Spotify sorgt in Europa teilweise für höhere Einnahmen als iTunes

5. November 2014 Kategorie: Apple, Internet, geschrieben von:

Erinnert Ihr Euch noch an die Aussage von Spotify, dass man in Europa stärker sein möchte als iTunes? Und dann war da noch etwas mit Einbrüchen bei iTunes, die dafür sorgen sollen, dass iTunes komplett umstrukturiert wird. Scheint als hätte Spotify sein Ziel erreicht. Im ersten Quartal 2014 konnte das Label Kobalt Music Publishing 13 Prozent mehr Einnahmen durch Spotify als durch iTunes erzielen – in Europa.

Spotify Logo

Das ist eine ziemliche Kehrtwende, auch wenn nur auf einen Publisher bezogen. iTunes-Einnahmen im dritten Quartal 2013 waren bei Kobalt Music Publishing 32 Prozent höher als Einnahmen aus Spotify. Im vierten Quartal 2013 lag iTunes immerhin noch 8 Prozent über den Einnahmen aus Spotify. Bei anderen Labels soll es ähnlich aussehen.

Willard Ahdritz von Kobalt Music Publishing erklärt auch, dass es nicht schlimm ist, dass Musik-Fans für einzelne Künstler weniger zahlen. Der Trick sei es, sich einfach die dreifache Menge an Nutzern zuzulegen. Das wiederum ist sicher einfacher gesagt, als getan. In den USA sieht es noch so aus, dass iTunes mehr Gewinne abwirft als Spotify (oder andere Streaming-Dienste). Aber auch hier dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein. Streaming ist das Modell, das die nächsten Jahre den Markt beherrschen wird, dazu braucht man keine Glaskugel.


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Über den Autor:

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