Smart Home: Angeblich günstigere Produkte von Nest in Planung

9. März 2017 Kategorie: Smart Home, geschrieben von: caschy

Die Google-Firma Nest ist mittlerweile in Deutschland und Österreich aktiv. Schon früher gab es Gerüchte, dass die Firma wohl nicht so gut dasteht. Die Produkte kosten schon eine ganze Ecke und wenn man in Cloud-Speicherung investieren muss – und zum ordentlichen Betrieb der Cams muss man das eigentlich – dann kommt was zusammen. Da gibt es Wettbewerber, die mehr für weniger Geld anbieten. Auch der Bereich Smart Home ist hart umkämpft.

Laut Medienberichten von Bloomberg ist es wohl so, dass Nest günstigere Geräte an den Mann bringen will. Hiermit möchte man raus aus einer Nische, ein breiteres Publikum ansprechen. Konkret arbeitet man wohl an einem neuen Nest-Thermostat für den schmaleren Geldbeutel. 250 Dollar kostet die momentane Version, die neue Version soll dann für unter 200 Dollar verkauft werden. Eingespart werden soll beispielsweise die Metallkante des Top-Modells.

Ferner soll man bei Nest an einem neuen Heimüberwachungssystem arbeiten. Dieses besteht aus einer neuen Kamera für den Innenbereich und einer digitalen Türklingel.

Google übernahm Nest 2014 für 3,2 Milliarden Euro, wenige Monate später folgte Dropcam, der Hersteller von smarten Überwachungskameras.

Ich habe mir damals schon den smarten Rauchmelder von Nest gekauft und ausprobiert. Ja, er ist smart und bietet Informationen – ist aber auch wirklich sehr teuer. Das gilt auch für die von mir getesteten Kameras von Nest, die Indoor- und die Outdoor-Variante. Wobei ich da den Preis nicht als hoch empfinden würde, wenn die kostenlose Cloud-Aufzeichnung nicht nur auf die lächerlichen letzten drei Stunden begrenzt wäre.

Mal schauen, welche großen Anbieter da bald nachziehen und ein besseres Angebot machen – angeblich hat ja auch Amazon eine solche Kamera im Test…


Über den Autor: caschy

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