Synology: rsync von DSM 6 zu DSM 5

15. November 2015 Kategorie: Backup & Security, geschrieben von: caschy

Artikel_SynologySeit einiger Zeit gibt es den DiskStation Manager 6 in einer ersten Beta. Dabei handelt es sich um das Betriebssystem des Synology NAS, über das wirklich alles abgewickelt wird. Wer vielleicht zwei der Boxen zuhause hat, der könnte ja eine nutzen, um die bislang bei mir stabil laufende Beta auszuprobieren. Zu bedenken ist hierbei, dass der Datensicherungs-Assistent in Sachen Datensicherung von DSM 5 zu DSM  6 oder vice versa nicht kompatibel ist, wenn ihr die Sicherung auf einem Remote Synology NAS ausführen wollt.  Geht einfach nicht, verweigert die Arbeit – und sollte vor einer Aktualisierung auf die DSM 6 Beta bedacht werden.

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Sofern das Kind in den Brunnen gefallen ist, man von einem DSM 6 NAS auf ein DSM 5 NAS sichern will (oder vice versa), der kann dies auch mittels der Lösung Remote rsync-Server machen. Hierbei werden jegliche rsync-Server unterstützt, darunter auch der, der auf einem NAS von Synology ausgeführt werden kann. Zu bedenken ist hierbei, dass auf dem Ziel-NAS der Netzwerk Sicherungsdienst aktiviert wurde und auch unter Terminal & SNMP SSH aktiviert werden sollte, sofern man die Übertragungsverschlüsselung nutzen möchte (siehe Screenshot 1 & 2).

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Hat man dies erledigt, kann in den Bereich Backup gewechselt werden. Hier kann man nun über den Datensicherungs-Assistenten einen Remote rsync-Server anwählen und ein Backup einrichten. Hierbei wählt man den Synology Server aus, der normalerweise automatisch im gleichen Netz erkannt werden sollte. Flugs die SSH-Übertragungsverschlüsselung aktiviert und den Benutzernamen nebst Passwort des Admin eingegeben. Nun hat man Zugriff auf die Gemeinsamen Ordner des Datensicherungs-NAS. Hier legt man nun fest, wo die gesicherten Inhalte landen sollen.

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Nach diesem Schritt legt ihr fest, welcher Ordner gesichert werden soll..

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.. und wir diese Sicherung geschehen soll. Ihr habt hier die Möglichkeit Miniaturansichten zu sichern, eine Komprimierung anzuwenden, den Spaß Client-seitig zu verschlüsseln oder einen Zeitplan einzurichten…

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… auch fehlen die Rotationseinstellungen nicht. Hier müsst ihr entscheiden, wie viele Versionen ihr aufbewahren wollt – wenn überhaupt. Ist ja immer eine Sache des Speicherplatzes.Bildschirmfoto 2015-11-14 um 13.12.24

Abschließend beginnt die Sicherung von NAS A auf NAS B, in meinem Fall ist dies ein Ordner eines DSM 6 NAS, der auf einem DSM 5-Ordner landet.

Bildschirmfoto 2015-11-14 um 13.17.36Die Wiederherstellung erfolgt etwas anders, denn die Daten werden auf dem Ziel-NAS nicht 1:1 abgebildet, sodass man da etwas rauskopieren kann, das Ganze ist komplex aufgesplittet in einem Pool mit Bucket- und Index-Dateien. Zur Wiederherstellung nutzt man die Restore-Möglichkeit auf dem Ursprungs-NAS:

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Hier hat man die Auswahl, die Konfiguration wiederherzustellen – oder auch nicht. Muss man nicht, wenn man nur rasch an die Daten will. Sieht bei einem NAS-Wechsel vielleicht anders aus.

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Im folgenden Bild sieht man, wie das dann bei der Datenwiederherstellung aussieht. Hier zeigt sich, welche Snapshots vorhanden sind – und ob sich noch Daten auf dem Ursprungs-NAS befinden, die vielleicht wieder überschrieben werden – erkennbar an dem Warn-Hinweis.

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Hat man hier alles erledigt, so beginnt die Wiederherstellung.

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Übrigens: das Ganze funktioniert natürlich auch von einem DSM 5 zu einem DSM 6, ist hier allerdings von der Beta auf ein „normales NAS“ beschrieben worden. Warum ich das Ganze beschreibe? Ich nutzte die Remote Synology-Option eine längere Zeit, durch den Betatest von DSM 6.0 fiel mir dann auf, dass es nicht mehr funktioniert. Aber es führen viele Wege nach Backup-Rom 🙂


Über den Autor: caschy

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