Sony schreibt mit Smartphones weiterhin tiefrote Zahlen

17. September 2014 Kategorie: Mobile, geschrieben von:

Sony hat am Dienstag seine sechste Gewinnprognose unter der Führung von CEO Kazuo Hirai veröffentlicht. Obwohl man drastisch in weitere Märkte expandiert hat und die Sony Playstation 4 Rekordumsätze verzeichnet, schreibt die Firma insbesondere im Smartphone-Bereich rote Zahlen. Hierauf reagiert Sony radikal: Die PC-Geschäftssparte wird veräußert und auch Entlassungen werden nicht ausgeschlossen.

sony

Bereits zum zweiten Mal innerhalb der letzten zwei Monate korrigiert Sony somit seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr nach unten. Hatte man vor zwei Monaten noch auf einen Verlust von 50 Milliarden Yen (360 Millionen Euro) herunterkorrigiert, so senkt Sony die Prognose weiter auf ein Minus von 230 Milliarden Yen (1,66 Milliarden Euro). Derweil bricht die Sony der Aktienkurs an der Börse weg und verliert gut 10 Prozent.

Der Kern der hohen Verluste bei Sony sollen die schlechten Verkaufszahlen im Smartphone-Bereich sein. Die Konkurrenz sei hier durch, namentlich genannt, Samsung und Apple schlichtweg zu groß. Der Verlust im Mobil-Bereich belief sich im ersten Geschäftsquartal auf 230 Milliarden Yen. Hier wird folglich der kalkulierte Smartphone-Absatz im laufenden Geschäftsjahr von 50 auf 43 Millionen Geräte herabgesenkt. Zudem will Sony ganze 15 Prozent der Mitarbeiter aus der Smartphone-Sparte entlassen.

Sony hatte gerade erst zur IFA die erfolgsversprechende Xperia Z3-Familie erneuert, die ab 26. September verkauft werden. Ob hier das Vorweihnachtsgeschäft die Zahlen noch einmal etwas nach oben korrigiert bleibt abzuwarten, aber mit den neuen iPhone 6 und iPhone 6 Plus in Apples Hinterhand und dem zur IFA vorgestellten Samsung Galaxy Note 4 wird es weiterhin schwierig werden, sich durchzusetzen.


Du entscheidest mit! Wir suchen das Smartphone des Jahres 2017! Jetzt abstimmen!

 

Quelle: Reuters |

Über den Autor:

Nerdlicht in einer dieser hippen Startup-Städte vor Anker. Macht was mit Medien…

Auch bei den üblichen Kandidaten des sozialen Interwebs auffindbar: Google+, Twitter, Xing,
LinkedIn und
Instagram.
PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Pascal hat bereits 940 Artikel geschrieben.