Spotify: Code-Zeilen lassen kommende Podcast-Funktion vermuten

17. November 2014 Kategorie: Internet, Mobile, geschrieben von:

Spotify hat heute die am Wochenende gerüchtete Partnerschaft mit Uber offiziell bestätigt, aber abseits davon gibt es bereits ein neues Gerücht rund um den Musik-Streaming-Dienst. Der Entwickler Ethan Lee hat nämlich Code in Spotify entdeckt, der auf Podcasts hinweist. Dieser Code taucht in Spotify Version 2.0 auf. Diese Version brachte an sich keine Änderungen, der offizielle Changelog sprach nur von Verbesserungen und Bugfixes.

Spotify_Podcast

Es ist nicht das erste Mal, dass Spotify mit Dingen experimentiert, das war bereits häufiger der Fall und wurde auch entdeckt. Aber nicht jedes Feature, das bereits in der App vorhanden war, wurde dann auch tatsächlich verteilt. Insofern ist diese Entdeckung mit Vorsicht zu genießen und keinesfalls ein Beweis dafür, dass Spotify ein Podcast-Feature implementiert.

Logisch wäre es hingegen schon. Spotify möchte die Anlaufstelle für Audio-Konsum sein, Podcasts gehören heutzutage dazu. Man könnte die Nutzer so dazu bringen, dass sie sich länger in der App aufhalten und gar nicht erst auf die Idee kommen, sich nach einer Alternative umzusehen. Gerade in Hinblick auf Apples spekulierte Ambitionen im Streaming-Bereich, könnte dies Gold wert sein. Und auch Google hat mit seinem MusicKey eine neue Möglichkeit gefunden, sein Streaming-Angebot aufzubohren.

Zusätzlich möchte Spotify auch demnächst an die Börse gehen, da ist ein kontinuierliches Wachstum noch einmal ein ganzes Stück wichtiger, wenn man auf der Suche nach größeren Anlegern ist. Vielleicht könnt Ihr also schon bald den Neuland Podcast auch über Spotify hören, ein schlechtes oder überflüssiges Feature wäre es sicher nicht.


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Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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