Technik von früher – Kinder von heute

8. März 2011 Kategorie: Hardware, Internet, Spass muss sein, geschrieben von: caschy

OK, die Hälfte von euch kennt das folgende Video eh, ich kannte es nicht – von daher danke an Holger! Was passiert also, wenn man Kindern von heute Technik von früher in die Hand drückt? Ja, es kommen lustige Antworten dabei heraus. Das Video ist französisch, hat aber englische Untertitel. Ich hatte noch eines bei YouTube gefunden, da wird alten Menschen das iPad und so gezeigt – leider nicht soooo witzig, da es mit meinem Französisch sprachtechnisch nicht so weit her ist….

Nachtrag: hier noch einmal in deutsch.

Über den Autor: caschy
Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Hausmeister dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING und YouTube.

29 Kommentare

Robert (twitter ) 8. März 2011 um 15:41 Uhr

Vergleichbares gibt es auch auf deutsch.

Technologien aus Sicht von Kindern:

janbpuntk (twitter ) 8. März 2011 um 15:45 Uhr

War letztens mit meinem Sohn (BJ 01) auf dem Flohmarkt und da lag ein Walkman zum Verkauf aus – kannte er.
Aber mit dem Wählscheibentelefon konnte er nix anfangen: “Papa, wo ist denn die Wahlwiederholung?” :D

Sebastian 8. März 2011 um 16:08 Uhr

Der Tag ist gelaufen, fühl ich mich mit einem mal so alt :-(

Kevin (twitter ) 8. März 2011 um 16:21 Uhr

Oha, erschreckend was auf meinem Schulfranzösisch geworden ist.
Hatte eine ähnliche Szene kürzlich in der U-Bahn:

Sohn: Papa, warum hatten die damals so große Koffer
Vater: Weil die damals lange unterwegs waren und viele Sachen brauchten
Sohn: Ja und damals waren bestimmt auch die MP3 Player viel größer

Konnte nur schmunzeln ;)

Sandra 8. März 2011 um 16:23 Uhr

*Winsel*

Jetzt fühl ich mich auch alt… :-(

Nico (twitter ) 8. März 2011 um 16:37 Uhr

Mäh….

Jetzt fühl ich mich alt… sowas is fies…

RSSonic92 8. März 2011 um 16:41 Uhr

man bin ich alt, ich kenne 8″ Disketten und Wahlscheibentelefone

DonHæberle (twitter ) 8. März 2011 um 17:07 Uhr

Immer dieser neumodische Schnickschnack. Sogar im Mittelalter hatte der Helpdesk gut zu tun, als der alte Kram ausgemustert wurde:

paradonym (twitter ) 8. März 2011 um 17:11 Uhr

die deutsche Version:
Eine Riesenkassette…

Komischerweise hat Steve Jobs es geschafft, dass selbst die Kinder ganz genau wissen was iPhones und iPads sind…

Robin Suter (twitter ) 8. März 2011 um 17:15 Uhr

Mhh, bin (fast) 15 und vor etwa 8 Jahren kannte ich aber auch schon Plattenspieler, Disketten (3.5″) und Gameboys. Mit denen habe ich sogar noch gespielt.

CrazyMoose 8. März 2011 um 17:19 Uhr

Da fühlt man sich wirklich alt. :-) Aber es sind auch schöne Erinnerungen.

G.von der Frau 8. März 2011 um 17:37 Uhr

Das Kinder diese alte Technik nicht mehr kennen, halte sich nicht für ganz so schlimm.
Das Video mit den Senioren macht mir das schon mehr “Angst”.
Ob ich in 50 Jahren auch so bin?

Don (twitter ) 8. März 2011 um 18:09 Uhr

Ist der Touchscreen auf dem iPad wirklich so schlecht zu bedienen?

Toby 8. März 2011 um 18:35 Uhr

Hihihi sehr cool, wobei es mich fast zerrissen hätte, wie die Kids mit diesen Schätzen umgegangen sind… :)

Tobbi (twitter ) 8. März 2011 um 18:48 Uhr

Hatte ich vor ein paar Wochen schon einmal gesehen, schon sehr lustig, wenn man bedenkt, dass einige der “Schätzchen” noch nicht so lange EOL sind ;-)

Keule 8. März 2011 um 18:57 Uhr

Mein Neffe ist 2006 geboren und kennt Audio- und VHS-Kassetten, Schallplatten, Telefon mit Wählscheibe und Dias. Ist alles noch im Haushalt vorhanden. Schöne alte Zeit.

Marco (twitter ) 8. März 2011 um 19:20 Uhr

Also ich finde, die Kids haben sich gut geschlagen. Zumindest rein intuitiv haben sie die Gerätschaften/Dinge/… immer in (fast) die richtige Richtung eingeordnet. (Na gut, was eine Diskette ist, konnten sie ja wohl kaum wissen.)

Karsten 8. März 2011 um 19:28 Uhr

Mann, Carsten mit C, das hatten wir doch schon im Januar online: http://feed-magazin.de/vintage-technologies/. Sonst läuft es doch immer umgekehrt, dass wir aus dem Mustopf kommen und bei Dir den frischen Content abgraben ;)

Matthi (twitter ) 8. März 2011 um 19:39 Uhr

Das tat weh als das Mädel den Schallplattenspieler vergewaltigte…

Alfons 8. März 2011 um 19:52 Uhr

Ich muss wie RSSonic92 sagen “Mann bin ich alt, ich kenne 8″ Disketten und Wahlscheibentelefone” und bei deren Einführung und Gebrauch war ich schon etwas älter ;-) und mit dem Rechenschieber durften wir noch unsere Klausuren an der Ingenieur-Schule berechnen …

Ulrich 8. März 2011 um 23:33 Uhr

Das Problem ist nicht, dass die Kinder Technik nicht kennen, deren Produktion schon vor ihrer Geburt eingestellt wurde.
Das Problem ist eigentlich, dass in ferner Zukunft viele Daten nicht mehr verfügbar sind, weil die entsprechenden Geräte nicht mehr vorhanden sind (Plattenspieler mal jetzt ausgenommen, dass sind ja mittlerweile wieder High-Tech-Lustobjekte). So eine olle Papyrus-Rolle von den Ägyptern kann man heute noch lesen, eine Diskette in 20 Jahren bestimmt nicht mehr. Man stelle sich vor, heute eine sogenannte “5,25 Mini-Disk” irgendwie lesen zu müssen. So ein Laufwerk hat doch in der Regel keine Sau mehr bzw. man könnte das Laufwerk wegen einem fehlenden Diskettencontroller auch nicht mehr anschließen. Von noch älteren Speichermedien wie Lochkarten will ich erst gar nicht reden.
Dagegen sind Sachen wie Rechenschieber obsolet, weil diese nur veraltete Hilfsmittel sind, die heute wirklich keiner mehr braucht.
Man müsste mal einen Archivar fragen, wie die Daten für die Zukunft sichern. Alle paar Jahre auf neue Datenträger und/oder Datenträgerformate umkopieren?

DonHæberle (twitter ) 9. März 2011 um 04:43 Uhr

@Ulrich: In den Archiven werden die Gerätschaften zur Weiterverarbeitung der alten Medien logischerweise ebenfalls archiviert und zusätzlich alle paar Jahre auf aktuelle Medien umkopiert, um die alten Daten vor dem physischen Verfall der Datenträger zu schützen.

Jan 9. März 2011 um 08:21 Uhr

Oh Mist, wie die Zeit vergeht! Ich habe zuhause sogar noch ein Wählscheiben-Telefon stehen. Und wenn ich lange genug suche, finde ich bestimmt noch eine 5.25-Floppy …

Alfons 9. März 2011 um 09:14 Uhr

@Jan
Hast Du noch Bedarf an 8″-Disketten :-) )

werner67 9. März 2011 um 10:04 Uhr

… alles nichts gegen Magnetplattenstapelspeicher und Lochkarten (noch gar nicht so lange her) …

mibi 9. März 2011 um 10:59 Uhr

das war doch eine 5 1/4″ diskette und keine 8″. die macher des videos scheinen selber noch nicht so alt zu sein :-)

Alfons 9. März 2011 um 11:27 Uhr

@mibi
Klar 5 1/4″ Diskette, aber nicht sehr lange vorher gab es (ich kenne es von Schreibautomaten) noch die 8-Zöller.

@werner67
In der Anfangszeit meiner Laufbahn habe ich noch riesige Netzpläne über Lochkarten von HP-Groß-Rechnern (nicht PCs, die gab´s noch nicht, in klimatisierten Räumen) über Nacht abarbeiten lassen …

Magdalena 9. März 2011 um 16:02 Uhr

Es ist echt erschreckend wie schnell die Zeit an uns vorbeizieht und die Entwicklung immer weiter voran schreitet. Aber die kleinen haben ihren Job ziemlich gut gemacht und mit welcher Begeisterung sie dabei waren, herrlich!

Tom Schimana (twitter ) 10. März 2011 um 19:26 Uhr

Wenn jemand damals meine Floppys so behandelt hätte, wäre ich wohl ausgetickr. Lang die da voll mit die Finger rein. ;-)

Wird es peinlich, wenn ich sage, dass ich Lochstreifen noch als “Medium” kenn?



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