Sony will Playstation-Marken für Mobile-Games einspannen

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Sony hatte erst Ende Januar umfassende Restrukturierungsmaßnahmen angekündigt: Der japanische Konzern vereint ab dem 1. April seine Network- und Entertainment-Abteilungen unter einem gemeinsamen Dach: Sony Interactive Entertainment. Für Mobile Gaming soll nun zudem eine Abteilung namens FowardWorks zuständig sein. In diesem Bezug war Sony eine Zeit lang ja bereits mit seiner Playstation Suite aktiv: Ausgewählte Smartphones unter dem Banner „Playstation Certified“ (z. B. das Sony Xperia Play) konnten ältere PS-Klassiker exklusiv spielen. Nun will Sony allerdings auf breiterer Fläche Games für Android- und iOS-Geräte anbieten.

Zu den konkreten Plänen schweigt Sony zwar noch, verspricht aber „vollwertige Games“ für Smartphones, Tablets und andere kompatible Endgeräte. ForwardWorks soll wichtige Playstation-Marken nutzen und für mobile Endgeräte adaptieren. Leider gibt es auch gleich einen Dämpfer für deutsche Playstation-Fans: Die neue Initiative für Mobile Gaming wird sich zunächst nur auf Asien fokussieren.

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Man darf natürlich gespannt sein, was das auf lange Sicht für Sonys herumknapsende Handheld-Abteilung bedeuten könnte. So steht es bereits jetzt nicht allzu gut um die Playstation Vita. Warten wir es mal ab, denn je nachdem wie die Games von ForwardWorks in Japan bzw. allgemein Asien angenommen werden, könnte man die Initiative noch auf Europa ausweiten. In den nächsten Wochen dürfte Sony wohl auch noch weitere Details preisgeben.

Beispielsweise ist offen, ob ForwardWorks vorwiegend Playstation-Klassiker für mobile Endgeräte portieren soll oder möglicherweise auch auf der Basis von aktuellen Marken wie „Uncharted“ exklusive Mobile-Games für Apple iOS und Android entwickeln könnte. Nintendo war kürzlich ähnlich vorgegangen, lieferte mit „Miitomo“ aber eher eine App mit Fokus auf Social-Features ab.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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Ein Kommentar

  1. Da ist Sony einen Schritt weiter als Nintendo.

    Habe schon mal unter irgend einem Beitrag über den Download alter Nintendo-Klassiker für den New 3DS geschrieben, dass Nintendo einfach die alten Klassiker (S/NES/N64) per in-App-Kauf über eine Art Emulator für Smartphones anbieten sollte. Die haben ja hauptsächlich riesen Panik vor Raubkopien und scheuen den Schritt vermutlich deshalb.
    Wenn sie die Klassiker, die man im Original eh nicht mehr – außer gebraucht, aber daran verdient Nintendo ja eh nichts mehr – kaufen kann, so noch einmal auf den Markt bringen würden, könnten sie noch mal ein paar Dollar machen. Egal ob dann raubkopiert wird oder nicht. So machen sie jedenfalls nicht eine müde Mark.
    Aktuelle Titel würde ich eh nicht auf einem Smartphone oder Tablet spielen wollen. Das mache ich lieber an einem entsprechend großen Bildschirm um es auch genießen zu können. Außerdem nehmen die sicher massig Speicherplatz weg.

    Die alten N64 Spiele als ISO in einem Emulator waren nicht wirklich groß und liefen damals schon auf meinem Galaxy S prima. Manche nicht ganz rund, weil eben die Emulatoren nicht so gut waren. Und man durfte sich damit nicht erwischen lassen, weil es trotz Original im Regal nicht legal war, ISOs von den Spielen zu besitzen.

    Ich würde jedenfalls ein paar Euro für eine gepflegte Runde Mario Kart 64, ein bisschen Zelda, ein paar Speicherpunkte in der Metroid-Reihe ausgeben.

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