Synology DiskStation Manager 4.2 veröffentlicht

4. März 2013 Kategorie: Hardware, geschrieben von: caschy

Kleine Nachricht für die Fans der Network Attached Storages von Synology. Man munkelt, dass ein ganzer Schwung Leser ein solches Gerät bei sich zuhause stehen hat. Ich selber habe meine Synology 710+ seit nun drei Jahren und kann behaupten, dass es eine der besten Anschaffungen im Tech-Bereich war.

synologyds710+

Das Gerät läuft ruhig und zufriedenstellend, das einzige Upgrade war in den Jahren mal größere Festplatten von Western Digital. In den Jahren ist vieles besser geworden, wenn man sich die Software – also den DiskStation Manager – mal anschaut, dann weiss man, wovon ich rede.

Viele Verbesserungen, neue Oberfläche und neue Funktionen. Das finde ich an so einem Gerät gut. Fühlt sich ein bisschen wie AVM an, die ihren Boxen ja auch immer wieder neue Software und Funktionen spendieren. Für mich ist diese Tatsache auch immer ein Grund, eine Hardware weiter zu empfehlen. Pünktlich zur CeBIT 2013 nun die finale Version 4.2 des DiskStation Managers für euer NAS von Synology.

Diese Betaversion wurde bereits zur CES 2103 vorgestellt und unter anderem die folgenden Funktionen: im Bereich Multimedia gibt man an, dass die neue Version der DSM einen verbesserten Streaming-Support bekommen hätte. In Sachen Backup sind auch einige nette Neuerungen hinzugekommen, so kann zum Beispiel die Cloud Station nun mehrere Ordner synchronisieren. Wie man die Coud Station einrichtet, beschrieb ich ja hier.

Wer seine Daten lieber bei Amazons Cloudspeicher Glacier lagert, der findet auch hier eine Möglichkeit in der Version vor. Übrigens: mittels DSM-Account kann man ja auch relativ einfach von unterwegs auf die Daten der Synology zugreifen.

Auf Sicherheit bedachte Menschen finden nun die 2-Faktor-Authentifizierung für den DSM-Account, beziehungsweise die DiskStation vor. Musik gefällig? Wer einen A2DP-Bluetooth-Lautsprecher hat, der kann direkt, Dongle vorausgesetzt, Audio von der Diskstation streamen. Also – wer Lust hat, der aktualisiert seine Synology DiskStation mal eben – ich mache dies auch die Tage, habe derzeit noch die Beta problemlos laufen. Downloadbereich für den DiskStation Manager 4.2. (danke Yannick & Jan!)

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26 Kommentare

Mike 4. März 2013 um 11:56 Uhr

Danke für die Info. Hatte schon die Beta der 4.2 laufen. Alles ohne Probleme. Update läuft.

Mike 4. März 2013 um 12:00 Uhr

@ Walter. Kann ich momentan nicht bestätigen, da ich immer den Totalcommander benutze. Werde es aber heute abend mal testen.

nym 4. März 2013 um 12:03 Uhr

Sehr schön! Danke für den Tipp :)

Das werde ich mal am Wochenende einspielen und hoffen, dass es sich dadurch auch legt, dass meine DS212j ca. alle 30min. aufwacht, obwohl kein Zugriff von meinem Mac aus erfolgt.

Mehrere CloudStation Ordner klingt fast zu schön um wahr zu sein. Ist ein super Service, denn weiß Gott nicht alles soll in die Wolke :)

bernie0007 4. März 2013 um 12:13 Uhr

@ Caschy … “Diese Betaversion wurde bereits zur CES 2103 vorgestellt” … Du bist Deiner Zeit wie immer voraus … ;-)

araubal 4. März 2013 um 12:23 Uhr

Ich hätte noch ne USB Station 2 für 55€ zu verkaufen, mit aktuellem Update …

kOOk 4. März 2013 um 13:00 Uhr

In der Bedienungsanleitung für 4.2 steht, dass Videos jetzt auch via Airplay wiedergegeben werden können. Allerdings mit der Fußnote “AirPlay wird nur auf bestimmten Modellen unterstützt. Unter http://www.synology.com erhalten Sie weitere Informationen”. Ich kann da nichts finden, weiß jemand welche Modelle Airplay können?

Eddie 4. März 2013 um 13:40 Uhr

Hab auch zwei in Betrieb! :)
Das geile daran find ich, dass man eben auch mit der Konsole arbeiten kann, denn ein besseres, einfacheres und schnelleres Backup als rsnapshot wird man kaum finden, und das ist eben wunderbar per ipkg nachinstallierbar! :)

Viktor 4. März 2013 um 14:37 Uhr

Cool! Heute Abend muss ich unbedingt mal meinen Bluetooth-Dongle dranhängen und testen :)

sebweber 4. März 2013 um 14:38 Uhr

Eine grundsätzliche Frage, unterstützt die WakeOnLan?
Ich plane mir auch eine Synology anzuschaffen, bin mir aber nicht sicher, obs nicht eine sein sollte, die auf einem “richtigen” Linux läuft …

OlliMe 4. März 2013 um 15:05 Uhr

Ja, die “besseren ” Synos unterstützen WOL.

Matrickser 4. März 2013 um 15:39 Uhr

@kOOk Alle aktuellen Modelle können Airplay, ich selbst habe eine DS111 und diese kann es seit einigen Versionen auch.

Schmitho 4. März 2013 um 16:20 Uhr

Habe den Kauf einer DS213+ auch nicht bereut.

horst 4. März 2013 um 16:33 Uhr

ich schon, da die 213+ kein plex unterstützt ò.Ó

Flo 4. März 2013 um 17:01 Uhr

Hab eine 1511 und eine 1512 laufen. Die 1512 zuhause ist ganz dicke mit ihrem Kumpel usenet, die schmeißen ne Plex Dauerparty. XBMC will immer mitfeiern, aber so richtig lassen die ihn nicht.
Aber aktuell sind die synology server am Ende… alle Welt ist wohl am updaten, bekomme die cloud station client anwendung nicht geladen (windows). Kenn jemand alternative Quellen?

Toni 5. März 2013 um 07:29 Uhr

Auch wenn es nicht ganz passt:

1. Kann man eigentlich Hardlinks auf einem Synology NAS erstellen?

2. Funktioniert Spotlight auf auf einem Synology NAS? So richtig eindeutig scheint man sich in diversen Foren nicht zu sein. Mir geht es vor allem um den mdfind Befehl und die Full-Text-Suche nach PDFs. Falls nicht: Wie verwaltet ihr große Datenmengen (i.S. von viele Dateien) auf dem NAS

Ganz doll Danke vorab!!! :-)

nym 5. März 2013 um 11:54 Uhr

@ Toni:
Hardlinks zum Zugriff aus dem Web?
Das ist möglich…synology bietet dazu ein eigenes DynDNS (xyz.mysynology.com) an. Alles was danach geschieht obliegt dir. Du könntest gewisse Ordner für die Öffentlichkeit freigeben. Oder den Webhost-Dienst aktivieren.

Spotlight habe ich noch nicht zum Laufen bekommen.
Dazu müsste das NAS vermutlich auch permanent eingebunden sein.

Mein Nutzungsverhalten sieht so aus, dass ich die Platte manuell als “Archiv” nutze und die relevanten Daten, die ich zum Arbeiten brauche in die Cloudstation lege. Diese werden automatisch mit meinem Client-Rechner synchron gehalten.
Ist die Arbeit mit gewissen Dateien beendet, so lege ich den Ordner ins Archiv und behalte Referenzdateien in der Cloudstation.

So komme ich mit 256GB SSD aus und wenn doch mal ne Datei fehlt ist die DiskStation mit einem klick im Finder eingebunden und ich kann dann im Archiv stöbern.

Beste Grüße

Toni 6. März 2013 um 07:11 Uhr

@nym

Danke für deine Antwort!!!
Wg der Sache mit den Hardlinks: Ich wüsste gerne ob der Terminalbefehl “ln” auf einer Partition im Synology NAS funktioniert.

Besonders weil du auch schreibst, dass Spotlight nicht geht. (Open Meta funktioniert ja leider auch nicht). Somit müsste ich schon sehr diszipliniert bei dei Benennung und Sortierung der Dateien sein. Ist bisher nicht meine Stärke. (Ich nutze iTunes, exiftool und Applescript um Dateien abhängig von den Metadaten zu benennen und in den richtigen Ordner zu verschieben)

nym 6. März 2013 um 10:44 Uhr

@ Toni:

Hey, habe es gerade mit ln getestet…undzwar tauchen die eingebundenen Volumes ganz regulär unter dem Pfad “/Volumes/NAME-DES-VOLUMES/…” auf.

Wenn ich dann einen Hardlink auf z.B. eine Datei mittels “ln /Volumes/NAME-DES-VOLUMES/Datei.jpg /users/USERNAME/Hardlink.jpg” erstellen möchte, wird keine Datei erzeugt und als “Fehler” wird ausgegeben: Cross-device link

Ist so etwas überhaupt möglich?

Was genau bringen dir solche manuell erzeugten Hardlinks?
Ist das nicht mühsam dort den Überblick zu behalten?

Wenn es dir um itunes geht, so kannst du ja die Cloudstation und alle darauf befindlichen Dateien als Medienserver einbinden lassen.
Bei Bildern verwende ich Lightroom als Datenbank. Die von Lightroom gerenderten previews sind vergleichsweise klein und reichen zumindest für eine erste Ansicht aus. (Die gesamte Fotodatenbank samt Previews habe ich auf dem Rechner dabei…50.000 Bilder ca. 3GB an Daten). Im Heimnetzwerk wenn die DiskStation dann zur Hand ist wird fix das Photo-Volume eingebunden und ich habe Zugriff via Lightroom oder den Finder.

Ist so eine Lösung nicht umgänglicher als Hardlinks?

Toni 7. März 2013 um 06:39 Uhr

@nym

Erstmal: Vielen Dank für deinen Versuch!!!

Leider konnte das nicht funktionieren, da Hardlinks immer nur auf der selben Partition erstellt werden können wie das “Original”. (Im Gegensatz zu Alias oder Symlinks)

Z.B. “ln ‘/Volumes/NAME-DES-VOLUMES/OriginalDatei.jpg’ ‘/Volumes/NAME-DES-VOLUMES/NeueDatei.jpg’”

Was die Sinnhaftigkeit betrifft (nur Mal ein Beispiel): Überlasse ich iTunes die komplette Verwaltung von Musikdateien benennt es die Dateien nach seiem eigenen Schma um, was nicht immer Sinn ergibt. Verlinke ich die Dateien lediglich mit iTunes werden diese nicht zuverlässig wieder gefunden, wenn ich Name oder Pfad ändere. Noch schlimmer ist die Dateiverwaltung bei PDFs, zumindest wenn ich per iPad oder Windows darauf zugreifen will.
Deswegen lasse ich mittels Applescript die Informationen aus iTunes und iPhoto sozusagen in Echtzeit auslesen und entsprechend den Pfad und Dateinamen eines Hardlinks anpassen.
Okay, ich weiß das ist wahrscheinlich immer noch ne Methode die so keiner weiter nutzt :-)

Michael 7. März 2013 um 09:46 Uhr

Hallo,

wollte mal in die Runde fragen, welches Modell ein guter Kompromiss aus Geschwindigkeit & Preis für einen “normalo” wäre, der einfach seine Dateien ab und an wegsichern möchte. Wichtig wäre ein Modell, in welches ich zwei Platten im Verbund (zwecks Datensicherheit) verbauen kann. Eine externe Platte möchte ich nicht, da auch Frau und Kinder am Netzwerk hängen und die Synology als gemeinsames Datengrab dienen soll.

Ich bin leider technisch nicht so versiert und die Menge an Geräten, die Synology anbietet, überfordert mich ein wenig.

Habe nur angst, dass ich “Käse” kaufe oder zuviel Geld ausgebe.

Vielleicht habt ihr ja einen vernünftigen Tipp für mich…

Schon mal DANKE an alle – ihr seid ein super Haufen und vor allem Danke an Caschy für den tollen Blog und die Möglichkeit, hier seinen Gedanken freien lauf zu lassen.

Viele Grüße

Michael

nym 7. März 2013 um 10:06 Uhr

Für deine Zwecke sollte die DS212j vermutlich ausreichen.

Schwächen:
- Bildimport und das damit verbundene Berechnen der Vorschaubildchen dauert sehr lange
- Manchmal etwas träge beim Zugriff auf Ordner mit vielen Dateien (CPU ist recht schwach)
- Kein USB3.0, sprich das erste Datenkopieren dauert lange
- Kein USB3.0, sprich die Backups auf externe Datenträger dauern länger

Wichtig:
Ein NAS ist keine ausreichende Sicherungslösung!
Systemfehler, Überspannung, mechanische Probleme und die Daten sind bei Festplattenschaden weg. Da hilft auch kein Raid 1 (Mirroring).

Das NAS kann nur als erste “Komfortstufe” des Backups verstanden werden. Als immer verfügbare Ablage bzw. Archiv. Das Raid 1 ist ebenfalls nur eine Komfortbackup-Lösung, die gegen den Ausfall einer Festplatte schützt.
Erst durch ein regelmäßiges (in dem Abstand, den man verkraften könnte, wenn es zum Ausfall käme) Kopieren auf ein externes Medium, das vom Stromnetz getrennt an anderem Ort aufbewahrt wird, erreichst du einen ordentlichen Schutz :)

Wenn du sagst, dass es dir reicht wöchentlich oder 14-täglich auf eine externe Platte zu sichern, dann reicht dir die DS212j.
Wenn du aus beruflichen Gründen täglich ein externes Backup machen musst, dann würde ich zu einem NAS mit USB3.0 greifen.

lg :)

Michael 7. März 2013 um 11:08 Uhr

Hallo Nym,

vielen Dank, das war ja mal eine Blitzantwort. :-)

Da es mir eigentlich nur um ein gemeinsames Datengrab für die ganze Familie geht und ich – z. T. auch mangels Now-How – die schönen Features, die bei solchen Geräten noch angeboten werden, wohl eher nicht nutzen werde, scheint es mir, dass ich wohl eher auf die von dir empfohlene DS212j zurückgreifen werde bzw. ich diese mal genauer ins Auge fasse. USB 2.0 macht mir im Grunde nichts, auch wenn USB 3.0 natürlich schon flott unterwegs ist, aber ich hab’ ja Zeit bzw. die Platten haben sie – die Daten kann man ja auch in Ruhe schaufeln lassen. :-)

Deinen Tipp, die NAS nicht als einzige Backuplösung trotz Mirroring zu nutzen, werde ich auf jeden Fall beherzigen und meine externe Festplatte zusätzlich ab und an mal zum Sichern anhängen.

Ich bedanke mich nochmals für die schnelle und kompetente Antwort. Da ich jetzt nicht gleich losrenne und einkaufen gehe, bin ich natürlich noch für alternative Möglichkeiten offen.

Nochmals Danke, Nym und schöne Grüße

Michael

Mike 7. März 2013 um 14:14 Uhr

@ Walter habe gerade die beschriebene Problematik mit deinem Testordner/t1.rtf auf DS410J/DS411J/DS413J/DS212+ getestet. Hat immer wie erwartet funktioniert. Ordner wurde komplett kopiert.

Alle mit DS4.1 bzw. jetzt nochmal mit 4.2
System Windows 8 Professional bzw. auch Windows 7 Professiona und Ultimate

Michael L. 17. März 2013 um 23:01 Uhr

Zum Thema A2DP und Musik über Bluetooth: Habe den vorhandenen Bluetooth Dongel in die DS110j gesteckt und auf DSM 4.2 aktualisiert. In der Systemsteuerung kommt dann der Punkt Bluetooth. Der Dongel ist gleich an. Habe dann die Verbindung mit meinem Logitech Musik Adapter hergestellt. (Hab den mal aus Unwissenheit gekauft, für 30 Euro; fürs Küchenradio reicht er, nur kriegt man wohl das gleiche aus China auch für ein Drittel des Preises.)

Wenn ich nun in die Audiostation gehe, wo »Mein Computer« als Abspielgerät vorausgewählt ist, und ein MP3 oder AAC abspiele, kommt die Musik auch auf meinem Computer an. Läuft glaub ich über UPnP (udhisapi.dll, Windows Media Connect). MP3 kein Problem. AAC dagegen wird mit ffmpeg flugs zu PCM konvertiert. Das macht dem 800 MHz ARM Prozessor ganz schön zu schaffen. Außerdem muß so eine größere Datenmenge übers Netz gehen.

Schalte ich den Logitech Adapter als Abspielgerät ein und spiele die gleichen Titel, so kommt keine Musik aus dem Küchenradio, an dem der Logitech hängt. Mit ps auf der KZ hab ich gesehen, daß zum Abspielen »mplayer -ao pulse::bluez_sink.C8…89 Titel.mp3 -loop 0 -unique bluez_sink.C8…89 -daemon -volume 10« verwendet wird. Damit kam bei mir kein Ton an der Audiosenke an. Hab einfach mal -volume 100 probiert, und höre da, es kommt nun Ton.

Erwartungsgemäß mies ist allerdings die Qualität. Der Logitech Adapter unterstützt nämlich nur den Pflicht Codec SBC. Dieser eliminiert Feinheiten. Auf Senderseite (Linux) gehen die Audiodaten durch den Treiber für Bluetooth (Bluez). Kenn mich da nicht aus, aber der kann auch fast nur SBC.


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