Sol Republic Jax In-Ear-Ohrhörer ausprobiert

7. August 2013 Kategorie: Android, Hardware, iOS, Mobile, geschrieben von:

Obwohl die Sol Republic In-Ear-Ohrhörer ein Made for iPhone-Logo tragen, handelt es sich um das gleiche Modell, das auch mit dem Google-Motorola-Androiden Moto X verfügbar sein wird. Es gibt wohl nichts subjektiveres als In-Ear-Ohrhörer, insofern solltet Ihr meine Aussagen dazu auch als subjektiv einstufen.

Jax_Combo_press

Die Jax In-Ear-Ohrhörer sind nicht unbedingt teuer. Mit 39,99 Dollar bewegen sie sich in dem Feld, in dem auch Apples EarPods zu bekommen sind. Der Lieferumfang beinhaltet die Ohrhörer und vier Paar Silikonaufsätze in verschiedenen Größen. Die Ohrhörer gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen. Drei Buttons plus Mikrofon und ein Button plus Mikrofon. Letztere gibt es in verschiedenen Farben, die 3-Button-Modelle kommen in schwarz und weiß daher.

Die Verarbeitung der Ohrhörer ist gut, die Druckpunkte der Fernbedienung sind deutlich zu spüren. Die Ohrhörer kommen mit einem flachen Kabel, das dafür sorgt, dass die Entwirr-Beschäftigung minimiert wird. In der Tat ist es so, dass man die Ohrhörer in die Tasche werfen kann und auch nach längerer Zeit kein Houdini sein muss, um diese zu entwirren. Ganz großer Pluspunkt.

Jax_HTC_One_mini

Der Sitz der Ohrhörer war für mich, nach dem Ausprobieren der verschiedenen Aufsätze, sehr bequem. Auch bei Bewegung fielen sie nicht heraus, nach ein paar Minuten tragen spürte ich das Vorhandensein der In-Ears gar nicht mehr. Allerdings auch erst nachdem ich die passende Aufsatzgröße gefunden hatte. Bei falscher Größe kommt es schnell zu einem unangenehmen Druck, also besser mal alles durchprobieren, bevor man aufgibt.

Der Sound der In-Ears ist für meine Ohren gut. Nicht hervorragend, aber auch weit davon entfernt, schlecht zu sein. Die Höhen sind klar, auch bei hoher Lautstärke, allerdings sind kaum Bässe vorhanden. Oder besser gesagt im Vergleich zu den EarPods sind kaum Bässe vorhanden. Für den täglichen Gebrauch unterwegs ist dies meiner Meinung nach völlig ausreichend.

Während die Steuerung über die im Kabel vorhandene Fernbedienung auf dem iPhone 5 problemlos funktionierte, ist es bei der Nutzung der Ohrhörer unter Android so, dass die Lautstärke nicht über die Buttons geregelt werden kann (ausprobiert mit HTC One mini und Nexus 4). Pause und Titelsprung sind aber auch unter Android kein Problem. Als Headset zum Telefonieren eignen sich die Jax In-Ears ebenfalls, auch Siri lässt sich damit bedienen.

Jax_Verpackung

Wie bereits eingangs erwähnt, für mich sind Ohrhörer, vor allem In-Ears, eine sehr subjektive Angelegenheit. Leider hat man im Laden oft nicht die Möglichkeit, diese vorab auszuprobieren. Dennoch kann man Leuten, die keine Probleme mit der Nutzung von In-Ears haben, die Sol Republic Jax Ohrhörer ruhig empfehlen, falls man eine günstige Alternative sucht. Das Preis-Leistungs-Verhältnis passt sehr gut. Fragt man mich, ob EarPods oder Jax, würde ich zu den Jax tendieren, meine Frau hingegen würde die EarPods bevorzugen (weil sie In-Ears nicht mag). Auch das zeigt, wie unterschiedlich Ohrhörer aufgefasst werden können.

Optisch ein Hingucker, soundtechnisch gehobenes Mittelfeld und preislich in einer Region, in der es auch sehr viel Schrott zu kaufen gibt, sind die Jax In-Ears ein gutes Produkt, das ich auch weiter nutzen werde. Beziehen könnt Ihr die Jax In-Ears direkt bei Sol Republic. Was ich mir persönlich noch wünschen würde, wäre ein abgeknickter Stecker, aber auch das ist so ein Geschmacksfrage-Punkt, die einen wollen es so, die anderen so.

Welche Art von Ohrhörern nutzt Ihr so mit dem Smartphone? Mitgelieferte oder habt Ihr Eure speziellen Vorlieben und greift dafür auch mal richtig tief in die Tasche?


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Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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