SugarSync: Daten online und überall

23. Januar 2010 Kategorie: Apple, Internet, Windows, geschrieben von:

Um den heutigen Samstag mal blogtechnsich abzuschließen werde ich beim gleichen Thema wie heute morgen bleiben: Daten in der Cloud beziehungsweise die Synchronisation zwischen den einzelnen Computern. Dropbox, Windows SkyDrive und wuala haben wir bisher beleuchtet, bleibt unter anderem noch SugarSync welches vorzustellen ist. Fangen wir mal mit den nötigen Fakten an: die kostenlose Variante bietet 2 Gigabyte Speicherplatz. Freunde können eingeladen werden. Jeder geworbene Freund bringt 250 Megabyte Speicher für euch (und den Freund!). Insgesamt könnt ihr 3 Gigabyte durch Werbungen erhalten, sodass ihr auf insgesamt auf 5 Gigabyte kostenlos kommt (wie bei Dropbox also).

Die Software: sowohl für Windows als auch für Mac OS X steht Client-Software zur Verfügung. Des Weiteren gibt es auch für das iPhone und Android Software. Ihr habt also auch unterwegs mobil keine Probleme auf eure Daten zugreifen zu können.

SugarSync hat ein paar vordefinierte Ordner, den Briefcase. Dieser beinhaltet zum Beispiel Dokumente und Co. Ein großer Vorteil gegenüber Dropbox: während man bei Dropbox viel mit symbolischen Links frickeln muss um Ordner ausserhalb der Dropbox zu synchronisieren ist dies bei SugarSync Standard. Ihr könnt irgendwelche Ordner zur Synchronisation auswählen. Ob diese auf anderen Rechnern identisch sind ist egal. Ihr könnt auch die Zielverzeichnisse auf anderen Rechnern frei definieren. Ihr könntet so theoretisch ein Firefox-Profil auf mehreren Rechnern absolut synchron halten. Der Screenshot sollte das gut visualisieren:

Datenzugriff für andere. Auch SugarSync lässt das tauschen von Daten zu. Dazu muss der Tauschpartner nicht einmal Nutzer von SugarSync sein. Dateisharing lässt sich mittels Public Links realisieren. Auch Fotoalben lassen sich so ganz einfach für alle freigeben. Hier einmal ein Beispiel von mir. Natürlich könnt ihr auch Ordner für andere Benutzer zur Mitarbeit freigeben. Dies funktioniert wie bei Dropbox.

Ein weiterer Vorteil: während bei Dropbox immer und überall der gleiche Datenbestand vorliegt (und auch immer heruntergeladen werden muss), kann man dieses bei SugarSync beeinflussen. Ich kann sagen: Mac: Ordner A und Ordner B auch auf dem Windows-PC aber vom Windows-PC will ich Ordner X nur online, nicht auf dem Mac haben. Trotz alledem kann ich notfalls vom Mac aus auf Ordner X zugreifen – online per Remote Access.

SugarSync ist nicht anfangs natürlich nicht so einfach zu bedienen wie Dropbox, kommt aber mit mehreren Funktionen daher, wie der erwähnten freien Auswahl der zu synchronisierenden Ordner. SugarSync ist definitiv einen Blick wert. Ich selber werde mal schauen ob mich das „Synchronisieren von Ordnern ausserhalb von SugarSync“ von Dropbox wegbringen kann. Würde mir das Jonglieren mit symbolischen Links abnehmen. Falls ihr SugarSync auch mal ausprobieren wollt, so meldet euch doch über diesen Link an, dann bekomme ich (und du auch!) 250 Megabyte zusätzlichen Platz für umme.

Nachtrag: falls ihr euch anmelden wollt nutzt nicht meine Links sondern die in den Kommentaren. Ich habe 5 Gigabyte hinzubekommen. Wichtig ist auch: die kostenlose Version lässt nur zwei Computer zu.


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