Synology Cloud Station ShareSync: von NAS zu NAS sichern

23. Februar 2016 Kategorie: Backup & Security, geschrieben von: caschy

Artikel_SynologySynology DSM 6.0 steht vor der Tür. Diverse Neuerungen habe ich mir schon angeschaut und versucht, diese hier im Blog ein wenig zu beschreiben. Ein neues Modul ist dabei Cloud Station ShareSync, was vielleicht nicht für alle etwas ist, sorgt es doch dafür, dass man mehrere Inhalte von Netzwerkspeichern auf einem NAS zentral sammelt. Ist vielleicht also nur für jene sinnvoll, die von Synology NAS zu Synology NAS sichern wollen, privaten Nutzern kann man eventuell ein verschlüsseltes Cloud-Backup anraten. Das Ganze ist bei Synology mittlerweile etwas gesplittet im Vergleich zum Vorgänger, im Bereich Datensicherung und Replikation findet man ja auch dort schon einiges wieder, was ich hier für den Cloud Station ShareSync erkläre.

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Das Ganze ist relativ schnell erklärt: Innerhalb von DSM 5.x kann man in den Einstellungen der Freigabe Ordner freigeben. Diese hier aktivierten Ordner lassen sich recht einfach mit Cloud Station ShareSync auf ein anderes NAS beamen. Nicht falsch verstehen: man muss das natürlich nicht nutzen, es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, um Daten von NAS 1 auf NAS 2 zu bringen, Synology hat mit dem Modul Cloud Station ShareSync das Ganze etwas vereinfacht.

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Sind auf dem Ursprungs-NAS innerhalb der Cloud Station-Freigaben die Ordner definiert, so geht es an das entfernte NAS, welches als zentraler Datenablageplatz fungiert. Hier loggt sich der Nutzer in Cloud Station ShareSync und erstellt eine neue Verbindung. Hier kann die Quick Connect-ID oder die IP eingegeben werden – und natürlich muss man sich auch authentifizieren. Ist dies geschehen, so kann man die entfernten Freigaben sehen. Das kann man sich nun wie bei der Cloud Station vorstellen – oder wie bei Dropbox auf eurem Rechner, wo ihr entweder den ganzen Spaß herunterladen könnt oder nur ausgewählte Ordner.

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Hier kann man nicht nur die Ordner festlegen, die gesichert werden sollen, sondern beispielsweise nach Dateityp oder nach Dateigröße filtern. Wichtig für euch sind sicherlich die Berechtigungseinstellungen, denn es gibt einen Dateisync-Modus, der entweder mit allen Privilegien sichert oder komplett ohne. Ferner gibt es noch die Synchronisierungsrichtung, die einmal als Sync fungieren kann – oder man sammelt alles und lädt die Dateien vom Remote-NAS nur herunter.

Hat man die für sich passenden Einstellungen vorgenommen, so landet der Ordner auf seinem Ziel, das System legt standardmäßig dafür die identischen Ordner an, wie an der Quelle vorhanden. Übrigens: die Übertragung kann verschlüsselt erfolgen, Synology setzt hierfür auf 128-Bit RC4 und MD5 für die SSL-Verschlüsselung.


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Über den Autor: caschy

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