Synology: DSM 4.0 Beta mit Cloud Station

15. Januar 2012 Kategorie: Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Ui, da freue ich mich ja schon ein bisschen drauf. Ich habe seit fast zwei Jahren ein NAS von Synology – eine für mich als Tech-Junkie schier endlose Zeit – und das gute Stück wird ohne Ende mit Updates bedacht. Die DS710+, welche ich mein Eigen nenne (Bericht 1 & 2), gehört von den Features her zur gehobenen Klasse (vom Preis auch) und wird von mir nur empfohlen, wenn ich mit Freaks spreche, die eben mehr machen wollen, als Daten speichern.

Das Synology DS 710+ bietet so ziemlich alles, was geht, kostet aber ohne Platten auch schlappe 450 Euro, wer es günstiger mag: es gibt ein NAS von Synology, die DS211+, gleiche Ausstattung wie die DS710+, allerdings mit 512 MB RAM statt 1024 MB, was aber immer noch ziemlich fett ist und für die meisten ausreichen wird. Auf der CES wurde den Benutzern eine erste Vorschau auf die Version 4.0 der DSM-Software gegeben (Disk Station Manager). Diese Version 4.0 kommt mit vielen Änderungen, das Spannende ist aber die Cloud Station.

In Verbindung mit der entsprechenden Software wird euer Synology NAS zur Dropbox. Ordner lassen sich mit den Rechnern und mobilen Geräten synchronisieren, des Weiteren stehen verschiedene Versionen der Dateien zur Verfügung. Die Synchronisation kann dabei via automatisiert Netzwerk oder Internet erfolgen. Alle Geräte von Synology ab dem Baujahr 2008 werden im ersten Quartal 2012 die neue Software erhalten. Wer testen will, sollte diese Seite im Auge behalten.

Synology DS710+ NAS-System ohne Festplatte (1,66GHz, 1GB RAM)

Price: EUR 426,99

4.9 von 5 Sternen (12 Kundenmeinungen

12 gebraucht & neu ab EUR 339,16

Über den Autor: caschy
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60 Kommentare

Albert (twitter ) 15. Januar 2012 um 10:58 Uhr

Echte Dropbox? Also kein Programm, dass man aufmachen muss, sondern ein echter Ordner im eigenen System (Explorer, Finder)?

pornogrubas (twitter ) 15. Januar 2012 um 10:59 Uhr

Welche Software brauch man da, um eine simple Dropbox Alternative zu erreichen?

Chrisch 15. Januar 2012 um 11:01 Uhr

>Alle Geräte von Synology mit Intels Atom ab dem Baujahr 2008 >werden im ersten Quartal 2012 die neue Software erhalten.

Bist du dir sicher, dass das stimmt? Also nur Intel-DSes?

Fraggle 15. Januar 2012 um 11:07 Uhr

Klasse Nachricht. Auf Dropbox ähnliches System auf dem eigenen NAS warte ich schon lange.
Weiß Du mehr darüber was “entsprechende Software” bedeutet? Welche Systeme werden unterstützt? Win, Mac, Linux, iOS und Android?
Anstatt des 710+ kann man auch auf das 712+ zurückgreifen. Ist günstiger als das 710+ und schneller. Wenn auch immer noch etwas teurer als das 211+.

caschy (twitter ) 15. Januar 2012 um 11:10 Uhr

@Chrisch Du hast natürlich Recht, nicht nur Intel.

@Fraggle: du wirst eigene Apps brauchen – sowohl auf Win, Mac und Mobile. Aber die Synology-Leute können das hoffentlich….

Fraggle 15. Januar 2012 um 11:13 Uhr

Danke. Eigene App ist ok, solange sie für die drei erscheinen wird :)

Manis (twitter ) 15. Januar 2012 um 11:18 Uhr

2008 gabs auch noch PowerPC DiskStations.
Und meine 107e wird natürlich weiterhin nicht mit Updates versorgt :-(
Aber vielleicht lässt sich das ganze ja dann wieder hacken, wie bei DSM 3.2 :-/
Auch wenn ich irgendwie verstehen kann dass Synology kein NAS mit 233MHz und 32MB RAM updaten will, finde ich es schade, denn um an DSM 3.2 zu kommen, reicht es ja schon, die Modell-Nummer in einer Einstellungsdatei anzupassen…
Stellt sich halt dennoch die Frage ob das dann nicht hoffnungslos überfordert wäre..

Wenn wieder mal ein NAS mit PowerPC kommt, hol ich mir das ;-)

Was ist denn an 4.0 überhaupt neu?

Manis (twitter ) 15. Januar 2012 um 11:21 Uhr

Hoffentlich wird die App für Macs eine Universal Binary sein…

Tim W. 15. Januar 2012 um 11:24 Uhr

Qnap hat seit einigen Monaten schon einen Cloud-Dienst. Hab diesen aber noch nicht getestet, weil sich das bei meiner DSL-Geschwindigkeit (1000 kbits) nicht lohnt.

ColaCheater (twitter ) 15. Januar 2012 um 11:34 Uhr

Sollte das wirklich Dropbox-mäßig ohne Probleme funktionieren wäre es genau das dass ich suchen würde.

Im Moment bin ich am experimentieren mit nem no-name NAS und git zur Datensicherung/Syncronisierung aber wegen Zeitmangel bin ich da nicht weit bzw. fertig wäre es deutlich komfortabler und ggf. stabiler (gerade da SparkleShare für Windows nicht so wirklich funktioniert)…

Ramón (twitter ) 15. Januar 2012 um 12:07 Uhr

Cool, da freu ich mich schon drauf. Jetzt brauch man nur noch die richtige Anbindung zu Hause. Vielleicht stell ich meine Synology doch mal in ein RZ. ;)

Datafreak (twitter ) 15. Januar 2012 um 12:39 Uhr

Ich habe mir letztens den ZyXel NSA320 für 89,95 Euro bei iBood (http://bit.ly/zyxel-nsa320) bestellt. Mit dem kann man ähnliches umsetzten, da man dort mit dem FFP-Stick (http://zyxel.nas-central.org/wiki/FFP-stick) eigene Software nachinstallieren kann.

Luco 15. Januar 2012 um 13:00 Uhr

Hammer!
Gut das ich das mit der Anschaffung des NAS so vertrödelt habe. Dann wird es wohl doch eine Synolgy.
Schade nur, dass hier Breitbandtechnisch kaum etwas geht über 2Mbit

Salech 15. Januar 2012 um 13:06 Uhr

Nachsowas habe ich gesucht! Was anderes benutzt du nur Nas Systeme für 2 Festplatten, oder was sind die Vorteile / Nachteile bei 2 oder 4 Festplatten.

Salech 15. Januar 2012 um 13:22 Uhr

Abgesehen von der möglichen Größe des Nas und der verschiedenen Raid Arten

Stef 15. Januar 2012 um 13:34 Uhr

Weiß jemand, ob bei einem Update des DSM etwas wichtiges zu beachten ist?
Mein altes DLink-NAS bestand bei Firmware-Updates des öfteren darauf, die Platten neu zu Formatieren, was ein absolutes No-Go ist.

Ben 15. Januar 2012 um 14:15 Uhr

@Stef, bisher gingen die Updates zwischen den verschiedenen Synology DSM Versionen ohne Formatierung – also DSM 2.x auf DSM 3.x. Aber da kocht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen.

Jan 15. Januar 2012 um 22:54 Uhr

Da freue ich mich echt schon drauf. Somit werde ich die 3er Version doch nicht installieren und dann mit der 4er meine DS komplett neu installieren. Habe derzeit sowieso keine Zeit dafür.

Peter (twitter ) 16. Januar 2012 um 01:24 Uhr

Habe mir Donnerstag die DS212j gekauft. Hoffe, es war in der Hinsicht jetzt nicht ein Fehler, zugunsten des günstigeren Preises der DS212j auf USB 3.0, Hotswap und 512 MB RAM zu verzichten…

Stefan 16. Januar 2012 um 07:54 Uhr

Da bin ich ja mal gespannt. Ich hoffe sie vergessen die DS411j nicht. Wer nach einem 4-Bay NAS sucht, dem kann ich nur die DS411j empfehlen. Sie ist zwar nicht eine der stärksten Maschinen, aber dafür günstig in der Anschaffung und voll wohnzimmertauglich. Spätestens wenn die Platten im Standby sind, höhrt man von dem Gerät gar nichts mehr.

Patrick (twitter ) 16. Januar 2012 um 07:58 Uhr

@Peter

Ich glaube nicht. Ich hab mir kürzlich selbst die DS212j gekauft und für mich entschieden, dass ich USB 3.0 nicht brauche. HotSwap ist relativ unwichtig, da die Festplatten nach dem Einbau ja nicht ständig gewechselt werden. Und wenn die Dinger mal nach Jahren kaputtgehen hab ich die 5 Min. für den Umbau. Okay, das mehr an RAM wäre mit Sicherheit cool, aber das rechtfertigt dann die Preissteigerung um 80€ nicht.

Jo 16. Januar 2012 um 09:27 Uhr

Dann hoffe ich mal, daß aus Beta bald Final wird.
http://www.synology.com/suppor.....p?lang=deu

Dagger (twitter ) 16. Januar 2012 um 11:58 Uhr

Ick freu mir!

@Ramón: Mach mal ^^

Karolin Bierbrauer (twitter ) 16. Januar 2012 um 13:56 Uhr

Habe mir die DSM 4.0 beta auf meiner DS212j installiert und auch die Cloudstation aktiviert. Nur wie komme ich jetzt dahin? Habe so ne ezCloud ID bekommen nur ich weiss jetzt nicht wo ich die eingeben soll.

Dann was noch komisch ist ist in der App DSfile wird von einer iCloud gesprochen. Ist das die iCloud von Apple oder haben die den Namen geklaut. Und wenn ich dort einen Ordner anlege, wo erscheint dieser. “Mit iCloud synchronisieren” ist enabled.

Fragen über Fragen…..

Christian 16. Januar 2012 um 14:29 Uhr

Gibt es die Möglichkeit daß ich mehrere (in meinem Fall ZWEI) Cloud IDs generieren kann?
Ich würde dann nämlich für zwei Gruppen von PCs die hier stehen getrennte Clouds verwalten wollen, damit sich die einzelnen User nicht in die Quere kommen.

Und ich merke gerade daß ich mir wohl besser die DS212+ statt der “normalen” DS212 geholt hätte.

anteevy 16. Januar 2012 um 18:26 Uhr

Wie nutzt man das denn überhaupt privat? Ich meine, was für nen Upload habt ihr? Ich finde die Möglichkeit der Cloud Station sehr interessant, aber bei meinen 80kb/s Upload müsste ich ja Stunden warten, bis ich auf einem anderen Rechner meine Dateien synchronisiert habe. Und dann kann ich ja gleich bei Dropbox + BoxCryptor o.ä. bleiben…?

Jo 16. Januar 2012 um 18:45 Uhr

Privat hat das auf jeden Fall Vor- und Nachteile. Ich habe mich noch nicht damit beschäftigt, aber ich vermute einfach mal folgendes:

-quasi unbegrenzter Speicherplatz
-vermutlich kein sharen mit anderen

Der Up-/Download spielt für mich fast keine Rolle. Ich bin nicht darauf angewiesen, dass Dateien sofort online sind. Meist handelt es sich um Officedokumente oder Bilder, die sind flott mal hochgeladen.

gueschmid 17. Januar 2012 um 08:34 Uhr

Hallo,

vielleicht solltest du noch erwähnen das die 211+ (und auch die 212er) einen Marvell ARM-Prozessor haben und nicht wie die 710+ und 7112+ einen INTEL Atom.

niklasR (twitter ) 18. Januar 2012 um 00:11 Uhr

@Jo> Doch, man kann auch Share-Links fuer Freunde erstellen, bin mir aber grade nicht sicher, ob man einen entsprechenen Port am Router freigeben muss, oder das ueber myDS/ezCloud geht. Ich bastle grade noch daran, die Beta zu installieren, ohne sie manuell hochladen zu muessen. ICh mache schon Fortschritte ;)

Frato 19. Januar 2012 um 15:50 Uhr

Hallo Cashy,

ich liebäugle gerade mit einem Synology DS411slim, primärer Einsatzzweck wäre ein Mediacenter mit Plex. Ich habe mir das folgendermaßen überlegt:

Synology mit Plex Mediacenter als Server
Full HD TV + Apple TV 2 (Jailbreak mit Plex) als Client
Full HD Beamer + Apple TV 2 (Jailbreak mit Plex) als Client

Die frage die ich mir stelle, hat das Nas genug Rechenleistung um 1080p zu transcodieren und über LAN zu Streamen? Ich glaube zu wissen das du keine Apple TV 2 besitzt, der Client ist ja auch eigentlich egal. Ich bilde mir ein, das wenn das NAS ruckelfrei 1080p Filme an ein MacBook schickt. Dann sollte es mit einer Apple TV 2 auch funktionieren oder bin da etwas zu optimistisch?

Ich würde mich freuen wenn du das Szenario mal nachbauen könntest :-)

Gruß,

Frato



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