Shazam in neuer Version für das iPad: Auto-Tagging, Mapping und mehr

23. Mai 2013 Kategorie: iOS, geschrieben von:

Der Musikerkennungsdienst Shazam hat seiner iPad App ein großes Update verpasst. Neues Layout, neue Funktionen und soziale Komponenten sollen die Musikerkennung noch einfacher machen.

300 Millionen Nutzer verwenden Shazam in 200 Ländern, um Musik zu erkennen. Seit einiger Zeit gibt es auch die Möglichkeit, weiterführende Informationen aus Fernsehwerbung zu erhalten. Die Neuerungen betreffen alle drei Versionen der App (Free, Encore und Red). Anstatt Shazam extra anstoßen zu müssen, um ein Lied zu erkennen, kann man mit der Auto-Tagging-Funktion Shazam nun im Hintergrund laufen lassen und erhält alle erkannten Titel (oder erkannte Werbungen) sauber aufgelistet.

Der Startscreen der App zeigt nun aktuelle Top-Suchen von Nutzern weltweit an. Zusätzlich werden in Cover-Flow-Optik die eigenen Lieder angezeigt. Hat man die Auto-Tagging-Funktion aktiviert, füllt sich die Liste recht schnell. Natürlich ist es auch weiterhin möglich, Lieder nur bei Bedarf zu taggen.

Über die neue Mapping-Funktion kann man auf einer Weltkarte in einzelne Städte zoomen und sich die Top-Suchen dort anzeigen lassen. So findet man schnell die beliebtesten Songs in bestimmten Regionen.

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Die verbesserte Friends-Funktion ermöglicht eine bessere Darstellung und Kommentierung der Tags von Freunden. Eigene Tags können nun noch leichter via Facebook, Twitter, Google+ und E-Mail geteilt werden.

Die „automatisches Neusenden“-Funktion sorgt dafür, dass getaggte Lieder, die durch mangelnde Netzverbindung nicht automatisch abgesendet werden konnten, bei erneuter Verbindung nicht mehr manuell gesendet werden müssen. Sobald eine Verbindung verfügbar ist, werden die Tags an die Server geschickt und man kann sehen, welche Lieder es waren.

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Ein Hinweis noch zu der Auto-Tagging-Funktion: Shazam hört im Hintergrund alles mit. Als Hinweis für Leute, die Aggst davor haben, durch die App beobachtet zu werden, erklärt Shazam bei der Einleitung: „Nur für den Fall, dass du dir Gedanken machst – Shazam kann nicht erfassen was du sagst.“


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Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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