Steve Wozniak über die neuen iPhones, Google Glass und Smartwatches

23. September 2013 Kategorie: Hardware, Internet, Mobile, Wearables, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Steve Wozniak dürfte den meisten Lesern ein Begriff sein. Der Apple-Mitgründer ist seit langer Zeit nicht mehr bei Apple tätig, gibt aber dennoch gerne seine Meinung zu Apple-produkten und Technik im Allgemeinen ab. In einem Interview mit Wired äußert sich „The Woz“ nun zu den beiden aktuellen iPhones, Smartwatches, Google Glass und den aktuellen Möglichkeiten der Spracheingabe.

Spannend findet Steve Wozniak Apps, die eine natürliche Spracheingabe ermöglichen. Das System dahinter muss Fehler erkennen und so reagieren als hätte man eine korrekte Frage gestellt. Laut Wozniak muss man sich als Nutzer natürlich unterhalten können, nicht etwa nur strikte Befehle geben, um Aktionen auszuführen. So wie die Vorschlagssuche bei Google funktioniert, sollen auch Apps funktionieren. Automatische Korrekturen und eine Vorhersage, was der Nutzer eigentlich gemeint hat.

Zu Smartwatches hat Wozniak ebenfalls eine Meinung. Diese sind ihm momentan noch zu beschnitten, was den Leistungsumfang angeht. Er hätte gerne eine Smartwatch, die das Smartphone ersetzt, nicht damit verbunden sein muss. Dazu gehört dann natürlich auch ein größeres Display. Die ersten Versuche der Hersteller orientieren sich an alten Uhren, was die Größe angeht, bringen weder das gesamte Smartphone, noch das gesamte Internet ans Handgelenk.

Google Glass findet Steve Wozniak spannend und er hätte auch gerne eine von Googles Datenbrillen. Die Zeit lässt es aber nicht zu, dass er am Test-Programm dafür teilnimmt. Aus diesem Grund schreibt er der Brille auch eine gute Chance zu, eben weil er sie will.

Zu guter Letzt äußert sich Wozniak noch zu den aktuellen iPhone-Modellen. Das iPhone 5C interessiert ihn weniger, da er mehr der High-End-Typ ist. Er denkt aber, dass es eines der Apple-Geräte ist, die man nutzen muss, damit sie einem gefallen. Bezüglich des iPhone 5S ist seine größte Sorge, dass er sich drei neue Geräte kaufen muss, um alle drei Farben zu haben.


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Quelle: ArsTechnica | Wired

Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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