Dropbox, SkyDrive & Google Drive: Laufwerksbuchstaben, Verschlüsselung per TrueCrypt und Speicherpreise

24. April 2012 Kategorie: Google, Internet, Software & Co, geschrieben von: caschy

Man könnte meinen, zwei große Firmen hätten diese Woche an ihren Cloud-Diensten gefeilt, wenn man dieses Blog liest ;) Ich fasse hier mal kurz ein paar Sachen zusammen, die vielleicht für einige von Interesse sind. Also: bei Dropbox ist es möglich, TrueCrypt-Container zu synchronisieren. Haut man einen leeren, 50 MB großen Container einmalig in die Dropbox, dann werden fortan nur die Dateien übertragen, die ihr in den Container packt, nicht der ganze Container. Bei Microsoft SkyDrive und dem Google Drive funktioniert dies nicht. Keine Chance.

Entweder wird die Container-Änderung nicht bemerkt oder bei Timestamp-Änderung des Containers wird jedes Mal alles übertragen, was ja Humbug ist. Wer TrueCrypt-Container online nutzt, der kommt also nicht um Dropbox herum.

Nun zum ersten Teil der Überschrift, der mich wieder in das Jahr 2008 wirbelt. Wer aus Gründen der Synchronisation oder was auch immer auf feste Laufwerksbuchstaben angewiesen ist (Sicherung per Robocopy zum Beispiel), der kann das gute, alte Visual Subst nehmen, um aus Ordnern wie Google Drive, Microsoft SkyDrive oder auch Dropbox feste Laufwerksbuchstaben zu machen. Ordner und Buchstaben auswählen – fertig.

Übrigens: wer keine Synchronisation offline mit Google Drive braucht: man kann nicht nur per Browser zugreifen, sondern unter Mac und Windows auch per Cyberduck – oder auch Gladinet unter Windows.

Zu guter letzt: eine kleine Preisgegenüberstellung.

Preise SkyDrive:

Preise Google Drive:

Preise Dropbox:

Liegt SkyDrive wohl vor dem Google Drive und Dropbox…


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55 Kommentare

Ronny 24. April 2012 um 20:57 Uhr

Skydrive als neukunde 7Gb

Tobias W. 24. April 2012 um 21:04 Uhr

Ich vertraue Google jetzt schon viel an, aber mittlerweile habe ich fast noch größeres Vertrauen in Microsoft. Warum auch immer, vom Bauchgefühl …

Andre 24. April 2012 um 21:04 Uhr

Der Release der SkyDrive-App und der Start von GDrive innerhalb weniger Tage KANN kein Zufall sein :-P

theviper 24. April 2012 um 21:07 Uhr

schade dass es keine Lösung mit Google Drive uns Truecrypt gibt. So bekommt Google auf keinen Fall auch noch meine Dateien.

smashr 24. April 2012 um 21:10 Uhr

Hm, laut N-Rico’s Kommentar im “Google Drive ist da: Mac, Windows, Android und Web” Post kann man mit GDrive TrueCrypt-Container synchronisieren.

“Habe grad den Delta-Uüpload getestet: funzt.
– TrueCrypt Container mit 100MB Speicher erstellt
– hochgeladen (hat paar Minütchen gedauert)
– eingebunden
– kleine Datei rein gepackt
– alle volumes getrennt
Und siehe da: Sync war sofort fertig. Kein neuer Upload von 100MB. Super, aber ich glaube, der Upload bei Dropbox ist schneller.”

Woody 24. April 2012 um 21:16 Uhr

Leute, nehmt einfach teamdrive. Das ist von Haus aus verschlüsselt, also die Verschlüsselung findet vor dem Upload auf eurem Rechner statt! Und ja, die Keys sind nur auf eurem Rechner abgelegt und werden nicht übertragen!
teamdrive.com

Vinz 24. April 2012 um 21:17 Uhr

Bei Dropbox habe ich 16gb kostenfrei … für 0€

Pr3mut05 24. April 2012 um 21:18 Uhr

Ich hab mir bei Google heute noch die 20GB für nur 5,95$/Jahr geholt
Ob ich sie jemals brauche ist fraglich
Ansonsten sehe ich es als “kleine Spende” an Google für die vielen tollen Dienste

Moeppi 24. April 2012 um 21:25 Uhr

Hmmm…

Nich so der Hit:

Google Terms Of Use

http://twitter.com/#!/timsneat.....to/1/large

M. Ber 24. April 2012 um 21:36 Uhr

Wuala hat heute auch den gratis Speicher auf 5GB erhoeht! W. kann ich jedem nur empfehlen, da bei Wuala eine sichere Datenverschluesselung schon dabei ist und man sich nicht mit TrueCrypt & Co herumaergern muss.

Hans 24. April 2012 um 21:36 Uhr

Dieses Preis Wirrwarr hat mich dazu bewegt einen graphischen Preisvergleich der aktuellsten Cloud-Dienste wie GDrive, Skydrive, Dropbox, Wuala und iCloud zu erstellen. Ist ja nicht auszuhalten, einer rechnet in Monaten, der andere in Jahren usw…

Hannes 24. April 2012 um 22:08 Uhr

Kleiner Hinweis auf den kostenlosen Speicher für Altkunden bei Microsoft: Als ich mir den für 25GB aktiviert habe, kam die Meldung, dass der Speicher nur für einige Zeit so groß bleibt. Ich nehme daher an, dass er irgendwann wieder kleiner wird… ;-)

Matthias 24. April 2012 um 22:52 Uhr

Ich habe noch einen alten Tarif bei Google gebucht, 80 GB für 20$/p.a.
Der Tarif wird jetzt nicht mehr angeboten, funktioniert z.Z. aber dennoch mit Google Drive, obwohl es hier explizit nicht erwähnt ist:
http://support.google.com/driv.....ld_storage

Bug oder Feature?

Wie auch immer, wenn ich nicht kündige, bleibt der Tarif so für Bestandskunden erhalten. Das ist schon mal Klasse. :-)

caschy 24. April 2012 um 22:56 Uhr

@Matthias: Feature

Anoraknophobia 24. April 2012 um 23:01 Uhr

Wo speichert die Drive App von Android die Dateien eigentlich hin wenn ich sie offline verfügbar mache ?!

AndroidFan 24. April 2012 um 23:06 Uhr

Hey Woody,

biete Caschy doch mal an, einen Erfahrungsbericht über TeamDrive zu schreiben. Sieht auf jeden Fall vielversprechend aus! Es gab ja noch eine OpenSource-Software, die man auf einem eigenen Server aufsetzen konnte und somit den eigenen Server als Cloud-Dienst nutzen konnte. Mir fällt mal wieder nicht der Name ein…

Torti_78 24. April 2012 um 23:39 Uhr

So richtig kapier ich aber ned, wie das mit dem Delta Upload eines verschlüsselten Containers funktioniert…

AndroidFan 24. April 2012 um 23:48 Uhr

@Torti_78
So geht es mir auch, kapiere es beim besten Willen nicht. Ein Container ist für mich eine in sich geschlossene Datei. Wie da partiell die Änderungen hochgeladen werden, würde ich auch gerne mal wissen. Vielleicht liest ja ein Experte mit ;-)

Paula 24. April 2012 um 23:49 Uhr

@Hannes: Unsinn, das Einzige, was temporär ist, ist die Möglichkeit, den Speicher auf 25 GB zu erhöhen. Danach bleibt er. Nichts anderes steht dort.

Benne 24. April 2012 um 23:55 Uhr

Beim Google Drive gibt es ja noch mehr Pakete, ich habe mir gerade 200 GB für 9,99 Dollar im Monat gebucht.

Andreas Schäfer 25. April 2012 um 00:12 Uhr

@AndroidFan:
Die Software betrachtet einfach nur die Bits. Nun stellt der Client fest. “Ah hier hat sich was geändert und dort hat sich was geändert”. Das teilt er dem Server mit und überträgt nun die geänderten Bits. Der Server empfängt die Veränderungen und passt die Daten auf dem Server entsprechend an.
Daher ist es egal um welche Daten es sich handelt, sie bestehen ja alle aus Nullen und Einsen ;)

huch 25. April 2012 um 01:06 Uhr

Hattest du nicht gestern noch geschrieben, dass der Google Speicher “garantiert” unter Microsofts Angebot liegt? ;-)

Finde persönlich die Microsoft Lösung gar nicht schlecht, werde sie denke ich parallel zu Dropbox einsetzen für Musik und dergleichen.

Just Me 25. April 2012 um 02:05 Uhr

@ Woody

Teamdrive scheint aber auch verdammt teuer zu sein oder ich habe das etwas undurchsichtige Konzept nicht ganz verstanden ;)
Egal welche Version man nimmt man bekommt nur 2GB Cloudspeicher direkt von Teamdrive. In den kostenpflichtigen Versionen kann man Speicher für viel Geld hinzukaufen.
Also wenn man 12GB Speicher möchte braucht man TeamDrive Personal für 30€ im Jahr und 10GB Speicher kosten 60€ im Jahr. Also 90€ im Jahr für 12GB Speicher.
Aber irgendwie kann man auch eigenen Speicher nutzen, aber wenn man den TeamDrive Personal Server Free nutzt kann man auch maximal 10GB nutzen oder man braucht eine Version für 100€ im Jahr.

Entweder habe ich das Konzept nicht ganz verstanden, was durchaus sein kann denn intuitiv finde ich es nicht, oder TeamDrive wird recht teuer wenn man mehr als 2GB Speicherplatz braucht.

Jan 25. April 2012 um 08:18 Uhr

Bemerkenswerterweise ist an keiner Stelle von Stratos HiDrive als Alternative die Rede. Da gibts bspw. 100 GB ab 4,90€/mntl.

Pro:
+ Kostenlose Apps für iPhone, Android, Windows, iOS, Chrome und Synology
+ Zugriff ohne Apps über Protokolle: (s)ftp, scp, rsync, WebDAV, SMB/CIFS+OpenVPN und Webseite möglich
+ TÜV-zertifiziertes Rechenzentrum in Deutschland

Contra:
– Performance im Vergleich zu bspw. Dropbox nicht so dolle

Mit dem wunderbaren Tool unison (http://www.cis.upenn.edu/~bcpierce/unison/) und etwas Bash habe ich mir unter Linux eine bidirektionale Synchronisation zwischen einem lokalen Ordner auf der Festplatte und dem HiDrive gebastelt.

janbpunkt 25. April 2012 um 08:18 Uhr

Ja, Teamdrive IST teuer.
Aber ich würde wirklich(!) sensibele Daten eher einem hamburger Unternehmen anvertrauen, als einem US-Unternehmen…
Oder noch besser: ich lass die Daten auf meinem Rechner :D

Scout 25. April 2012 um 08:35 Uhr

Ubuntu One fehlt auch völlig.
5 GB kostenlos
Anbindung an Linux, Windows, Android & Iphone

alle Features hier: https://one.ubuntu.com/services/

Volker A 25. April 2012 um 08:36 Uhr

Weiß jemand ob TrueCrypt-Sync auf SugarSync und/oder Hidrive funktioniert?

Volker A 25. April 2012 um 08:39 Uhr

Und richtig preiswert wird es, wenn man einen eigenen Server hat: http://owncloud.org/ Das wäre nämlich dann umsonst mit soviel Speicher wie der Server dann frei hat.

Elsa 25. April 2012 um 08:40 Uhr

Kann man TC-Container nicht auch in kleine Container aufteilen? Dann würden doch nur Teile davon verändert werden und somit auch nur diese Container hochgeladen. Nie getestet – spricht was dagegen?

Volker A 25. April 2012 um 08:50 Uhr

Ist jetzt etwas OT, aber wie ich finde nicht unspannend: Wenn ich an mein Handy meine externe Festplatte anschließen könnte, bräuchte ich gar keine Cloudspeicher. Wäre das möglich? Würde nur ein Adapter reichen? Erkennt ein Android-Phone externe Speicher?

Das bisschen sharen kann ich dann auch weiterhin per Mail, Evernote, G+ oder Facebook.

Tom 25. April 2012 um 09:43 Uhr

Also zum Verschlüsseln fiele mir noch BoxCryptor (Windows – http://www.boxcryptor.com/?lang=de ) ein. Das legt die Dateien einzeln verschlüsselt ab und es gibt auch Apps für iOS und Android und das kompatible OpenSource EncFS für Linux und MacOS. BoxCryptor ist aber kostenlos nur eingeschränkt (2GB – ein Laufwerk) zu haben. Bei TrueCrypt stört etwas, dass man nicht mobil auf den Container zugreifen kann.

Zu Dropbox kann ich sagen, dass ich dort noch nie einen Cent bezahlen musste und durch Freundschaftsempfehlungen und Betatesten (dank Caschys Tipp bezüglich Fotoupload – danke nochmal dafür!) inzwischen bei 9GB Platz bin.

André 25. April 2012 um 10:02 Uhr

@Volker A:
Kommt drauf an, welche Android Version dein Smartphone hat. Ab Version 4.0 unterstützt Android den USB Host Mode, welcher erforderlich ist um andere USB Geräte zu erkennen unter anderem also auch die externe HDD.
Probleme könnte es vor allem mit dem Dateisystem geben, generell wird ja meistens auf NTFS gesetzt und ich glaube nicht, dass dies vom Kernel untersützt wird, ebensowenig exFAT, FAT32 dürfte hingegen gehen. Alternativ kann man auch eins der unzähligen Linux Dateisysteme nehmen, hat dann aber keine Erkennung out-of-the-box unter Windows.
Was eventuell auch noch problematisch sein könnte ist die Stromversorgung, bei einer 2,5″ Festplatte wird es wahrscheinlich nicht funktioniern, obwohl es hier auch wieder von der Festplatte abhängt. 3,5″ Festplatten mit externer Stromversorgung sollten allerdings kein Problem darstellen.

Volker A 25. April 2012 um 10:09 Uhr

@André Also eine Bedingung wäre erfüllt, 4.0, FAT32 wäre möglich, aber Strom, da hast du natürlich Recht, das ist ein Problem. Eine externe Platte mit eigenem Akku müsste her. Das gibt es sicher noch nicht. Der Akku dann so groß, dass er auch gleich dem Handy noch was abgeben kann. Schade, dass man sowas nicht selber bauen kann.

Per 25. April 2012 um 10:26 Uhr

Was habe ich mich auf Google-Drive gefreut. Jetzt ist es doch nur ein anderes Angebot unter vielen. Ich habe bei Drop 26GB kostenlos.
Bei Google habe ich noch 20GB bis der Tarif ausläuft, danach müsste ich die neuen Preise zahlen. Also bleibe ich wohl doch bei Dropbox. Das ist preiswerter.
Außerdem, wo ist der Linux Client?

NewRaven 25. April 2012 um 10:31 Uhr

Also ich habe den Versuch von N-Rico selbst noch einmal wiederholt und das Deltasync funktioniert in der Tat genau wie bei Dropbox. Es ist also problemlos möglich, Truecrypt einigermaßen vernünftig mit Google Drive zu nutzen und Cachys Aussage im Artikel ist so nicht ganz richtig. Auch wenn ich mit einer gänzlich anderen Ausstattung von Google Drive gerechnet hätte (mindestens 10 GB Speicher, wenn man GMail schon 10 GB zugesteht und deutlichere Kampfpreise) so ist das doch eindeutig ein sehr wichtiger Punkt, den Microsoft mit seinem günstigeren Skydrive leider nicht bietet und der Google Drive für mich erst zu einer wirklichen Alternative zu Dropbox macht.

N-Rico 25. April 2012 um 10:41 Uhr

Hm, nachdem ich diesen Artikel las, musste ich meine Delta-Sync-Testgeschichte noch einmal überdenken. Da ich Google Drive schon wieder deinstalliert habe und meine Testdatei auch gelöscht ist, wollte ich Euch noch einmal um Unterstützung bitten.

Denn wer sagt denn, dass die geänderte Datei auch tatsächlich wieder bei Google gelandet ist? Ich habe das jedenfalls nicht weiter getestet. Ihr?

Demnach müsste man Folgendes tun:

– TC Container erstellen (50MB reichen auch)
– hochladen (kann dauern)
– einbinden
– kleine Datei rein schubsen
– trennen
– auf GSync achten (darf nur ganz kurz syncen)
und jetzt das Wichtigste:
– bei Google Drive per Browser anmelden
– die Datei per Browser downloaden
– die heruntergeladene Datei einbinden
– gucken, ob eine kleine Datei vorhanden ist

Wer hat’s so schon gemacht? :)

Hannes Ruf 25. April 2012 um 10:42 Uhr

Gestattet bitte eine Frage am Rande:

Wie verhält sich Dropbox uswusf, falls sich einmal
Ransomware auf den PC geschlichen haben sollte?

Paddy 25. April 2012 um 10:44 Uhr

@Volker A
Such mal bei Amazon oder eB** nach Akkupack. Sowas gibt es schon seit Jahren, sogar mit Solaraufladung und haste nich gesehen… ;)

Und die gehen auf jeden Fall für 2,5”-Platten, bei grösseren weiss ich nicht, ob der Strom ausreicht! ;)

Volker A 25. April 2012 um 10:50 Uhr

@Paddy Die Akkupacks kenne ich natürlich, aber die haben alle keine Festplatte ;-) Ich will ja nicht dann insgesamt 3 Schachteln rumschleppen. Mal eben ne Pladde ans Handy ist ok, aber dann auch noch ein Akkupack dran friemeln. Wobei ich dann auch noch ein Y-Kabel benötige. Das wäre zu viel Gedönse.

N-Rico 25. April 2012 um 10:54 Uhr

Das wäre natürlich möglich. Aber in diesem Fall müsste dann der Container doch eher noch einmal komplett hochgeladen werden, anstatt, das Google Drive garnicht synchronisiert. Alles andere wäre wohl ein grobes Fehlerverhalten. Ich teste das später gleich mal…

Volker A 25. April 2012 um 10:58 Uhr

@Paddy Damit sollte es funktionieren:

http://goo.gl/5m91a

Meine Taschenwolke wird Realität :-)

NewRaven 25. April 2012 um 11:06 Uhr

Das da oben war natürlich nochmal ich ^^

@N_Rico
Du hast recht. Der heruntergeladene Container war gänzlich leer. Soviel also zum Delta-Sync (sorry, Caschy) und vor allem zum korrekten Sync-Verhalten :( Pauschal kann man jetzt natürlich sagen, das dadurch nicht nur nicht nur die Truecrypt-Verschlüsselung hinfällig wird, sondern durch das sonderbare Sync-Verhalten meiner Meinung nach der Dienst für alle anderen Zwecke eher als unzuverlässig zu betrachten ist. Man weiß faktisch nie, ob auch wirklich die aktuelle Dateiversion zur Verfügung steht, da Dateiänderungen offenbar einzig an ein paar Dateiattributen (Größe, Timestamps) definiert werden. Mag in 99,9% der Fälle ausreichen, aber eben nicht immer.

Volker A 25. April 2012 um 11:26 Uhr

Das ist die ultimative Taschenwolke: http://goo.gl/aOJko

Keine Sorge, mehr OT kommt jetzt nicht mehr von mir.

N-Rico 25. April 2012 um 11:53 Uhr

@NewRaven:

Richtig, sehe ich auch so. Zumal Google Drive auch noch mit einem Haken anzeigt, dass angeblich alles synchron ist!

Was ich mich aber frage: Wie macht Dropbox das? Hashwerte speichern ist natürlich quatsch, da man so nur Unterschiede, aber keine Deltas bestimmen kann. Und dass Dropbox Alt und Neu doppelt lokal speichert, ist natürlich auch Müll. Aber: ich >überschreibe< eine Datei und trotzdem kennt Dropbox das Delta. Geht nicht in meinen Kopf hinein.

Und danke, dass Du mit meinem Namen schreibst. Wusste nicht, dass der so toll ist. ^^

Tom 25. April 2012 um 12:12 Uhr

@ N-Rico:
In diesem Beitrag http://goo.gl/X3ID7 steht, dass jede Datei bei Dropbox intern in 4MB-Blöcke geteilt wird und von jedem Block ein hash gebildet wird. Somit werden nur diejenigen Blöcke neu gesynct, die sich geändert haben. Ob das stimmt, weiss ich nicht, der angegebene Link zum Dropbox-Forum funktioniert nicht.

N-Rico 25. April 2012 um 12:35 Uhr

@Tom

Danke für die Aufklärung. In der Tat habe ich im Dropbox Forum mit der Suche nach “chunk hash” noch einen Artikel gefunden, der genau das Verfahren so beschreibt: http://goo.gl/dytof

Demnach ermittelt Dropbox also nicht ein exaktes Delta, sondern ein auf 4MB beschränktes. Das ist völlig ok, auch wenn dadurch seeeehr viele Hashes pro Datei sowohl auf Clientseite, als auch in der Datenbank des Dropbox-Servers gespeichert werden müssen. Aber das ist ‘ne andere Sache…

NewRaven 25. April 2012 um 13:05 Uhr

Es lag nicht an deinem tollen Namen, sondern eher an der stressigen Verplantheit. Eigentlich sollte da @N-Rico stehen, aber aufgrund von 1000 andere Dinge im Kopf, landete das im Namensfeld. ;)

Richtig, auf das Sync-Zeichen hab ich auch geachtet. Genau deshalb bin ich auch davon ausgegangen, das es so funktioniert. Wenn man übrigens in Truecrypt die “Preserve Timestamp” Option abhakt, wird der gesamte Container bei jeder Änderung hochgeladen. Somit ist die Delta-Sync-Sache eindeutig endgültig vom Tisch und Google Drive scheint wirklich einzig auf Dateiattribute zu achten, genau wie Skydrive. Find ich sehr enttäuschend…

michael 25. April 2012 um 20:12 Uhr

Thema laufwerksbuchstabe man kann einen Ordner auch einfach freigeben und dann als netzlaufwerk einbinden

hasi 26. April 2012 um 06:42 Uhr

@NewRaven
@N-Rico

Ich hatte das mit Dropbox und Truecrypt schon mal vor einiger Zeit ausprobiert. Das lief alles einwandfrei bis auf die Tatsache, daß das Delta erst gesynct wurde, nachdem ich den Container aus Truecrypt ausgehangen hatte. Deshalb hatte ich mich dann auch wieder dagegen entschieden. Ich wollte nicht den ganzen Tag Dateien syncen und dann Gefahr laufen, daß sich mein Computer aufhängt oder ich vergesse, den Container auszuhängen. In diesen Fällen hätte ich dann z.B. an einem anderen Computer die Änderungen nicht verfügbar. Ich benutze mittlerweile recht zufrieden Wuala und SpiderOak. Für beide gibt es auch iPhone/iPad Apps (Android weiß ich nicht).

https://spideroak.com/download/referral/0469634f21eea308188543f3b553363a

SpiderOak hat zudem noch den Vorteil, daß Du beliebig viele Endgeräte miteinander syncen kannst und auch granular auf Ordnerebene. Ich habe da momentan 6 verschiedene Devices eingetragen.

mac 26. April 2012 um 21:23 Uhr

Danke für die Infos, aber ohne die truecrypt Synchronisation ist das alles nicht so funktional für mich! ;-)

sven 29. April 2012 um 17:45 Uhr

Verstehe nicht, wieso hier immer nur über die bekannten Platzhirsche berichtet wird.

schau dir mal livedrive.com an:
5 TB (!!!) für 12,50 Euro pro Monat plus Backup unlimited (!!!) für 5 PCs.

Hiermit verglichen ist das andere alles wirklich Kinderkram zum Spielen.


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