Telegram vermeldet 100 Millionen aktive Nutzer im Monat

23. Februar 2016 Kategorie: Mobile, Social Network, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Artikel_TelegramDer Telegram-Messenger, eine plattformübergreifende Kommunikationsmöglichkeit, hat erfreuliche Zahlen zu verkünden. Mittlerweile verzeichnet Telegram 100 Millionen aktive Nutzer pro Monat. Vergleichen mit WhatsApp oder dem Facebook Messenger ein Witz, für eine Alternative der beiden Branchengrößen aber durchaus beeindruckend. Das Wachstum geht zudem weiter, über 350.000 Neuanmeldungen pro Tag gibt es aktuell. Telegram-Nutzer verschicken pro Tag 15 Milliarden Nachrichten. Telegram ist für zahlreiche Plattformen verfügbar und kann auch im Browser genutzt werden. Angenehmer ist die Nutzung natürlich über die vorhandenen Apps. Wir nutzen Telegram mittlerweile schon recht lange für die Kommunikation im Blog-Team und sind sehr zufrieden. Sowohl was die Verfügbarkeit angeht als auch, wenn es um Funktionen wie den GIF-Bot geht. 😀

Telegram_100Mio



Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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37 Kommentare

Core 23. Februar 2016 um 13:41 Uhr

Vom Regen in die Traufe:

http://www.welt.de/wirtschaft/.....egram.html

Dann noch lieber bei WhatsApp bleiben (oder gleich das Richtige tun und Threema verwenden).

Moritz 23. Februar 2016 um 13:50 Uhr

Übrigens lässt sich auch Caschys Blog unter @techblog auf Telegram abonnieren 😉

Oliver 23. Februar 2016 um 14:00 Uhr

@core
Ein Artikel der seriösen Bildzeitung nimmst du als Grund um bei WhatsApp zu bleiben die agr keine Veschlüsslung haben. Also frei nach dem Motto, erst gar nicht absperren wenn es ein kleines Schloss ist, lieber gleich zum klauen hinstellen.
Es mag alles stimmen was Herr Prof. Weiss gesagt hat. Doch stelle ich mir dann die Frage, warum es bis heute niemand geschafft hat die Verschlüsselung zu knacken??? Threema verrät erst gar nicht wie/was sie machen; ob das sicherer ist?
Und mal ganz ehrlich, bei Telegram hast du eine App für den PC, d.h. du musst kein verbdundenes Smartphone irgendwo liegen haben um dich mit anderen zu unterhalten. Alleine das ist schon ein mega Vorteil von WhatsApp.

Marc Hahn 23. Februar 2016 um 14:08 Uhr

@Core: Aber immer noch besser als ALLE Informationen in die Hände von Facebook zu geben ! Threema hatte ich, benutzt nur keine Sau in meinem Bekanntenkreis.

Danny 23. Februar 2016 um 14:09 Uhr

Hier auf der rechten Seite einfach mal auf die Umfrage des Monats schauen:

Telegram 25%

Threema 37%

regelmäßige Nutzung!

Und was der Russe für ein (dreckschw*ein) Mensch ist, das sollte doch langsam auch die dümmsten Kiddys verstanden haben!

Core 23. Februar 2016 um 14:12 Uhr

@Oliver

Bei WhatsApp soll der Daten-Austausch zwischen Android-Geräten gemäss eigenen Angaben Ende-zu-Ende-verschlüsselt sein. Natürlich kann man das nicht nachprüfen.

„Threema verrät erst gar nicht wie/was sie machen“? Ach ja? Zu deiner Information: Sie setzen NaCl von Daniel Bernstein ein (s. https://nacl.cr.yp.to/). Es gibt ein Whitepaper zu Threemas Kryptographie:

https://threema.ch/press-files/cryptography_whitepaper.pdf

Mein Punkt war, dass man sich den Wechsel sparen kann, nicht dass man WhatsApp verwenden soll.

Ralf 23. Februar 2016 um 14:17 Uhr

Und der Deutsche ist ein Faschist. Tollke Kennzeichnung einer Menschengruppe. Mit Verallgemeinrungen kommt die Menscheit ganz schnell wieder ins Mittelalter.

KeyserSoze 23. Februar 2016 um 14:24 Uhr

@Danny 23. Februar 2016 um 14:09 Uhr

Biste schon um diese Uhrzeit total besoffen,
oder sind da andere Verhaltens-Verändernde Substanzen
die Ursache für deinen „Kommentar“ ?

Oliver 23. Februar 2016 um 14:55 Uhr

@core
Ich gebe dir recht, sie zeigen auf welche Kryptografie sie einsetzen. Aber dn rest des Codes wird nie jemand sehen.
Ja, Ende-zu-Ende verschlüselung bei Android. UNd wenn du dich mit einem unterhälst der iOS nutzt, Windows 10 mobile? Dann gibt es gar keine Verschlüsselung.

@Danny Ohne Worte!

Pferdenarr 23. Februar 2016 um 15:27 Uhr

als Messenger nutze ich übrigens auch noch ICQ, neben WhatsApp und Hangouts
🙂
http://www.miranda-ng.org/de/

Core 23. Februar 2016 um 15:35 Uhr

@Oliver Es gab kürzlich ein Audit, also ist falsch, dass, wie du sagst, den Rest des Codes nie jemand sehen wird.

Oliver 23. Februar 2016 um 15:44 Uhr

@core Ein Audit von wem? Und kannst du dir den Code anschauen? UND ich habe mla die Zusammenfassung von cnlab gelesen. Da steht nur, das sie die implementation der Kryptografie überprüft haben und o die Aussagen dei Threema macht mit Ihren versprechen von Garantie, Sicherheit, etc stimmen (also nur blabla).
Wo also hat denn dieser Auditor denn den Source Code gesehen? Eventuell einen Teil, und zwar die Stelle an der die Kryptogrfie implementiert ist. Mehr aber auch nicht.

Tom G. 23. Februar 2016 um 17:43 Uhr

Threema schaut ganz genau, das die App so wenige Berechtigungen wie nötig fordert.
Auch mithilfe von Plugins und das man nicht einmal eine Telefonnummer angeben muss.

Grundsätzlich ist ein Chat eine Abbildung der Realität also genau so, als wenn wir uns in den eigenen 4 Wänden unterhalten würden.
Aus diesem Grund MUSS die Konversation zwingend und generell, Ende zu Ende verschlüsselt sein. Da hilft ein „privater chat“ wie bei Telegram wenig.

Wehret den Anfängen und lasst euch von Großkonzernen nicht benutzen.
Wer nichts für einen Dienst bezahlt, ist selbst das Produkt das verkauft wird.
Schlimmer als blind sein, ist nicht sehen wollen!

Felix Toast 23. Februar 2016 um 17:54 Uhr

Was unterscheidet Threema von anderen Messengern mit Verschlüsselung?

Viele Hersteller von Messengern geben an, dass die Nachrichten verschlüsselt übertragen werden. Bei den meisten ist es dem Serverbetreiber aber trotzdem möglich, die Nachrichten mitzulesen, und zwar aus folgenden Gründen:

reine Transportverschlüsselung: Häufig wird nur die Verbindung zwischen dem Mobilgerät und dem Server verschlüsselt, z.B. mittels SSL. Damit können zwar Nachrichten auf dem Transport über das Netzwerk nicht abgefangen werden (was ein häufiges Problem gerade in öffentlichen WLAN-Hotspots ist), aber auf dem Server liegen die Nachrichten wieder in unverschlüsselter Form vor.
Bekannte Beispiele: SMS, WhatsApp®, Telegram (ohne secret chat)

Jenny85 23. Februar 2016 um 18:01 Uhr

@ Felix Toast: Danke für Deinen Beitrag zur Versachlichung!

Nico 23. Februar 2016 um 18:08 Uhr

@Danny
Und trifft man dich auch auf der Pegida-Demo um gegen die ganzen bösen Ausländer zu demonstrieren? -.-

@Tom G.
Ich gehe mal schwer davon aus das du Firefox, IE oder Chrome nutzt. Das würde ja heißen alles was du dort tust wird auch von diesen großen Bösen Firmen genommen um die Menschheit zu unterdrücken.

Telegram ist der einzige Messergen (von den drei) der weiß im welchen Jahrzehnt wir sind und nicht umständlich nur an ein Gerät gebunden ist.

Nebenbei, ich finde es ganz schön anstrengend wie alle konstant Panik verursachen und den Firmen unterstellen, wenn die Zugriff recht auf meine Kamera haben dann filmen die mich heimlich. Diese aussage ist ja fast genau so absurd wie das alle Fußballfans sich nur Prügeln wollen.

Wolfgang 23. Februar 2016 um 18:18 Uhr

@ Felix Toast
Man sollte natürlich auch einen Messenger nutzen, der Ende zu Ende verschlüsselt und nicht nur den Transportweg.

svenp 23. Februar 2016 um 18:26 Uhr

@Oliver
Wie Core schon geschrieben hat gab es ein Audit.
Eine Übersicht über die Messenger gibt es hier -> https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_mobilen_Instant-Messengern

Selbst wenn Threema OpenSource ist würdest du den Code eh nicht verstehen.
Dafür aber immer fleißig herum trollen.

Threema ist derzeit der sicherste Messenger der durchgehen Verschlüsselung bietet, eine Nutzerbasis hat und auf den wichtigsten Handyplattformen läuft.

Oliver 23. Februar 2016 um 18:39 Uhr

@svenp Woher willst du denn wissen ob ich den Code versteh oder nicht? Assembler ist meine Passion…

Felix Toast 23. Februar 2016 um 18:56 Uhr

@Wolfgang:

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ohne Möglichkeit zur Schlüsselüberprüfung: Hierbei liegt gemäss Angaben des Herstellers zwar eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vor, aber der Benutzer hat mangels User-Interface-Funktionen keinerlei Möglichkeit, zu überprüfen, ob der ihm bekannte öffentliche Schlüssel seines Konversationspartners wirklich zu dem privaten Schlüssel gehört, welcher einzig und alleine dem Partner bekannt ist. Dadurch ist es für den Betreiber ein Leichtes, bei Bedarf unbemerkt eine MITM-Attacke durchzuführen, indem er den automatisierten Schlüsselaustausch manipuliert. In der Folge kann er sämtliche ausgetauschten Nachrichten lesen und ggf. auch verfälschen.
Bekanntes Beispiel: iMessage®

Wolfgang 23. Februar 2016 um 19:04 Uhr

@ Felix Toast
Daher bieten ja einige Messenger (z.B. das hier oft genannte Threema) die Möglichkeit den Kontakt per QR Code zu verifizieren. Dann ist man sicher, das es sich bei dem öffentlichen Schlüssel um den Schlüssel des Kontakts handelt.

Nik 23. Februar 2016 um 19:10 Uhr

So stelle ich mir einen modernen Messenger vor, leider wird Telegram in meinem Umfeld nicht genutzt. 🙁

Wolfgang 23. Februar 2016 um 19:17 Uhr

Ein „moderner“ Messenger sollte in meinen Augen Ende zu Ende verschlüsseln und das tut Telegram leider nicht konsequent. Von daher ist das in meinen Augen eher 2009! 😉

Joshi 23. Februar 2016 um 19:19 Uhr

Sehr lesenswert :https://netzpolitik.org/2014/algorithmen-allmaechtig-freiheit-in-den-zeiten-der-statistik/

Das Lesen von Daten ist entscheident 😉
Klar liegen die Im plain text auf den Servern rum, sonst könnten die Algorithmen auch nicht rann!

Tobi 23. Februar 2016 um 20:57 Uhr

Die Meisten blicken leider nicht, dass Telegram NUR DANN auf allen Gerät synchron läuft, wenn die ent-to-end Verschlüsselung AUSGESCHALTET ist (secret chats mit ent-to-end sind NICHT synchron auf allen Geräten).
Somit ist das kein Alleinstellungsmerkmal von Telegram, sondern einfach die Möglichkeit aufgrund von Komfortfunktionen Abstriche bei der Sicherheit zu machen. Für mich ein Nogo, muss aber jeder selbst entscheiden.

Wenn Telegram bewährte Verschlüsselungstechnik und Synchronisation in Kombination mit ent-to-end Verschlüsselung per Standard anbieten würde, DANN wären sie ein moderner Messenger.

Threema hat sich einfach für die sicherere (und in meinen Augen einzig sinnvolle) Alternative entschieden JEGLICHEN Inhalt end-to-end zu verschlüsseln.

P.S.: Bei Telegram sind leider noch nicht mal die Gruppenchats ausreichend verschlüsselt.

svenp 23. Februar 2016 um 21:56 Uhr

@oliver
Wenn Assembler deine passion wäre, würdest du dir einen disassembler nehmen und den Code analysieren.
Du bist aber ein dummer trollender laber Kopf der sich gerade ge outet hat.

Oliver 23. Februar 2016 um 22:29 Uhr

@svenp Nett dass du du außer persönlichen Beleidigungen nicht viel mehr zustande bringst.

r 23. Februar 2016 um 23:08 Uhr

ich habe in keinem Kommentar etwa zu Signal gelesen.
das Ding kann telefonieren, messengen, Bilder, Gruppen, ios und android und so Kram.

ich als KryptoLaie habe mich für den entschieden, pusht den doch mal…ihr Blogger :[]

Wolfgang 23. Februar 2016 um 23:51 Uhr

@ r
Leider ist auch Signal nicht der Weisheit letzter Schluss. Dieser ist z.B. nicht anonym benutzbar (bindet sich an die Handynummer) und der Abgleich mit dem Telefon ist nicht optional, sondern Pflicht!

Wolfgang 23. Februar 2016 um 23:53 Uhr

Ausserdem bietet Signal keine Windows Phone Unterstützung.

Andy 24. Februar 2016 um 01:28 Uhr

Was ist denn mit Ricochet? Taugt das was?

svenp 24. Februar 2016 um 10:04 Uhr

@oliver
Der eine bringt nicht mehr als persönliche Beleidigungen der andere scheinbar nichts außer trollen auf die Reihe.
Thats live.
Bring Beweise das Threema unsicher ist. Assembler kannste ja :D, dann reden wir weiter.

Oliver 24. Februar 2016 um 10:47 Uhr

@svenp Ich habe in keiner Weise behauptet das Threema unsicher sei! Das scheint dir aber noch nicht wirklcih aufgefallen zu sein.
Und nur zu deiner Info:
Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, welche Kommunikation im Internet fortwährend und auf destruktive Weise dadurch behindert, dass sie Beiträge verfasst, die sich auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken und keinen sachbezogenen und konstruktiven Beitrag zur Diskussion enthalten. Dies erfolgt mit der Motivation, eine Reaktion der anderen Teilnehmer zu erreichen. In darauf bezogenen Bildern wird oft der aus der Mythologie bekannte Troll dargestellt. Ein im Englischen gelegentlich gebrauchtes Synonym ist twit (engl.: Dummkopf).

Das paßt doch dann irgendwie viel besser zu dir?
Der Unterschied zwischen Diskussion und Provokation scheint dir leider fremd zu sein 😉

Core 24. Februar 2016 um 16:19 Uhr

@oliver Das Audit bestätigt die Korrektheit der von Threema gemachten Angaben, das impliziert, dass der gesamte Code geprüft wurde, da Threema nicht Aussagen über einen Teil des Codes ihrer App (sondern über ihre App als Ganzes) macht.

Wolfgang 24. Februar 2016 um 18:27 Uhr

@Andy
Ich bin mir gar nicht sicher, ob Ricochet Funktionen wie Gruppenchat, Versand von Dateien etc. mitbringt.

svenp 24. Februar 2016 um 18:37 Uhr

@Oliver
Dann beschreibst du dich doch selbst sehr gut.
Dir wurde nun mehrfach mitgeteilt das es ein Audit gab bei dem es keine Auffälligkeiten gab.
Trotzdem jammerst du herum das der Quellcode nicht offen gelegt wurde.
Wer provoziert hier?

Übrigens die Jar Dateien sind bei Android sehr gut einsehbar.
Aus diesem Grund wird ja immer sehr früh über neue Funktionen bei Google Produkten spekuliert. Da frage ich mich wie viel Quellcode du brauchst.


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