Sony reagiert auf Umsatzverluste, will Einschneidungen in der Mobil- und TV-Sparte vornehmen

25. November 2014 Kategorie: Mobile, geschrieben von:

Sony kämpft bekanntlich seit längerem gegen hohe Verluste in der Mobilsparte an. Das letzte Quartal hat Sony immerhin ein Umsatzloch von 1,247 Milliarden Dollar in die Bücher gerissen, wohingegen die Absatzzahlen der Playstation 4 mit 2,8 Milliarden Dollar Umsatz die Verluste der Mobil-Division wenigstens wieder abfedern konnten. Dennoch zieht Sony nun Konsequenzen aus der prekären Lage und will im kommenden Jahr einige Einschnitte in den Bereichen Mobile und TV machen und sich auf die Kerngeschäfte Spiele-Konsolen sowie Bildsensoren konzentrieren.

sony

Denn nebst Gaming-Konsolen sieht Sony auch bei den Bildsensoren großes Wachstumspotenzial. Gegenüber Reuters sagte Sony, dass man im Rahmen des neuen 3-Jahres-Consumer-Electronics Plans eine Umsatzsteigerung von 70 Prozent für realistisch halten würde. Das würde in blanken Zahlen einen Umsatzzuwachs von 13,6 Milliarden Dollar bedeuten.

Diese Zahlen sind vielleicht auch gar nicht so abwegig, denn die Verkaufszahlen für Sonys Bildsensoren sind bereits jetzt äußerst robust, nicht zuletzt durch den Einsatz in Apples iPhones sowie einer steigenden Nachfrage durch chinesische OEMs.

Zudem will man auch nicht den im nächsten Jahr auslaufenden Vertrag mit der FIFA verlängern, sodass keinerlei Bandenwerbung und Co. bei der nächsten Weltmeisterschaft von Sony erscheinen wird.

Die Smartphone-Absätze haben Sony zuletzt sehr geschadet, zweifellos. Doch wie genau die Einschnitte in diesem Bereich aussehen werden, gibt Sony im Detail erst Ende März bekannt. Wenn Sony hier konsequent ist, dürfte es vorbei sein mit neuen Xperia-Flaggschiff-Releases im Halbjahres-Turnus. Ich würde diesen Schritt jedenfalls mehr als begrüßen.


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