paketen zu fairen Preisen, sondern im mindestens zweistelligen Gigabyte-Bereich für ganz kleines Geld.

elknipso 30. April 2013 um 09:17 Uhr

Wenn man im Hinterkopf behält, dass der Traffic in den Backbones für die Telekom selbst aktuell so billig wie noch nie zuvor ist, dann wird klar, dass die Argumentation der Telekom natürlich ein Witz ist. Selbst wenn jemand hunderte von GB laden würde, würde das die Telekom Beträge im Cent Bereich kosten.
Und eines ist ja wohl klar, wenn die Telekom damit wirklich durchkommt, und nicht gezwungen wird zurück zu rudern (entweder per Gesetz, oder einfach dadurch, dass ihnen die Nutzer in relevanten Größenordnungen weg laufen) kann man sicher sein, dass die Tarife zu denen man zusätzlichen Traffic kaufen kann irgendwo zwischen maßlos überteuert und Wucher angesetzt sind.
Wie gesagt, die Telekom selbst zahlt für den Traffic im Einkauf lächerlich geringe Beträge. Da wäre selbst bei 100 GB zusätzlichem Traffic für 1 – 2 Euro im Verkauf noch prozentale Traummargen die Telekom drin.

JMK 30. April 2013 um 11:38 Uhr

“Unnötige Aufregung. Wird so nie durchkommen, dafür sorgt spätestens Karlsruhe.”
Made my day.

Christopher Dittrich 30. April 2013 um 12:11 Uhr

Ich muss ehrlich sagen – für mich wäre das ganze absolut in Ordnung, WENN man das ganze dann auch “Volumen Tarif” bezeichnen würde. Der Ausdruck Flatrate ist zwar noch immer korrekt da die Leitung “nur” gedrosselt wird, allerdings suggeriert dieser Name auch gleichbleibende Geschwindigkeiten – egal ob 5 oder 500GB geladen wurden.

Desweiteren schließe ich mich meinem Vorredner an – wir sind eine zweier-WG, nutzen normal Internet und Internetradio und haben deutlich mehr Verbrauch – Ohne Leeching etc.

Royalblunt 30. April 2013 um 15:01 Uhr

Also 1. Der Traffic für Privatnutzer, wird sich nicht vervierfachen. Hiermit ist der Allgemeine Datenzuwachs für die Provider gemeint, da die Nutzung von Smartphones und Cloud-Diensten ansteigt. (der Traffic über das Backbone Netz wächst)
Bitte lieber Blogger erkundige dich hier genau und streue hier keine falschen Infos a la Bildzeitung.
2. Ein Telekom Dienst wie Entertain wird nicht separat angerechnet, weil dies ein extra Produkt ist, für welches der Kunde ja bereits bezahlt!
3. Auch die IP Telefonie wird nicht auf das Volumen angerechnet!!!
4. Investiert die Telekom in den nächsten Jahren Millarden Euro in den Netzausbau um EUCH ALLEN ein besseres Netz zu bieten!!!
(Vodafone, O2/ Telefonica oder EPlus bauen nur dann aus, wenn es sich wirtschaftlich zu 100% trägt!!!)

PS: Ihr wollt alle das Speditionen Maut bezahlen und somit auf für den Verschleiß auf den Autobahnen mitbezahlen!? Aber Youtube, Facebook etc. verdienen Milliarden an euch und bezahlen nichts dafür, das die Telekom Ihre Netzstruktur ständig erweitern muss, weil der Traffic durch diese Dienste expotenziell steigt!?

Beschwert euch doch mal bei Facebook etc. , denen gebt Ihr eure Daten ja auch noch umsonst!!!

schönen Gruß von einem Insider der Branche!

Tante ju 30. April 2013 um 16:00 Uhr

Die Diskussion um dieses Thema nimmt groteske Züge an. Und das schlimme ist: ihr merkt es nichtmal.

Netzneutralität hat es noch nie gegeben. Es wurden schon immer Dienste das Anbieters im eigenen Netz bevorzugt, aus simplen technischen Gründen. Die Kabelnetzbetreiber haben auch keine Neutralität. Denn Fernsehen und Radio wird über andere Kanäle übertragen. Egal, welches Internetpaket du buchst, wenn überhaupt, Fernsehen geht. Selbiges möchte die Telekom anbieten. Also wo ist da was neues?

Die 20GB im Monat pro Person halte ich für heute schon ein wenig hoch gegriffen. Da sind auch all die Gestalten dabei, die seit der Einführung der ISDN Flatrate versuchen, ein Backup des Internets zu machen. Muss man das unterstützen? Ich könnte auch böse sagen, als arbeitender und Geld in die Sozialkassen einzahlender Mensch habe ich gar nicht die Zeit so viel HD Videokram im Monat anzuschauen. Folglich müssen die ganzen Terabyte-Junkies aus einer Ecke kommen, in der nicht viel Zeit mit Geld verdienen verschwendet wird. Oder bei denen die ist was anderes schief.

Ich habe einiges an Rechnern zuhause, kaufe und leihe Filme online, höre sogar Radio online und komme nicht über 10GB im Monat. So eine HD Serienfolge hat 1,5GB und davon kommen 3 bis 4 im Monat raus. Vielleicht noch ein Spielfilm und das war es dann an Volumen.

Man sollte Bedenken, der Netzausbau ab einem bestimmten Aggregationslevel ist ganz klar Nutzungsabhängig. Das war schon immer so. Also sollten die Kosten doch auch den Verursachern auferlegt werden. Und da gibt es dann auch zwei Seiten, also zwei Parteien die bezahlen müssen. Die Welt wird da sehr bunt und mit vielen Aspekten und das muss bezahlt werden. Wenn die Anbieter es bezahlen, dann schreit jeder Netzneutralität und wenn die Kunden es bezahlen, dann schreit Ihr auch. Irgendwie schwer inkonsequent.

Und wer immer so pauschal und unbewiesen behauptet, woanders is alles billiger, der möge doch bitte mal Kosten aus entsprechenden Ländern als Beleg beibringen. Und bitte nicht Sngapur oder Seoul in Südkorea. Das ist NICHT vergleichbar.

Also einfach mal die Realität kennenlernen und den Beissreflex abstellen (dabei dann gesunden Menschenverstand einschalten) und es sieht besser aus.

Marcus 30. April 2013 um 18:20 Uhr

Warten wir mal ab. Die “Power-User” werden eventuell abwandern und woanders den Traffic erzeugen und dann werden sicherlich auch die einen oder anderen Firmen anfangen zu drosseln.

Thomas Pfeiffer 3. Mai 2013 um 10:22 Uhr

Die wundersame Vermehrung der Datenmenge bis 2016 habe ich hier mal durchgerechnet:

http://thomas-pfeiffer.de/dateninflation-verschlimmert-drosselung/

Die Dateninflation macht die Drosselung durch die Telekom sehr bald zu einem praktischen Problem für jeden einzelnen Internetnutzer.

Ben 5. Mai 2013 um 15:13 Uhr

Ich hoffe auch, dass die Telekom damit nicht durchkommt und vor allem, dass andere Anbieter nicht auf die selbe blöde Idee kommen !


Deine Meinung ist uns wichtig...

Kommentar verfassen

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich eine Zusammenstellung.