Strategy Analytics: Apple hat im ersten Quartal 2017 mehr Wearables als Fitbit verkauft

5. Mai 2017 Kategorie: Android, iOS, Wearables, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Im Markt der Wearables ist Bewegung zu vermelden. Das erste Quartal 2017 brachte eine Umstrukturierung der Top-Verkäufer. Der bisherige Branchenführer Fitbit muss sich gleich zwei anderen Firmen geschlagen geben, was die Verkäufe angeht: Xiaomi und Apple. Insgesamt wurden im ersten Quartal 2017 laut Strategy Analytics 22 Millionen Wearables verkauft, die Kategorie beinhaltet sowohl reine Fitnesstracker als auch Smartwatches, die Grenze zwischen den beiden ist ja sowieso fließend.

Für den Gesamtmarkt bedeuten 22 Millionen verkaufte Gadgets eine Steigerung von 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Nun ist so ein Vergleich der reinen Stückzahlen schon ein hinkender, um den Erfolg eines Wearables zu beziffern, immerhin wiegt ein 20 Euro MiBand genauso viel wie eine 1000 Euro Apple Watch, obwohl die beiden Geräte nicht wirklich vergleichbar sind.

Bleiben wir aber erst einmal bei Fitbit. Im ersten Quartal 2016 konnte das Unternehmen noch 4,5 Millionen Wearables an den Mann bringen, ein Jahr später sind es nur noch 2,9 Millionen, der Marktanteil sinkt von 24,7 Prozent auf 13,2 Prozent.

Auch Xiaomi wurde im ersten Quartal 2017 weniger Wearables los als im Jahr zuvor, von 3,8 Millionen geht es auf 3,4 Millionen, der Marktanteil sinkt von 20,9 Prozent auf 15,5 Prozent. Großer Gewinner ist Apple, 3,5 Millionen Wearables soll das Unternehmen im ersten Quartal abgesetzt haben, im Vorjahresquartal waren es noch 2,2 Millionen.

Das äußert sich natürlich auch im Marktanteil, von 12,2 Prozent geht es auf 15,9 Prozent und somit den meisten verkauften Wearables. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass es keiner der großen Android Wear Smartwatch-Hersteller in die Top 3 schafft, die tummeln sich alle unter „Others“, können also nicht mit den Stückzahlen der anderen mithalten.

Und was die Zahlen auch sehr schön zeigen: Der Wearables-Markt bietet noch sehr viel Luft nach oben, 22 Millionen verkaufte Geräte in einem Quartal ist nun mal nicht wirklich viel.


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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