Strategiewechsel: Opera steht nach Gewinnaussichtskorrektur zum Verkauf

9. August 2015 Kategorie: Internet, geschrieben von:

Opera hat jeder schon einmal gehört. Sei es durch den Desktopbrowser oder die datensparende mobile Version Opera Mini. Aber auch im Geschäft mit mobiler Werbung ist das Unternehmen Opera Software tätig und hier läuft es anscheinend nicht so gut wie erwartet. Der Umsatz und auch der Gewinn bleibt hinter den Erwartungen, weshalb man sich nun nach einer Partnerschaft oder einem Käufer umsieht. Das verkündeten die Norweger am Samstag.

Opera-logo

Nach Aufgabe klingt die Ankündigung aber nicht, denn im gleichen Atemzug hat man für 139,5 Millionen Dollar Bemobi gekauft. Bemobi bietet in Lateinamerika einen Abo-Service für Apps und Games an. 29,5 Millionen Dollar wurden von Opera direkt bezahlt, der Rest hängt davon ab, wie sich Bemobi künftig macht.

Man sollte allerdings bedenken, dass Opera keine Verluste einfährt, sondern „nur“ knapp 50 Millionen unter den Umsatzerwartungen für 2015 bleiben wird. Im Jahresvergleich steht Opera so immer noch mit einem Zuwachs von 45 Prozent da, aber das ist eben auch weniger als erwartet wurde.

Wir werden sehen, wo Operas Weg hinführt. Alle Gebiete, in denen Opera tätig ist, sind hart umkämpft, die Konkurrenten sind Schwergewichte wie Google (Browser und Mobile Advertising) und Facebook (Mobile Advertising). Wie die neue Strategie aussehen wird, soll sich im zweiten Halbjahr zeigen. Laut Opera gibt es mehrere Interessenten, sodass sich hier schneller als gedacht etwas ergeben könnte.

(Quelle: Reuters)

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