Spähattacke auf Mitarbeiterin des Bundeskanzleramts

29. Dezember 2014 Kategorie: Backup & Security, Internet, geschrieben von:

Die BILD-Zeitung berichtet in der heutigen Ausgabe von einer Spähattacke. Mit der Spähattacke sollten anscheinend Informationen der deutschen Bundesregierung in fremde Hände gebracht werden. So soll eine hochrangige Mitarbeiterin des Bundeskanzleramts Opfer dieses Angriffs geworden sein. Die Vertraute von Bundeskanzlerin Merkel hatte einen USB-Stick im Einsatz, der die Spionage-Software Regin enthielt.

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Neben dem Trojaner, den wir in diesem Beitrag schon vorstellten, befand sich ein Redemanuskript zur Europapolitik auf dem USB-Stick. Die Mitarbeiterin nahm den USB-Stick nach Feierabend offenbar mit nach Hause, um dort weiter zu arbeiten. Dort infizierte sie sich anscheinend mit Regin. Weiterhin verrät der Bericht, dass man die Infektion auf keinem der anderen Rechner im Bundeskanzleramt festgestellt habe. Man darf sich hier natürlich die Frage stellen, wie viele Mitarbeiter unserer Regierung gezielt ausgespäht und angegriffen werden – und wieso diese sich nicht an strikte Vorgaben halten, dienstliches Material von privaten Computern fernzuhalten. (via Reuters)


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