Smartphone-Fotografie: kreativere Fotos schießen

14. September 2014 Kategorie: Android, Apple, Software & Co, Windows Phone, geschrieben von: Gastautor

Smartphone-Kameras werden von Generation zu Generation besser und immer weniger Leute schleppen eine Digitalkamera oder einen Camcorder mit in den Urlaub. Erst durch Smartphone-Fotografie entstanden Wörter wie »Selfie« oder »Duckface«. Aber neben all den Selfies, Duckfaces und Katzenfotos gibt es allerdings wesentlich kreativere Wege, seine Smartphone-Kamera zu benutzen.

Smartphone_fotos

Fotograf Lorenz Holder zeigt euch in einem Video der »COOPH – Cooperative of Photography«, was mit einem iPhone 5s und einigen Haushaltsutensilien machbar ist.

Panodash – Das etwas andere Panorama-Foto

Wer sich schon immer gefragt hat, wie er sich selbst mehrmals auf ein Foto bekommt, der sollte mal mit der Panoramafunktion seines Smartphones spielen. Ihr benötigt dazu eine zweite Person. Schaltet euer Smartphone in den Panoramamodus und schwenkt ganz langsam in Pfeilrichtung. Sobald der erste Abschnitt aufgenommen wurde, schwenkt das Smartphone weiter –  gleichzeitig rennt ihr – möglichst nicht durchs Bild – in den nächsten Bildabschnitt und posiert. Dies könnt ihr gut 3-4 Mal in einem Foto machen. Anschließend berechnet die Panorama-Software eures Smartphones ein riesiges Panorama mit euren 3 Posen.

Pano Drive-By – gegen Langweile beim Autofahren

Kennt ihr noch die Gangsterfilme aus den 90er Jahren? Schießereien aus dem Auto nennen sich Drive-By. Wir bleiben aber bei der Fotografie und spielen weiter mit der Panorama-Software unseres Smartphones. Denn wenn ihr euer Smartphone auf den Kopf stellt und ein riesiges Panorama aus einem Autofenster schießt, kommen interessante Ergebnisse dabei heraus. So bekommt ihr teilweise komplette Fassaden und Straßen auf ein einziges Foto.

Fernglas als Zoomobjektiv

Die wohl älteste Methode um weite Objekte näher zu betrachten funktioniert auch mit einer Smartphone-Kamera. Solltet ihr also über euer Fernglas etwas Tolles erspähen, könnt ihr dies mit eurer Smartphone-Kamera festhalten.

Die wohl günstigste Makrolinse

Wer sich einen Wassertropfen einmal genauer angeschaut hat, wird festgestellt haben, dass sich dieser wie eine Makrolinse verhält. Warum sollten wir dieses Verhalten nicht auch für unsere Smartphone-Kamera ausnutzen?

Wir träufeln also einen kleinen Tropfen auf die Linse unseres Smartphones und suchen uns ein Objekt aus, welches wir näher betrachten möchten. Auch hier kommen wir zu einem erstaunlich guten Ergebnis für ein Smartphone.

Vom Reflektor bis hin zur Unterwasserfotografie – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

So baut sich der Fotograf ein Stativ mit Fernauslöser aus einem Stück Karton und dem mitgelieferten Headset. Eine Sonnenschutzmatte für die Windschutzscheibe wird zum Reflektor und sorgt für die richtige Belichtung eures Motivs. Stellt ihr euer Smartphone in ein Wasserglas, lassen sich damit Unterwasserfotos in niedrigem Gewässer schießen.

Kennt ihr weitere Tricks, wie ihr mit eurem Smartphone kreativ sein könnt? Lasst es uns wissen, auf manche Ideen kommt man oft auch nicht. Vielleicht haben euch diese Tricks ja dazu angeregt, in Zukunft etwas mehr mit eurem Smartphone zu experimentieren.

Ich werde bei nächster Gelegenheit auf jeden Fall den einen oder anderen Trick ausprobieren. Wenn ihr besonders tolle Ergebnisse erzielt habt, könnt ihr diese ja in den Kommentaren mit uns teilen.


Über den Autor: Gastautor

Der Gastautor ist ein toller Autor. Denn er ist das Alter Ego derjenigen, die hier ab und zu für frischen Wind sorgen. Unregelmäßig, oftmals nur 1x. Der Gastautor eben.

Der hat bereits 1426 Artikel geschrieben.