Synaptics FS9100: Fingerabdruckscanner kann unter Glas verbaut werden

13. Dezember 2016 Kategorie: Hardware, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_synapticsFingerabdruckscanner in Smartphones haben einen interessanten Effekt mit sich gebracht. Durch das bequeme Entsperren richteten viele Nutzer erstmals überhaupt einen PIN zum Schutz vor Zugriffen auf die Inhalte des Smartphones ein. Im Laufe der Zeit wurden die Scanner immer schneller und auch sicherer, lassen sich mittlerweile nicht mehr so leicht überlisten, wie es anfangs noch der Fall war. Von Synaptics wurde nun ein neuer optischer Sensor angekündigt, der sich unter Glas verbauen lässt. Bis zu 1 mm Glas können über dem Sensor liegen, die Erkennung ist dennoch gegeben.

Der neue Sensor erlaubt eine plane Front der Geräte, ist für den Einsatz unterhalb des Displays im Rahmen des Smartphones gedacht. Das könnte vielleicht einige Hersteller dazu bringen, den Scanner auf der Vorderseite zu platzieren. Heute findet man diesen bei vielen Geräten auf der Rückseite, so auch bei der Android-Referenz Google Pixel.

Eine dünne Bauweise und niedriger Stromverbrauch zeichnen den FS9100 von Synaptics aus, ebenso wie seine Erkennung bei nassen Fingern, etwas wobei heutige Lösungen immer noch so ihre Problemchen haben. Der Scanner ist außerdem in der Lage echte von unechten Fingern zu unterscheiden, was ein wichtiges Sicherheitsmerkmal ist, da etwaige „Einbrecher“ selbst mit einem Fingerabdruck des Besitzers dann nicht viel anfangen können.

Im zweiten Quartal des kommenden Jahres wird der FS9100 verfügbar sein, spätestens dann werden wir also auch Geräte sehen, die ohne sichtbaren Fingerabdruckscanner daherkommen.


Anzeige: Der neue Karriereservice von Caschys Blog in Kooperation mit Instaffo. Lass dich von Unternehmen finden. Jetzt kostenfrei anmelden!

Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Sascha hat bereits 8769 Artikel geschrieben.