Smartwatches: bald Displays mit geringerem Energieverbrauch

22. Februar 2015 Kategorie: Wearables, geschrieben von:

Japan Display, einer der größeren Display-Hersteller, kommt mit der Meldung ums Eck, dass man Displays entwickelt habe, die weniger Leistung verbrauchen, als derzeit auf dem Markt befindliche Displays. Man kennt die Diskussionen , wenn es beispielsweise um Smartwatches geht. Unter den ersten Kommentaren befindet sich sicherlich mindestens einer, der wie folgt aussagt: „Eine Smartwatch kaufe ich mir erst, wenn sie mindestens „unmögliche Tagesanzahl“ hält“.

jd2

Es sind natürlich Abstriche, die man machen muss. Ist das Display besonders hell, groß und kommt in Farbe daher, dann wird entsprechend am Akku gesaugt. Anders die Pebble, die versucht es durch ihr Display wett zu machen. Japan Display bringt nun ein Display mit, welches in einem speziellen Low Power Mode lediglich die Farben Schwarz, Weiss, Rot, Grün, Blau, Gelb, Cyan und Magenta anzeigt – hier kann man auch schon einiges an Energie einsparen, sieht natürlich nicht mehr so schick aus, wie ein OLED-Display, welches ein Farbenspiel veranstaltet.

jd display

Wunder kann auch Japan Display nicht vollbringen. Die derzeitigen Lösungen, die Mitte des Jahres auf den Markt kommen sollen (erste Muster im März), sind 1,34 Zoll (3,4 cm Durchmesser) groß und kommen mit der Auflösung von 320 x 300 Pixeln (238 ppi) daher. Japan Display setzt hier auf „reflective color liquid crystal display module“, die laut eigenen Aussagen in den einzelnen Modi weniger verbrauchen, als bisherige Lösungen. Der typische Bereich arbeitet mit 262K Farben, während der MIP-Mode mit den genannten Farben Schwarz, Weiss, Rot, Grün, Blau, Gelb, Cyan und Magenta funktioniert.

Allerdings zum Vergleich: man verbraucht immer noch deutlich mehr, als die aktuelle Pebble, dennoch könnten die Nachrichten von Japan Display das Gerücht unterfüttern, welche die Pebble betrifft. Stichwort: Farbdisplay. Nicht nur Japan Display wird forschen, auch die anderen Unternehmen sind garantiert dran: sie alle wollen, dass eine Smartwatch länger hält, als es bisher der Fall ist. Das wünscht sich sicherlich jeder von uns. Sicher dürfte sein, dass auch die Hersteller keine chemischen Gesetze brechen werden. Allerdings können Komponenten effizienter gestaltet werden.


Du entscheidest mit! Wir suchen das Smartphone des Jahres 2017! Jetzt abstimmen!

 

Über den Autor:

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. Persönliches Blog. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Carsten hat bereits 25438 Artikel geschrieben.