Sechs tolle Dinge, die du mit einem alten Android-Smartphone noch machen kannst

17. Februar 2013 Kategorie: Android, Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Android-Smartphones sind mittlerweile kein Luxus-Gut mehr. Solltet ihr in die Verlegenheit kommen, ein solches Gerät noch rumliegen zu haben, dann schmeißt es nicht weg! Denn auch wenn ein Smartphone vielleicht etwas älter ist, vielleicht sogar das Display kaputt ist oder der Akkudeckel fehlt: man kann es noch vielfältig einsetzen.

Samsung-Galaxy-Nexus

Das alte Android-Smartphone kann noch für einige technische Sachen gut sein, das alte Smartphone kann euch sogar Geld für andere Hardware-Komponenten sparen. Wir dürfen nicht vergessen: Smartphones sind mittlerweile leistungsstarke Mini-Rechner und bekanntlich gibt es doch für alles eine App. Ich zeige euch, was man mit einem alten Smartphone vielleicht noch so machen kann.

1. Server im Netzwerk

Das Android-Smartphone könnte von euch irgendwo im Haus an die Steckdose angeschlossen werden und als Low-Cost-Server dienen. Hierzu eignet sich zum Beispiel Software, die das Smartphone zum WebDAV- oder FTP-Server macht. Daten können so ohne Festplatte im Netzwerk oder Freigabe-Einrichtungen extern getauscht werden. Die Suche nach WebDav- oder FTP-Servern im Google Play Store wird euch da einiges zum Vorschein bringen, hier müsst ihr euren eigenen Favoriten finden. Ich werfe hier einfach mal My FTP Server, Ftp Server und besonders für Mac-Benutzer interessant:  Droid NAS, in den Raum.

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Entwickler: The Olive Tree
Preis: Kostenlos
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Entwickler: Boby Ertanto
Preis: Kostenlos

2. Mediaserver im Netzwerk

Viele TV-Geräte können mittlerweile UPnP-Streams abspielen oder DLNA-Streams empfangen. Andere Smartphones oder Tablets können dies auch. Warum also nicht Filme, Fotos oder Musik auf das alte Android-Smartphone kopieren und dieses zu einem Stromspar-Mediaserver machen? Auch hier gibt es wieder viele Software-Lösungen, aus denen ihr euren Favoriten selber suchen solltet. Das praktische ist halt: mittels der unter Punkt 1 beschriebenen Server-Software könnt ihr Filme, Musik und Fotos auf das Smartphone kopieren und diese Daten mit der Server-Software auf Smart TVs, Tablets und andere Smartphones streamen. Empfehlenswert ist übrigens BubbleUPnP, kostet 3,49 Euro – ihr könnt aber vorab eine kostenlose Testversion zum Ausprobieren herunterladen.

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Entwickler: Ice Cold Apps
Preis: Kostenlos

3. AirPlay-Soundempfänger für drahtlose Musik

Ihr habt ein iPhone, ein iPad oder vielleicht verwaltet ihr eure Musik mit iTunes? Ihr müsst nicht zwingend ein teures AirPlay-System kaufen oder zur AirPort Express für knapp 80 Euro greifen, um eure Musik via WLAN auf die Anlage zu beamen. Ein altes Smartphone mit Android, ein Verstärker nebst Boxen und ein Klinke-auf-Chinch-Kabel genügt.

AirBubble

Denn: man kann mittels Android-Software wie AirBubble eine AirPort Express emulieren. Nach der Installation taucht in eurem iPad, iPhone oder iTunes AirBubble auf und ihr könnt den Sound via WLAN streamen. AirBubble kostet 1,49 Euro, eine Testversion steht aber bereit. Alternativ gibt es natürlich Android HiFi.

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Entwickler: Android.HIFI
Preis: Kostenlos
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Google Play
Entwickler: Bubblesoft
Preis: Kostenlos

4. Hotspot für WLAN-Geräte

Dein Laptop, iPad oder Tablet hat nur WLAN und du willst dir keinen teuren, mobilen Hotspot kaufen? Kein Thema! Nutze einfach dein altes Smartphone als Hotspot, indem du Tethering an deinem Gerät aktivierst. Und sollte der Akku bei deinem alten Smartphone nicht mehr lange machen: passende Alternativ-Akkus oder Universal-Akkus gibt es meistens für kleines Geld bei eBay oder dem China-Shop eures Vertrauens!

5. Empfänger für Google Music

Fan von Google Music? Baue den Smartphone zum Google Music-Server um! Mittels Klinke-auf-Cinch-Kabel an die Anlage angeschlossen kann man das alte Android-Smartphone als Empfänger für Google Music benutzen. Einfach Music Remote auf dem Empfänger und dem Android-Smartphone / -Tablet übernehmen, welches die Steuerung übernimmt. Ihr könnt so auf dem alten Smartphone den Server laufen lassen und auf der Fernbedienung sagt ihr, welche Google Music-Playlist abgespielt werden soll. Vorteil: Streaming, was bei kleinem Speicher des alten Geräts natürlich klasse ist.

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Entwickler: Übergrund
Preis: Kostenlos

6. Als Download-Rechner für Torrent-Dateien

Mittels BitTorrent oder uTorrent könnt ihr problemlos das alte Android-Smartphone als Saug-Station für eure Torrents nutzen. uTorrent und Co unterstützen das automatische Downloaden via Feeds, alternativ könnt ihr via VNC vom Rechner auf das Smartphone zugreifen, um dort die Downloads einzutragen.

Ihr habt noch bessere, noch mehr Ideen? Ab damit in die Kommentare, bei genug interessanten Anwendungsbeispielen gibt es einen weiteren Beitrag!

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70 Kommentare

R. Wefers Verástegui (@rafaelwv) 17. Februar 2013 um 15:27 Uhr

Die App “Servers Ultimate” erlaubt aus dem Smartphone vom CVS über DLNA, Email, IRC, Proxy, Torrent Tracker bis hin zum XMPP Server alles zu machen. https://play.google.com/store/apps/details?id=com.icecoldapps.serversultimate&hl=de

Dieter 17. Februar 2013 um 15:28 Uhr

Die beste App ist für mich BubbleUPNP: Auch dort kann ich mein Google Music und mein Dropbox Konto angeben uns so über den DNLA-Receiver sämtliche Musik schön schnell und stabil streamen.

Ernstl 17. Februar 2013 um 15:29 Uhr

Hmmm… also mein altes Nexus lebt als Wecker an einem Bett weiter. Hab somit auch Wetter und Uhrzeit immer im Blick ohne aufstehen zu müssen. Nebenbei fungiert es dann auch gleich als Fernsehzeitung, Browser etc. Ich schaue halt speziell im Winter abends gerne vom Bett aus noch etwas TV. Und die Heizung steuern kann es auch noch. Wenn man früh mal schnell das Bad vorheizen will, bevor man aufsteht. Und wenn ich es dann endlich geschafft habe meinen Hintern hoch zu quälen, verbindet es sich via Bluetooth mit dem Fidelio Sounddock im Bad und streamt mir da mein morgendliches Radioprogramm. Aso quasi eine komplette Multimediazentrale direkt am Bett.

Nur ist keine SIM-Karte eingelegt und sämtliche Notifications auf lautlos.

Simon 17. Februar 2013 um 15:29 Uhr

Hammer Artikel, ich danke dir. Ich hab hier selbst noch ein Samsung Galaxy S2 rumliegen, was allerdings schon leicht am Display beschädigt ist – verkaufen lohnt sich da nicht mehr so wirklich. Werde das jetzt als Media Server im Wlan zuhause nutzen.

Rattapp1G 17. Februar 2013 um 15:30 Uhr

Gibt es denn eine Möglichkeit, wie ich via USB-Kabel den Display des Gerätes auf dem Computer anzeigen lasse? Oder sonstwie blind eine entsprechende App starten kann? Da bei meinem der Display nach einem Wasserbad überhaupt nicht mehr funktioniert, stellt genau dies das Problem weiterer Nutzung dar – das Gerät scheint zu funktionieren, denn die Daten konnten via USB noch synchronisiert erden. Aber ohne Display…. Und wenn das gewechselt werden müsste, kann ich mir schon ein Einsteiger-NAS kaufen…

Danke für Tipps! :)

Julian 17. Februar 2013 um 15:31 Uhr

In der letzten oder vorletzten c’t war ein Artikel über die Nutzung von Smartphones als IP-Camera. Wie ich finde, ebenfalls eine interessante Einsatzmöglichkeit. Getestet habe ich die App “IP Webcam” für Android und bin begeistert von der Qualität.

Georg S. 17. Februar 2013 um 15:33 Uhr

Ich verwende ein Android Phone mit defekten Display zusammen mit einem ioio for Android als µC Ersatz mit etwas mehr Rechenleistung als der klassische 8051µC.

Bartosz 17. Februar 2013 um 15:33 Uhr

Ich lese täglich mit lieber Carsten und jeden Tag finde ich etwas interessantes oder lerne dank Dir etwas neues. Auch die meist großzügigen Gewinnspiele sind zu erwähnen!
Das ist aber einer der besten und hilfreichsten Beiträge seit langem! Dafür alle Daumen hoch und weiter so!

der Lars 17. Februar 2013 um 15:34 Uhr

Als Webcam! Easy!

Sebastian Koch 17. Februar 2013 um 15:34 Uhr

Als Fernbedienung für XBMC macht sich ein altes Smartphone auch gut :D

Jan 17. Februar 2013 um 15:34 Uhr

Wegen diesen Artikeln mag ich dein Blog so sehr.
Mal neue Ideen in die Runde werfen und Denkanstöße geben.

Sven Wolfermann 17. Februar 2013 um 15:40 Uhr

Oder einem Open-Device-Lab (ODL) in deiner Nähe spenden. Das ist hilfreich für die Entwicklung von mobile Webseiten oder Apps. http://opendevicelab.com/

max 17. Februar 2013 um 15:41 Uhr

“bei genug interessanten Anwendungsbeispielen gibt es einen weiteren Beitrag!”

Bitte nicht, man kann doch den betrag erweitern.
( das erste was ich von dir als insympatisch empfinde, du kriegst nichts für besonders viele Blog-EInträge, dies ist kein Forum wo du pukte für Postings bekommst.)
Ich sehe mit den ganzen RSS-Feeds nicht mehr durch, wenn ich nun auch teil1, teil2 usw. habe, muss ich mir wohl den Text abspeichern als word/pdf und lokal suchen, wäre ein Rückschritt im Web.

Johannes 17. Februar 2013 um 15:51 Uhr

Bei einem Dienst wie Cerberus registrieren lassen, GPS anschalten, im Auto anschließen und etwas verstecken (so, dass GPS-Empfang noch besteht) und fertig ist der Diebstahlschutz! Das Auto kann ab da immer geortet werden…

ikarus 17. Februar 2013 um 16:01 Uhr

Ich habe mein alten Androiden zur Live-Video-Stream Maschine gemacht. Entweder um zu schauen wer grad vor der Tür steht oder auf Partys hängen wir es in eine Ecke und posten des öfteren dann den Link im SocialNetwork so im Sinne von “Mittendrin statt nur dabei” :). Zuhause nehm ich das Tablet um den Videofeed zu checken, die Partyvideofeeds werden über ein Web-Service in die Welt gepustet.

Auf dem Androiden nehme ich IP-Webcam bzw. uStream wenns öffentlich gepostet wird. tinyCam Monitor läuft auf dem Tablet zum anschauen des Streams von IP-Webcam. Zusätzlich hab ich noch über No-IP.com ne feste Adresse für den IP-Webcam Stream eingerichtet, damit ich auch von Unterwegs auf meine “Überwachungscam” schauen kann. Mittels nem DNS Updater App auf dem Androiden wird die jeweils dann aktuelle IP auch immer fein an die Adresse von No-IP.com gebunden. So brauch ich nich schauen welche IP das Handy im jeweiligen WLAN bekommen hat sollte es zB mal bei Freunden im Netz hängen.

Alle Apps die ich dafür nutze sind kostenlos, sowie auch die Web-Services uStream und No-IP.com.

Usul 17. Februar 2013 um 16:02 Uhr

Oben kam der Hinweis mit Webcam, hier eine gute und kostenlose App dafür:

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.pas.webcam

Phil 17. Februar 2013 um 16:04 Uhr

Das alte Android Gerät als Synchronisierungszentrale von gMail, Google Kontakte und co. für Windows Phone und 8/RT? :D

kkklar 17. Februar 2013 um 16:05 Uhr

Oder Custom Rom drauf und weiter verwenden. Das ist auch ein großer Android Vorteil :)

jke 17. Februar 2013 um 16:27 Uhr

Als SMS Gateway für Datenprojekte verwenden: http://smssync.ushahidi.com/

Flo 17. Februar 2013 um 16:32 Uhr

Hätte auch noch eine Idee: Als Schlafphasenwecker auf deiner Matratze liegend! Das ganze dann mit der app Sleep as android. Die fehlende Sim Karte hat schonmal den Vorteil von nicht vorhandener Handystrahlung.

lempire 17. Februar 2013 um 16:45 Uhr

gibts auch irgend ne app um das handy als überwachungskamera zu verwenden. wäre ne bestimmt .billige lösung um den hauseingang zu überwachen und das bild zu streamen

walter@freiwald.de 17. Februar 2013 um 16:48 Uhr

die überschrift hat was von chip und/oder bild … o.O

To98 17. Februar 2013 um 17:03 Uhr

@Flo auch ohne SIM-Karte hast Du noch die Mobilfunkstrahlung vom Handy, wenn Du die nicht willst, dann musst Du den Offline-Modus aktivieren.

Paul 17. Februar 2013 um 17:08 Uhr

Super Beitrag ich nehme mein altes Handy als Fernbedienung für fast alles ;)

Konstantin 17. Februar 2013 um 17:43 Uhr

Ich habe hier noch einen alten iPod rumliegen und versuch den gerade als Medienserver einzubinden – wird schwerer nehme ich an – Hat jemand sozusagen das iOS-Derivat dieses Artikels hier? :D

karsti 17. Februar 2013 um 17:53 Uhr

Ich nutze es als Weltempfänger. Mit einer Radio-App streame ich so jeden Sender, der mir gefällt.

boncuk10 17. Februar 2013 um 18:02 Uhr

Mmh gibt es auch eine Version des jdownloader für Android Handys?

Zero or Die 17. Februar 2013 um 18:03 Uhr

ich kenne mich jetzt nicht so gut aus was android Software betrifft aber man kann das alte android Phone bestimmt als Bluetooth Dongle Ersatz verwenden
(via Phone zu Desktop pc und anders herum) ansonst einfach als Modem(Surfstick) für den Laptop.
1 GB Flat reicht schon für einiges.

Karl Nielz (@KarlNielz) 17. Februar 2013 um 18:05 Uhr

Mein Kopfhörer/Boxen Stecker am Rechner ist mir am WE kaputt gegangen nutze mein altes Smartphone mit Splasshtop/Teamviewer um den Sound mit zu streamen. Jemand vlt ne Idee, wie man nur sound streamen kann?

Scrat 17. Februar 2013 um 18:21 Uhr

Haben Android Handys also doch einen Sinn ^^

Chris 17. Februar 2013 um 18:24 Uhr

Mit OBD-Bluetooth-Adapter hat man kostengünstig einen Drehzahlmesser plus Bordcomputer fürs Auto

Martin 17. Februar 2013 um 19:05 Uhr

Fernbedienung für Raumfeld Geräte und Hausautomation. So muss man dazu nicht immer sein eigenes Handy aus der Hand geben.

techmike 17. Februar 2013 um 19:11 Uhr

Super Beitrag, danke dir Caschy. Werde bestimmt ein paar Sachen ausprobieren.

Patrick02 17. Februar 2013 um 19:29 Uhr

Zu China Akkus würde ich nicht unbedingt raten, könnte gefährlich werden ;)

Thorsten 17. Februar 2013 um 19:34 Uhr

Ein passender Beitrag, da ich heute auf dem Galaxy S meiner Frau CM 10 installiert und für einen Sprung von Android 2.3.3 auf 4.1.2 gesorgt habe. :)

basti 17. Februar 2013 um 19:47 Uhr

“Hilfe ich habe meinen Server verlegt!” :-D

Philipp Glogger 17. Februar 2013 um 19:51 Uhr

Bei mir lebt mein altes Defy+ mit CM10.1 als Fahrradnavi weiter. Schreibt sämtliche Tracks über Endomondo oder MyTracks mit, man kann Fotos auf der Tour schießen und hat mit OruxMaps und Offline-OSM-Karten auch eine klasse Karten Funktion. Auch zum Geocachen geeignet (App-Empfehlung: c:geo) dann muss man nicht mit seinem Hightech-Boliden durch den Wald ziehen. Weiter ist es Fernbedienung und aufgrund des klasse Artikels vielleicht bald noch mehr.

Harald Bootz 17. Februar 2013 um 19:58 Uhr

mein HTC Desire (Bravo) ist gerade eine IP Kamera geworden… bessere Qualität als die Axis, die ich letzt testweise hier hatte :)
Und per Surveillance Station meiner Synology werden jetzt die Katzen überwacht (natürlich mit Bewegungsüberwachung für die Aufnahme)

Danke, Caschy – auf sowas wäre ich echt nicht mit dem Telefon gekommen.

Oh, und Timelapse auch mal installiert, kann man auch schöne Sachen mit machen (passendes Stativ habe ich dafür)

Georg S. 17. Februar 2013 um 20:57 Uhr

Ich habe noch einen kleinen Tipp. Bei Smartphones mit defektem Display aber noch Funktionierendem TouchScreen kann man versuchen (anhand Screenshots) blind das USB Debugging zu aktivieren und dann mithilfe des SDK Webkey zu installieren (sobald das USB Debugging aktiv ist hilft auch die Screenshot Funktion des SDK recht viel): http://androidwebkey.com/html/webkey/

Georg 17. Februar 2013 um 21:22 Uhr

Faszinierend was die kleinen Dinger alles können…egal was man digital machen will, die Smartphones liefern die nötige Intelligenz.

Ein kleines, sparsames Smartphone, bei welchem man den Bildschirm aus lässt, wäre doch der ideale kleine Server. Owncloud drauf, schon hat man alle Daten bei sich zu Hause. Ich muss das mal ausprobieren…

Thomas Baumann 17. Februar 2013 um 21:30 Uhr

“passende Alternativ-Akkus oder Universal-Akkus gibt es meistens für kleines Geld bei eBay oder dem China-Shop eures Vertrauens!”

VORSICHT bei China Akkus! Grade die billigen mit viel Kapazität sind reine Mogelpackungen. Bestes Beispiel ist ein bewiesener Fall den ich kenne von einem 18650er Akku (verwendet in Modellbau, E-Zigaretten und LED Taschenlampen). Das sind so 2000-3000 mAh Akkus, und angeblich gibts auch welche mit 4000. Angeblich. Siehe http://www.rzbiker.com/20120527_184518.jpg
Mehr Sand als Akku im Akku

Tom 17. Februar 2013 um 21:58 Uhr

Gute Ideen. Wer vielleicht sogar noch ein altes Siemens-Handy hat (wie ich), für denjenigen gibt es hier sogar noch ein paar andere Möglichkeiten… http://www.wiatec.de/shop/index.php?cPath=9 (keine Werbung, ich find die Idee einfach nur genial – grundgebührfreie o2o-Karte rein und z.B. die Ferienwohnung entsprechend überwachen :-)

mStern 17. Februar 2013 um 22:21 Uhr

Was ich wohl mit nem Sony Xperia X10 mini anstelle? Viel mehr als blinken wenn Emails kommen kann es ja nicht :D

forcemaker 17. Februar 2013 um 23:10 Uhr

Tolle Ideen, und das alles mit kostenlosen Apps!

Ich nutze mein Smartphone als (natürlich kabellosen) WLAN-Kopfhörer. Dafür nutze ich das Tool Soundwire (https://play.google.com/store/apps/developer?id=GeorgieLabs), welches sehr einfach gehalten ist, aber seinen Dienst (bei mir) zuverlässig tut.

Das funktioniert übrigens auch mit der kostenlosen Version von Spotify hervorragend! (Sofern einen die sporadischen Werbeeinblendungen von Spotify nicht nerven.)

Wenn man bei Videos die Audio-Puffer-Größe niedrig hält, muss man die Tonspur gar nicht manuell neu synchronisieren. Wenn doch, kann ich das mit (IIRC) “F” und “G” im VLC-Player machen. (Andere Player ohne die Möglichkeit trüben das Erlebnis etwas.)

Karl 18. Februar 2013 um 01:34 Uhr

Gute Tipps.
Habe hier auch noch ein Desire mit defektem Display liegen.
Interessant wäre aber eine Möglichkeit, das Display am PC zu sehen und per Maus zu bedienen.
Geht sowas vielleicht irgendwie?

Karl 18. Februar 2013 um 01:40 Uhr

Ok, mein Fehler. Eine solche Möglichkeit wird ja sogar oben erwähnt (VNC). Sorry.

Martin Peterdamm 18. Februar 2013 um 02:47 Uhr

Oder ganz exotisch damit weiter telefonieren

coriandreas 18. Februar 2013 um 03:52 Uhr

Ich hab hier noch ne ganz olle Gurke mit Android 2.1 rumliegen, ein Vodafone 845. Letztens wollte ich zu Google Play, aber die Seite lässt sich nicht aufrufen trotz aktiver WLAN-Verbindung. Der installierte Android Market funktioniert ja auch nicht mehr. Bin ich jetzt gezwungen Android 2.3 draufzumachen? Mit Datensicherung muss ich mich bei Android ja auch noch beschäftigen, was für ein Aufwand…

LeifiOS 18. Februar 2013 um 05:54 Uhr

@ Karl: Die Lösung mit VNC ist mir auch gerade eingefallen. Splashtop benutze ich übrigens auch, und zwar um Flash sturzfrei an mein iPad weiterzureichen.

dsta85 18. Februar 2013 um 07:41 Uhr

Ich hab ein Android-Handy als Wetterstation umfunktioniert. Wetter-Widget auf Vollbild, alle Steuerleisten ausgeblendet und ein kleines Tool drauf, was verhindert das es sich automatisch sperrt.

Norbert 18. Februar 2013 um 10:09 Uhr

Super Anregungen, wobei ich zuerst immer für eine verlängerte Nutzung mit Custom Rom bin. Vielfach reicht die Leistung älterer Geräte damit für die Mehrzahl der Anwender locker aus. Alternativ geht es dann als Steuergerät für mein Sonos Soundsystem weiter.

Tommy 18. Februar 2013 um 10:27 Uhr

Soweit, so gut. Die von Dir vorgeschlagenen Anwendungen als Storage haben nur einen Nachteil: Die allermeisten Androiden beziehen ihren Strom über die Micro-USB-Buchse, an der, wenn man mehr als 32 GByte Speicher haben möchte, der externe Datenträger hängt. Entsprechend hat man die Wahl zwischen einer kurzen Laufzeit und wenig Speicher.

Tobi 18. Februar 2013 um 12:14 Uhr

WLAN-Überwachungskamera oder Webcam… Namen der Apps habe ich gerade nicht im Kopf…

Andreas Traxel 18. Februar 2013 um 12:25 Uhr

Ich nutze ein Samsung Galaxy Y als MP3-Player, für Hörspiele für meinen Kleinen.
Meinen Samsung Smart-TV kann ich ebenfalls damit steuern.

smoo 18. Februar 2013 um 14:11 Uhr

Für die Webcam-Anwendungen braucht man immer ein bestehendes WLAN, d.h. einen Router, oder? Kann man aus einen Androiden auch einen Router machen? Ich möchte eine Rückfahrkamera für meinen Bus haben, wo ich das Bild auf meine Nexus-Geräte streamen kann…

Dominik Bogner 18. Februar 2013 um 15:09 Uhr

Danke für den Artikel. Habe gestern mein altes Nexus One in einen Hifi-Wlan-Reciever verwandelt. Super! Persönlich fand ich “Android Hifi” am besten. Wer jedoch Airfoil benutzt kann auch “Airfoil Speakers for Android” benutzen. Kostenlos und direkt vom Airfoil Hersteller. Latenz war bei mir jedoch etwas schlechter als bei “Android Hifi”, könnte jedoch mit einem Update wieder behoben sein.

hylozoik 18. Februar 2013 um 15:20 Uhr

@Rattapp1G 17. Februar 2013 um 15:30 Uhr
Gibt es denn eine Möglichkeit, wie ich via USB-Kabel den Display des Gerätes
auf dem Computer anzeigen lasse?
Oder sonstwie blind eine entsprechende App starten kann?

[APP-TIPP]
Die smarte Freeware “MyPhoneExplorer” hat, neben vielen, auch eine
Android2PCScreen Funktion =) http://www.fjsoft.at/de

Norbert 18. Februar 2013 um 15:42 Uhr

Zu erst immer mit einem Custom Rom versuchen das gute Teil länger einzusetzen.
Die Tipps sind klasse, nutze ein altes HTC als Fernsteuerung für Sonos.

David Marschner 18. Februar 2013 um 17:02 Uhr

Das sind wirklich super Ideen um das alte Handy weiter zu verwenden.
Vor allem als Empfänger für Google Music find ich sehr cool.
Nachteil: Die App funktioniert erst ab 2.3 und ich habe ein 2.2 Handy hier rumliegen…
Gibt es da auch Alternativen zu der App?

Joerg 19. Februar 2013 um 07:49 Uhr

Ein “Smartphone-Küchenradio” – tolles Projekt, was hier sicher auch gut in die Liste passt:.
http://www.heise.de/hardware-hacks/projekte/Smartphone-Kuechenradio-1745860.html

Marie 28. Februar 2013 um 08:57 Uhr

Danke für den hilfreichen Beitrag. Gefällt mir das man noch sein altes smartphone aufpeppeln kann :)

andreas 27. Juni 2013 um 14:57 Uhr

moin moin
ab in ein gehäuse mit eingebauter aktivbox und fertig ist das w lan internetradio mit display

LARS 29. Januar 2014 um 23:15 Uhr

hab mir meine eigene Webcam gemacht mit meinem HTC One X was nun ausgedient hat.

Jetzt nur noch nen Ladegerät dran und dann ist die 24/7 online :-)


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