Simfy? Rdio? Napster? Spotify wird das Rennen machen

3 Millionen aktive Nutzer vermeldete der Streamingdienst Spotify, den ich nun schon seit langer Zeit beobachte. Mittlerweile könnt ihr Spotify in 13 Ländern hören,  die Freunde in Österreich gehören mit dazu. Wie auch rdio und simfy ist Spotify ein Dienst, bei dem ihr euch Musik mietet. Ich nenne das jetzt einfach mal mieten, denn ihr habt Musik verfügbar – ihr kauft sie nicht. Streaming eben. Spotify war da, bevor es simfy und rdio gab.

Wer Umwege in Kauf nimmt, der wird sicherlich auch in Deutschland einen Weg finden, Spotify zu nutzen. Ich habe nun schon so ziemlich alles durch und kann jetzt sagen: wenn es so bleibt, wie bisher, dann wird Spotify über kurz oder lang das Rennen machen. Gefühlt haben sie das größte Angebot, dazu die beste Software am PC und mobil.

Denn es ist auch das Abspielen lokaler Dateien ohne Probleme möglich, auch das Synchronisieren auf ein Android-Smartphone, iPod oder iPhone ist möglich. Des Weiteren findet man, wie mittlerweile bei den anderen Diensten auch, soziale Elemente wie Sharing, Freundeslisten, Entdecken & Co vor. An die Preise dürfen wir uns wohl gewöhnen. 10 Euro pro Monat kostet der Spaß überall. Dafür unlimited Streaming und lokales Puffern, sofern Rechtetechnisch machbar. Für mich bislang ein Kompromiss zu gekaufter Musik, die im Ganzen mich sicherlich mehr kosten würde, hätte ich kauftechnisch zugeschlagen.

Meine Prognose, Stand heute: Spotify wird rdio und simfy Kunden in Deutschland kosten, daran wird auch Rhapsody nichts ändern, die auch den deutschen Part von Napster übernahmen. Auch dürfen wir uns auf eine neue Art der Technologie gefasst machen: Geräte werden darauf ausgelegt werden müssen, Dienste bereit zu stellen. Nicht Medien. Ich zapfe in Zukunft mit meinem Lautsprecher keine (bzw. nicht ausschließlich) lokale Musik mehr an, sondern entscheide in der Software des Lautsprechers, ob ich Dienst X oder Y nutzen will. Davon unberührt bleiben übrigens die alten Dinge, die ich in Igel gegen Hase beschrieb. Die wird es immer geben.

Über den Autor: caschy
Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik und Hausmeister dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+ und Facebook.





    45 Kommentare zu “Simfy? Rdio? Napster? Spotify wird das Rennen machen”

  1. Soeren (twitter ) sagt

    Interessante Sicht! Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich damit umgehen soll.
    Zu Hause habe ich halt noch kein System auf das ich streamen kann (Außer mein AirPort Express, der “nur” per iTunes oder iPhone bespielbar ist). Bei meinem aktuellen Router aber kaum nutzbar. Irgendwie fliegt da immer mal wieder was ausm Netz!

    Und auch mein Autoradio möchte gerne noch mit Silberscheiben gefüttert werden. Wenn beides allerdings ohne Probleme als Abspielmedium funktioniert, dann wären 120 Euro pro Jahr für eine “MusikMIETflat” sicherlich interessant!

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 15:18 geschrieben.


  2. Markus Henkel (twitter ) sagt

    Hörst gerade Send me an Angel 89? Stimme Dir zu. Ich nutze Spotify Pro aus Spanien heraus und bin begeistert. Gerade die Software ist wirklich gut umgesetzt. Lokale Daten werden nicht nur eingebunden, sondern können auch offline auf mobilen Geräten synchronisiert werden.

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 15:21 geschrieben.


  3. Kermin (twitter ) sagt

    Ich glaube dass es zu viele echte Musikliebhaber gibt, die ihre Musik nicht mieten möchten, sondern sie haben wollen.
    Du hast sicherlich damit recht, dass Musikdienste über Kurz oder Lange bald in Geräte integriert werden. Stellt sich nur die Frage ob dies den Anforderungen gerecht wird?
    Klar, toll – ich kann unglaublich viel Musik “überall” mitnehmen. Aber eben nur “”. Was mach im Flugzeug, im Ausland, auf der Autobahn oder in der “Wildnis” ohne (gute) Netzabdeckung?

    Stream wird neben dem üblichen Musikverkauf seinen Platz auf dem Markt definitiv finden, aber nicht den “Besitz” von Musik ersetzen können. Deswegen macht es für mich kaum Unterscheide wer das “Rennen” macht. Der Dienst bleibt für Mainstream-Musikliebhaber ein Muss – für mich ist er aber z.B. eher nutzlos. Da bin ich mit iTunes Match besser bedient.

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 15:22 geschrieben.


  4. olawes (twitter ) sagt

    Gibt es bei Spotify denn auch deutsche Musik?

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 15:25 geschrieben.


  5. Markus Henkel (twitter ) sagt

    @Olawes – Klar…

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 15:30 geschrieben.


  6. Leif (twitter ) sagt

    Für mich persönlich nur wenn sie ihr Angebot ausbauen. Ich hatte vor 2 Monaten einmal Spotify ausprobiert und stellte fest dass ich dort viele Alben die Simfy mir bietet nicht hören konnte. Es hängt also auch sehr stark davon ab was man hört, außer Spotify erweitert sein Angebot noch um deutlich mehr europäische Künstler.

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 15:33 geschrieben.


  7. Rene sagt

    ich wehre mich gegen spotify, da ich nicht gewillt bin 10EU für musik zu bezahlen. ich verwende stattdessen den OnlinePlayer bzw. den SimplePlayer. Die Programme haben zwar keine playlist, aber ich kann mir auch alles ausborgen und anhören. Mich stört bei spotify die verknüpfung zu facebook und die abhängigkeit. ich möchte mich nicht wo anmelden müssen, wenn ich nur musik hören will. lg

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 16:05 geschrieben.


  8. shurick sagt

    Um Musik zu hören benutze ich vk.com. Es ist sone Art facebook nach russischer Art mit der Möglichkeit mp3 und Videos zu sehen/hören. Die haben sogar eine deutsche Oberfäche und illegal ist es nicht, zumindest in Russland nicht))

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 16:07 geschrieben.


  9. Jonas sagt

    Joar. Hatte mich an sich schon lange auf Spotify gefreut. Aufgrund des notwendigen Facebookaccounts wird daraus aber wohl eher nichts und ich speicher weiter lokal. Too bad.

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 16:17 geschrieben.


  10. caschy (twitter ) sagt

    Nur zur Info. Ich konnte einen Account ohne Facebook anlegen ;)

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 16:19 geschrieben.


  11. Andy sagt

    > Geräte werden darauf ausgelegt werden müssen, Dienste bereit zu stellen. Nicht Medien.

    Geräte werden eher darauf ausgelegt werden müssen, Dienste und Medien bereitzustellen. Viele tun das ja auch (siehe Apple TV). Menschen wollen zentralen Zugriff auf ihren Kram haben. Egal ob es sich um Musiksammlung, Internetdienst (Musik, Filme, Youtube, Netflix, was auch immer) und persönliche Daten wie private Fotos oder Videos handelt.

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 16:27 geschrieben.


  12. Palli sagt

    Spielt es denn tatsächlich eine Rolle “wer das Rennen macht”?

    Ist es denn nicht schön wenn man die Wahl aus verschiedenen Angeboten hat, und das passende für sich wählen kann?

    Was hat der Nutzer eines Angebotes davon die anderen Angebote schlecht zureden? Verbessert sich dadurch das von IHM genutzte Angebot?

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 16:38 geschrieben.


  13. tux. (twitter ) sagt

    Spotify hat wegen seiner Facebook-Bindung genug Probleme, Kunden zu behalten. Nicht jeder will, dass seine 12-jährige Tochter bei Facebook rumgammelt.

    Grooveshark ftw.

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 17:12 geschrieben.


  14. addumied sagt

    naja caschy… ist eben deine meinung. doch drüber nachgedacht welche faktoren wichtig sind, um nr1 zu werden? benutzerfreundlichkeit, coolness, preis und aggressive werbung. du kannst das nicht wissen, bist nur blogger und verkäufer. kein medienexperte, auch wenn das die technikaffinen blogger immer denken. aber hey: du hast deine meinung geäussert, ich hab meinen unqualifizierten senf drunter gestellt, die welt geht ohne uns auch weiter :)

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 17:26 geschrieben.


  15. Jopi sagt

    Ich habe seit Jahren einen Napster Account und seit kurzem einen Simfy Account. Napster gewinnt bei mir haushoch. Ausschlag gebend ist die Download-Möglichkeit zum Offline hören. Die geladenen Titel liegen dann als wma-files mit DRM vor und nicht in einer Container Datei wie bei Simfy. Die wma-files können mit Audials in mp3 umgewandelt werden.

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 17:46 geschrieben.


  16. Matze sagt

    Bist du denn tatsächlich von der mobilen App überzeugt? Ich habe Spotify für Android mal ein paar Tage getestet und war entsetzt, wie schlecht das im Vergleich zur tollen Desktop-Software ist.
    Sobald man offline ist, hat man nur noch seine Playlisten, kann keine Alben und keine Interpreten mehr darstellen. Da fehlen Funktionen, die jedeer 08/15-Musikplayer kann. Auch insgesamt fand ich die App kein kein bisschen intuitiv. Echt schade, würde gerne 10€ zahlen, aber nicht für so eine lieblos zusammengefrickelte App.

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 18:17 geschrieben.


  17. tux. (twitter ) sagt

    @Matze: Auch da siegt mal wieder Grooveshark.. :)

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 18:52 geschrieben.


  18. Kayoz sagt

    Hat von euch schonmal jemand deezer ausprobiert? Ich finde die Oberfläche und die insgesamte Umsetzung echt klasse. Mehr benötige ich eigentlich nicht.

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 19:23 geschrieben.


  19. HO sagt

    ich nutze spotify seit einigen monaten, den dienst selber habe ich über england angemeldet, die iphone app über meinen usa-itunes account runtergeladen. mit dem premium account für ca. 10 euro ist es möglich alle songs aus der playlist auch offline zu hören… perfekt also wenn man unterwegs ist.. flugzeug, ausland, etc. bisher bietet spotify ca. 70-80% aller stücke die ich dort gesucht habe. das angebot an deutschen künstlern dürfte schlagartig größer werden, sobald der dienst offiziell in deutschland an den start geht, was nicht mehr lange dauern dürfte. perfekt funktioniert der dienst auch in verbindung mit meinem geliebten sonos system. die quälität ist super, teilweise haben die songs eine bessere qualität, als die bei itunes gekauften songs. wer über den preis von 10 euro für eine musikflatrate meckert, hat sie echt nicht mehr alle! p.s. wer die musik unbedingt kaufen will, obwohl dieses auch schon so offline verfügbar ist, der kann das bei spotify auch tun!

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 19:42 geschrieben.


  20. Mike Lowrey sagt

    Seit ich Google Music habe, ist mein Interesse an jeglichen Streaming Diensten(Musik jedenfalls) enorm zurück gegangen.

    Das liegt einerseits an der Auswahl die diese Dienste bieten, zum anderen an der Qualität und letztlich auch an meinen Hörgewohnheiten.

    Ich höre nicht alles und ich brauche auch nicht ständig etwas gänzlich neues. Musik ist für mich etwas besonderes was man in gewisserweise auch zelebrieren sollte. Daher bleiben CD Käufe Pflicht, aber durch GMusic habe ich trotzdem die Vorteile der Streaming Dienste.

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 19:47 geschrieben.


  21. René sagt

    Ja Grooveshark siegt. Vor allem in der Auswahl der Titel.
    Probiere simfy gerade ein paar Tage aus und es fehlt mir einfach zu viel.
    Gerade älteres nicht-Mainstream Material war bei Grooveshark immer zu finden.
    Da dachte ich immer nur “wow, das gibt’s doch gar nicht”.
    Solange das so ist, bleibt Grooveshark meine Nummer 1.
    Aber ok, wer die best of von Take that sucht ist bei simfy genau richtig ;-)

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 19:49 geschrieben.


  22. Dietmar sagt

    Mein aktuelles Lieblingsthema, danke fürs Posten! :)

    @Kayoz Ich habe Deezer auch ausprobiert, mich hat das Design des Webauftritts nicht so überzeugt und ich konnte beim besten Willen keinen Unterschied zwischen dem normalen und dem HQ-Streaming ausmachen. Eine Desktop-App scheint es ja nicht zu geben. Am Ende hat mich der ständig wegzuklickende Aufforderungs-Dialog, dass man doch “sozial” sein möge, vom Abonnement abgehalten (der Dialog verschwindet wahrscheinlich nur, wenn man sich über Deezer mit Facebook o.ä. verlinkt).

    @Jopi Ich habe auch einen Napster-to-go Account. Wenn ab spätestens Mitte März die Rhapsody-Oberfläche und die Rhapsody-Apps kommen, wird, soweit ich das verstanden habe, die Möglichkeit der wma-Downloads auch verschwunden sein. Ich bin trotzdem gespannt, da die Napster-Oberfläche im Browser und in der Desktop-App mittlerweile sehr altbacken daherkommt.

    Ich habe alles ausgetestet. Simfy hat einen wesentlich größeren Katalog wie noch vor einem Jahr und eine sehr gute Soundqualität. Streaming-Störungen sind vorbei. Aber Napster hat nach meinen Erfahrungen nach wie vor klar die Nase vorn, was den Katalog-Umfang anbelangt. Spotify ist sicher auch gut bestückt, aber den Adele21-Test bestehen weder Rdio, weder Juke, weder Deezer noch Spotify. Nur ein Beispiel. Bei ausgefallenen Künstlern hat vielleicht mal der eine, mal der andere Dienst mehr zu bieten.

    Juke hat so gut wie keinen redaktionellen Teil, was für mich etwas unattraktiv ist. Rdio muss im Rechte-Management noch nachbessern, was sie aber sukzessive tun, sodass immer mehr Alben in D verfügbar sind. Rdio ist toll zum Stöbern und Entdecken, die Desktop-App in MacOSX ist sehr gut.

    Wer bei Spotify bereits einen Account hat, ist fein raus. Die Zwangsbindung an Facebook für neue User ist ein no-go für mich. Wobei sie dazugelernt haben und es wohl per click in den Einstellungen möglich ist, keinerlei Aktivität mehr zu sharen. Der ständige Info-Müll auf der Facebook-Wall hat viele einfach nur genervt.

    Spotify kann es sich offenbar leisten, anderen den Vortritt in Deutschland zu lassen. Mal schauen.

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 20:25 geschrieben.


  23. Thomas (twitter ) sagt

    Ich habe einen Spotify Premium Account und kaufe dennoch Musik. Ich miete und besitze Musik also. Kein Mensch sagt, dass man nicht beides kombinieren kann. Und wer sagt eigentlich, dass ihr euren “echten” FB-Account für Spotify nehmen müsst? (Wobei ich einen alten Spotify-Account habe)

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 21:52 geschrieben.


  24. Kermin (twitter ) sagt

    @Thomas,

    genau so sehe ich das auch. Was ich schon oben sagte. Für mich gibt es nicht die “eine” Lösung, sondern beides – ergänzend.

    Kommentar am 27. Januar 2012 um 22:16 geschrieben.


  25. Dietmar sagt

    Nur nebenbei, lediglich Napster und Simfy haben jetzt schon die aktuellen Songs der heutigen “Voice of Germany”-Show.

    Kommentar am 28. Januar 2012 um 00:08 geschrieben.


  26. tux. (twitter ) sagt

    Napster, dachte ich, sei tot / in Rhapsody aufgegangen?

    Kommentar am 28. Januar 2012 um 04:15 geschrieben.


  27. Holger (twitter ) sagt

    Um mir die Wartezeit auf ein deutsches Spotify zu verkürzen, habe ich mir einen “kleinen” Simfy-Premium-Account (ohne App und Download-Möglichkeit) eingerichtet, und habe mich so schnell daran gewöhnt, dass ich auf Spotify gut verzichten kann. Das Preismodell mit 5 Euro/Monat finde ich absolut ok.

    Kommentar am 28. Januar 2012 um 09:27 geschrieben.


  28. René sagt

    @ Dietmar: Na das nenne ich mal ein Argument ;-)

    Kommentar am 28. Januar 2012 um 09:27 geschrieben.


  29. Mirko sagt

    Ich denke, jeder Dienst wird über kurz oder lang seine eigene Fan-Base aufbauen und diese auch je nach Unternehmensstrategie ausbauen bzw an Konkurrenten abgeben. ;)

    Ich zum Beispiel bin mit simfy bisher sehr zufrieden, obwohl ich auch lange einer war, der sich gegen das Bezahlmodell generell mit Händen und Füßen gewehrt hat. Aber dann schnuppert man da doch mal rein und merkt alleine die qualitativen Unterschiede und auch die sind nicht zu verachten. Es ist schon ein Unterschied, ob ich bei einem Dienst wie simfy durchgängig Songs in einer wirklich gut hörbaren Quali von 256kBit/s habe, oder aber ob ich mir auf Grooveshark schlimmstenfalls 128kBit/s oder gar 64kBit/s Gurken anhöre, nur weil es kostenlos ist.

    Des weiteren spielen noch andere Umstände für mich eine Rolle, so zum Beispiel ziehe ich einer Bezahlung via Lastschriftverfahren ganz klar vor wie einer Bezahlung via Kreditkarte, die Otto Normalverbraucher hier in Deutschland meist sowieso nicht hat. Sowas mag vielleicht in den USA gut klappen, aber da müssen sich die Dienste hierzulande dann doch was anderes einfallen lassen um eine breite Zielgruppe anzusprechen.

    Kommentar am 28. Januar 2012 um 10:12 geschrieben.


  30. Dietmar sagt

    @tux. Du hast Recht. Napster USA wurde im letzten Herbst von Rhapsody übernommen, die Napster-Niederlassungen in D und UK waren davon ausgenommen. Vor zwei Tagen hat Rhapsody – wie caschy schon gepostet hat – auch Napster in Deutschland und England übernommen und wird die gesamte Infrastruktur incl. Browser-Auftritt, Desktop- und Mobile-Apps auf die Rhapsody-Variante umstellen.
    Der ursprüngliche Napster-Katalog in D soll dabei erhalten bleiben, der Name “Napster” auch. Also Rhapsody-Software und -Optik mit dem Napster-Label.
    Eine etwas verschrobene Lösung, die Marketing-Strategen wollten wahrscheinlich eingefleischte Napster-User nicht verschrecken. In den USA hat eine komplette Migration stattgefunden, das Brand Napster existiert dort nicht mehr.

    Kommentar am 28. Januar 2012 um 12:24 geschrieben.


  31. Dietmar sagt

    Oops, ich kann meinen letzten Beitrag nicht mehr ergänzen, timeout.
    Ich wollte noch

    @Mirko zustimmen. Simfy hat eine durchgehend sehr gute Hörquali – soweit ich meinen Ohren trauen kann – aber auch Spotify wird mit seiner Premium-320er-Bitrate in D gute Chancen haben, wenn es sich endlich dazu herablässt, hier aufzuschlagen.
    Rdio experimentiert laut Support noch mit verschiedenen Bitraten und gibt offiziell keine Kenndaten bekannt, klingt aber sehr gut. In der Rdio-Mobile-App kann man einstellen, dass der Stream “High Quality” haben soll, wenn eine Breitband-Verbindung vorliegt.
    Juke arbeitet mit dolby-pulse, einem leicht aufgebohrtem aac-codec, hat aber (wenn sich zwischenzeitlich nichts geändert hat) lediglich Bitraten weit unter 100kbits (ich glaube, es sind 64).
    Napster hat im Desktop 128kbits und in der Mobile-App 64 (soweit ich orientiert bin). Deshalb erhoffe ich mir durch die Rhapsody-Übernahme auch bessere Bitraten.

    Kommentar am 28. Januar 2012 um 12:41 geschrieben.


  32. tux. (twitter ) sagt

    Heißt es nicht DER Brand?

    Kommentar am 28. Januar 2012 um 15:39 geschrieben.


  33. Tim sagt

    Welcher Streaming-Dienst besitzt eigentlich wie Napster einen Offline-Modus? Bei Napster kann ich die Dateien mit 192 kb/s als geschützte WMA-Dateien herunterladen. Wie sieht es bei der Konkurrenz aus? Ist das bei spotify, simfy, deezer, rdio auch möglich? Nicht alle haben eine perfekte DSL-Anbindung und nichts ist schlimmer als ein ruckelndes Musikerlebnis.

    Kommentar am 29. Januar 2012 um 10:05 geschrieben.


  34. Thomas (twitter ) sagt

    @Tim:
    Du hast bei Simfy, Deezer und Spotify (bei rdio weiß ich es nicht) einen Offline-Modus. Du kannst dort also Alben auswählen die du auf dein Smartphone oder Laptop lokal speicherst und ohne Internet-Anbindung hören kannst. Allerdings sind das keine Song-Dateien sondern Datenschnipsel die nur mit dem jeweils eigenen Player verarbeitet werden können und nach Beendigung des Abos nicht mehr nutzbar sind. Das war bei Napster aber auch schon so, wenn man in den Grenzen der Legalität bleiben wollte.

    Kommentar am 29. Januar 2012 um 12:32 geschrieben.


  35. tux. (twitter ) sagt

    Grooveshark besitzt auch einen solchen Modus.

    Kommentar am 29. Januar 2012 um 14:28 geschrieben.


  36. Tim sagt

    Dankeschön. Bei Napster sind es immerhin geschütze DRM-WMA-Dateien mit 192 kBit/s, die man auch mit dem Windows-Media-Player hören konnte. Wie sieht es bei den anderen Anbietern aus? Ich dachte, bei simfy kann man den offline-Modus nur auf den Smartphones nutzen.

    Kommentar am 29. Januar 2012 um 15:36 geschrieben.


  37. Thomas (twitter ) sagt

    @Tim: Simfy PremiumPlus, Deezer Premium+ und Spotify Premium bieten auch Offline-Playlisten auf dem PC/Mac. Diese Dateien kann man aber NICHT mit einem Windows Media Player oder anderer Player-Software abspielen.

    Kommentar am 29. Januar 2012 um 18:37 geschrieben.


  38. Andreas sagt

    ich bleib bei grooveshark. auch wenn er nur noch mit proxy addon funktioniert. die hälfte der musik finde ich bei keinem anderen portal. dazu kommen noch die vielen playlists, die ich nie wieder erstellen will.

    Kommentar am 30. Januar 2012 um 08:18 geschrieben.


  39. Christian sagt

    Eines der Probleme dabei ist, dass die Labels nicht wirklich Geld durch Streaming verdienen können. Ergo ziehen sie sich zurück, wie kürzlich bei Nuclear Blast geschehen. Puff – schon sind ein ganzer Haufen Künstler, die ich gerne höre, nicht mehr bei simfy verfügbar. Und ich dann auch nicht mehr.

    Kommentar am 31. Januar 2012 um 12:41 geschrieben.


  40. jochen sagt

    kann ich spotify musik auch auf meinen alten ipod nano übertragen? der hängt nämlich im auto dran- und da will ich die musik auch hören.
    wenn ich die app über nen us account bekomme, kann ich dann über das iphone auch ohne proxy musik hören?
    danke und viele grüße

    Kommentar am 1. Februar 2012 um 09:35 geschrieben.


  41. Thomas (twitter ) sagt

    @Jochen: die Spotify-App gibt es nicht für iPod nano.
    Nach erfolgreicher Installation der App auf dem iPhone (über welchen Account auch immer) ist der Musik-Genuss in Deutschland möglich. Aber: man muss sich bei Spotify erst mal erfolgreich für den Premium-Service angemeldet haben. Ist aus Deutschland heraus auch nicht ohne weiteres möglich. Ohne den Premium-Account funktionieren die Apps auf den Smartphones nicht.

    Kommentar am 1. Februar 2012 um 19:45 geschrieben.


  42. jochen sagt

    hört sich kompliziert an. teste gerade simfy. nano funzt halt auch nicht. und red hot chili peppers haben sie auch nicht :( airfoil habe ich trotzdem gekauft. danke soweit

    Kommentar am 5. Februar 2012 um 16:43 geschrieben.


  43. 0815 User sagt

    Spielt iTunes eigentlich die runtergeladenen DRM Titel von Napster ab? In Kombi mit iTunes Match wäre das ja ne feine Sache…

    Aber vielleicht primär die Frage ob ich die Napster Titel somit auf meinen iPod Nano bekomme?

    Kommentar am 15. Februar 2012 um 15:39 geschrieben.


  44. Frank (twitter ) sagt

    Ich habe so ziemlich alle Dienste durch und benutze zur Zeit Spotify und Rdio. Es ist ausgesprochen schade, dass Rdio so wenig Beachtung findet. Sowohl Desktop App als auch Android App gefallen mir bei weiten besser als von Spotify. Weiterhin finde ich bei Rdio deutlich mehr Alben.

    Ich glaube aber auch, dass sich am Ende Spotify durchsetzen wird. Das liegt weniger an der Qualität als am geschickten Marketing und dem vorhandenen Hype.

    Kommentar am 18. Februar 2012 um 12:11 geschrieben.



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  2. Feb 4, 2012: Dood’s Music Streamer: Musik-Streaming auf Android, inklusive Grooveshark – ja, auch in Deutschland

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