Synology DX213: DiskStation erweitern

3. April 2016 Kategorie: Backup & Security, geschrieben von: caschy

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Artikel_SynologyEin NAS oder eine externe Festplatte haben mittlerweile viele Menschen in ihren vier Wänden stehen. Die erfüllen viele Zwecke, vom dummen Datenspeicher bis hin zum Zulieferer von Medien mittels Plex-Medienserver, Download Station und mehr. Im Bereich der halbwegs schlauen Lösungen tummeln sich einige Anbieter, beispielsweise Western Digital, QNAP und Synology. Ich hatte Lösungen aller Anbieter in der Mache, hänge allerdings seit Jahren bei Synology, weil ich einfach mit den von mir eingesetzten Geräten zufrieden bin – zumal ein NAS wahrscheinlich für viele Jahre angeschafft wird.

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Ich selber habe bislang immer auf ein NAS mit zwei Einschüben gesetzt und diese im Modus Mirror betrieben. Fällt eine Platte aus, schraube ich halt die nächste rein. Wichtige Daten lagern nicht auf dem NAS alleine, verschlüsselte Cloud-Backups setze ich für manche Daten ein (geht mit dem DiskStation Manager 6.0 ja um einiges besser). Die Zwei-Platten-Lösung wäre bei mir bei einem Neukauf wahrscheinlich keine Option mehr, ich würde wohl zum NAS mit vier Einschüben greifen.

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Nun wollte ich mal schauen, was man noch so basteln kann – und so hätte ich mir natürlich ein NAS mit vier Schächten für mehr Speicher kaufen können – doch das Schicksal wollte es, dass das von mir eingesetzte Synology NAS 713+ (auch schon eine ganze Ecke älter) eine Erweiterung via eSATA verträgt. Sprich: man kauft sich quasi ein „dummes“ Erweiterungs-NAS von Synology, haut da weitere Platten rein (3,5 Zoll SATA II oder III, mit Festplattenhalter auch 2,5 Zoll SATA III oder SSD) und erweitert so das eigene NAS. Gesagt getan, im konkreten Fall habe ich das schon betagtere DX213 im Einsatz. Diese ist nicht mit jedem NAS kompatibel, vorher einfach mal abchecken.

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Sieht aus wie ein klassisches NAS, Festplatten werden eingeschraubt, das Gerät an den Strom angeschlossen und via mitgeliefertem eSATA-Kabel an euer normales NAS angeklemmt. Der nächste Schritt ist dann DSM, der DiskStation Manager, das System der Synology-Lösungen. Unter dem Punkt Systemsteuerung > Externe Geräte muss man erst einmal schauen, dass auch die externe Lösung korrekt erkannt wird, danach kann der Nutzer in den Speichermanager wechseln.

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Hier stehen dem Nutzer mehrere Möglichkeiten zur Auswahl, basierend auf der Festplattenkonfiguration, die er gewählt hat. (Pro-Tipp: Lest euch wirklich gut durch, was so angeboten wird. Macht nicht den Fehler, die DX-Platten für den Datenschutz eures etwaig vorhandenen Mirrors zu nutzen – das würde nämlich keinen Speichergewinn bedeuten).

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In meinem Fall habe ich mich dazu entschlossen, dass ich die Platten in der DX213 zu einem neuen Volume mache, welches ebenfalls im Mirror-Modus (Raid 1) läuft. Bringt in meinem Falle zusätzliche 4 Terabyte Speicher, da ich im NAS auf  vier Platten mit jeweils 4 Terabyte Kapazität setze (sind WD Red). Aus 16 TB Einzelkapazität werden so 8 TB freier Speicher für mich, vorher waren es nur 4 TB – da ich nur zwei 4 TB-Festplatten eingesetzt hatte.

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Tja – viel mehr muss man darüber eigentlich gar nicht erzählen. Schnelle und einfache Lösung – und wahrscheinlich auch die günstigere Variante im Falle eines Synology NAS. Ein Modell mit vier Schächten wäre mich um einiges teurer gekommen, wenn man auch festhalten muss, dass die DX213 trotz ihres Alters halt immer noch sehr teuer ist.

Mein NAS arbeitet in der Schublade einer Kommode hier in meinem Arbeitszimmer, hören tue ich da eh nichts, aber auch so sind die beiden Geräte leise. Was natürlich unschön ist, das ist das Vorhandenseins eines zweiten Kabels, denn die DX213 hat ein eigenes Netzteil, welches irgendwo Platz finden muss. Probleme, die man bei einem 4-bay-NAS natürlich nicht hat. Keine Sorge übrigens: das Erweiterungs-NAS wird ganz normal mit ausgeschaltet, wenn ihr eure Hauptstation herunterfahrt.



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