Stereo-Soundbar Teufel BT Bamster ausprobiert

3. Dezember 2013 Kategorie: Hardware, geschrieben von:

Wer mit dem Smartphone Musik hören möchte muss entweder zu Kopfhörern greifen, oder sich für einen kompatiblen Lautsprecher entscheiden. Die wenigsten Smartphones haben Lautsprecher verbaut, mit denen das Hören von Musik auch tatsächlich brauchbar realisierbar ist. Der BT Bamster von Teufel ist so ein Lautsprecher. Neben einem schicken Design kann er auch mit einer gewissen Flexibilität in der Nutzung aufwarten und ist somit nicht nur mit Smartphones oder Tablets nutzbar.

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Lieferumfang

Der BT Bamster hat neben dem eigentlichen Lautsprecher noch ein Netzteil und ein Kabel, das sowohl zum Aufladen des integrierten Akkus dient, als auch die Möglichkeit bietet, den Lautsprecher über einen 3,5 mm Klinken-Stecker mit anderen Geräten zu nutzen. Zu guter Letzt befinden sich noch zwei Mantelstromfilter im Paket, die selbst am Kabel angebracht werden können.

Inbetriebnahme

Die Kopplung mit Bluetooth-Geräten ist denkbar einfach. Dazu muss man den Lautsprecher lediglich auf Bluetooth stellen und mit dem Smartphone/Tablet nach Bluetooth-Geräten suchen. Wählt man dann den Lautsprecher aus, der sich logischerweise als BT Bamster zu erkennen gibt, kann es auch schon losgehen. Natürlich sollte der Akku des Lautsprechers geladen, oder das Netzteil angeschlossen sein.

Will man den BT Bamster mit anderen Geräten koppeln, muss man den Lautstärkeregler gedrückt halten, bis der Leuchtring blau blinkt und ein Piepton zu hören ist. Ich habe den BT Bamster mit 2 verschiedenen iPhone 5 ausprobiert und konnte ohne großen Aufwand zwischen den Geräten wechseln.

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Akkulaufzeit

Von Teufel wird eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden angegeben. Das schöne hierbei ist, dass man – zumindest in Verbindung mit einem iPhone – direkt neben dem Bluetooth-Symbol den Ladestand des gekoppelten Geräts sieht. Ich habe den BT Bamster auf normaler Zimmerlautstärke laufen lassen und die angegebenen 8 Stunden sind nicht übertrieben. Die Laufzeit ist allerdings stark von der Lautstärke abhängig, wer also die ganze Zeit auf Maximum hört, wird eher wieder an die Steckdose müssen.

Optik und Haptik

Der Lautsprecher ist relativ kompakt, eine Breite von 30 cm und die Tiefe von 4,4 cm sorgen dafür, dass er praktisch überall Platz findet. Die Lautsprecher an sich sind leicht abgewinkelt, so dass der Sound direkt Richtung Zuhörer abgestrahlt wird. Ich hatte das schwarze Modell im Test. Dieses wird von einem roten Zierring um die Lautsprecher-Gitter geschmückt. Der Lautstärkeregler leuchtet blau, wenn das Gerät in Betrieb ist. Sieht für meinen Geschmack sehr schick aus. Der BT Bamster ist auch in weiß erhältlich.

Die Verarbeitung wirkt sehr hochwertig, dazu tragen auch die 590 Gramm Gewicht bei. Auf der Unterseite ist eine Gummierung (Silikon?) vorhanden, die dafür sorgt, dass der BT Bamster nicht auf der Unterlage verrutscht. Die Mini-Stereo-Soundbar besteht aus massivem Aluminium, was wiederum einen wertigeren Eindruck vermittelt als ein Lautsprecher mit Kunststoffgehäuse. Zumindest bei mir, es soll ja Leute geben, die auch Kunststoff als hochwertig empfinden können.

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Sound und Bedienung

Das wichtigste Kriterium bei Audio-Geräten ist der Sound. Hier liefert der BT Bamster eine verdammt starke Vorstellung ab, vor allem gemessen an der Größe. Allerdings sollte man ihn anfangs erst einmal einlaufen lassen, man kann quasi zuhören wie sich der Sound innerhalb von ein paar Stunden stark verbessert. Die Bässe sind kräftig, die Höhen sind klar. Auf maximaler Lautstärke neigt der BT Bamster etwas zu Verzerrungen, in geschlossenen Räumen ist die Maximal-Lautstärke allerdings auch nicht zu empfehlen, da es wirklich laut wird. Für meine Ansprüche ist die Soundqualität mehr als ausreichend. Allerdings ist dies mein subjektiver Eindruck, im Zweifelsfall lieber vor dem Kauf irgendwo einmal selbst reinhören.

Schließt man ein Gerät über den 3,5 mm Klinkenanschluss an, verändert sich die Qualität nicht hörbar, man hat daraus also keinen Vorteil gegenüber Bluetooth. Außer dem Vorteil, dass sich so jedes x-beliebige Gerät mit Standard-Kopfhörer-Ausgang nutzen lässt.

Ist der BT Bamster einmal eingespielt, gibt es soundtechnisch für mich nichts zu bemängeln. Man hört deutlich, dass der Lautsprecher von einer Firma kommt, die ihr Handwerk versteht. Der Sound spiegelt den hochwertigen Eindruck, den man direkt beim Auspacken des BT Bamster hat, gekonnt wider.

Über den Lautstärkeregler lässt sich die Musik auch pausieren und wieder starten, man muss hierzu also nicht extra das Smartphone bemühen. Ein Titelsprung ist allerdings nicht möglich.

Technische Daten

Lautsprecher:

Dauerbelastbarkeit (IEC – Long Term) 5 Watt
Impulsbelastbarkeit (IEC – Short Term) 15 Watt
Maximaler Schalldruck 83 dB/1m
Frequenzbereich von/bis 90 – 20000 Hz

Sonstiges:

Double Bass System
Tieftöner (Anzahl) 2
Tieftöner (Durchmesser) 56,00 mm
Tieftöner (Material) Aluminium
Breitbandlautsprecher (Anzahl) 2
Breitbandlautsprecher (Durchmesser) 32,00 mm
Breitbandlautsprecher (Material) Zellulose, beschichtet
Akustisches Prinzip 2-Weg / Double Bass System
Gehäuseaufbau Geschlossen
Gehäusematerial Aluminium
Standfuß integriert Ja
Magnetische Abschirmung Ja

Anschlüsse:

Analog-Eingänge 1
USB 2.0 1
Bluetooth Ja, aptX-Codec

Elektronik:

Verstärker-Technologie Class D
Verstärker-Konfiguration 2.0
Verstärkerkanäle 2
Ausgangsleistung „Sinus“ Satelliten-Kanal 3 Watt
Betriebsspannung 230 Volt
Standby-Funktion Ja
Standby-Leistungsaufnahme 0,40 Watt
Maximale Leistungsaufnahme 10 Watt
Schutzklasse 2
Ein-/Ausschalt-Automatik Ja
Akku-Typ 2000 mAh / Lithium-Polymer
Akku-Betriebsdauer bis zu 8 h

Abmessungen:

Tiefe 4,40 cm
Breite 30,00 cm
Höhe 5,20 cm
Gewicht 0,59 kg

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Fazit

Der BT Bamster kostet direkt im Teufel-Online-Shop 129,99 Euro. Zu diesem Preis habe ich ehrlich gesagt auch schon wesentliche schlechtere Lautsprecher gehört. Sicher gibt es zahlreiche günstigere Alternativen, die dann aber auch dementsprechend klingen. Teufel hat mit dem BT Bamster ein sehr nettes Gadget auf dem Markt, das nicht nur gut aussieht, sondern auch qualitativ überzeugen kann.

Er ersetzt zwar keine große Anlage, ist aber völlig ausreichend, um einmal lauter Musik zu hören. Für unterwegs ist er meiner Meinung nach allerdings nur bedingt geeignet. Die Akkulaufzeit ist zwar sehr gut, allerdings ist es kein Lautsprecher, den man mal eben schnell einpackt. Dazu ist er zu groß und auch zu schwer. Auf dem Schreibtisch oder in einem Regal macht er aber eine sehr gute Figur.


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Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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