Sechs Dienste, die Dropbox erweitern

16. Dezember 2012 Kategorie: Internet, geschrieben von: Gastautor

Als Drew Houston vor wenigen Jahren seinen USB-Stick zuhause vergessen hatte, war ihm wohl noch nicht bewusst, welch großartige Software er daraus entwickeln würde. Zusammen mit Arsh Ferdowsi überkam ihm in Folge dessen die Idee zum persönlichen Online-Speicherplatz – die heutige Dropbox.

Dropbox

Der Dienst  hat sich innerhalb kürzester Zeit zum populärsten Instrument für Datensynchronisation und Teamarbeit im Web gemausert. Wie, beziehungsweise womit die Dropbox noch weiter optimiert werden kann, findest du im nachfolgenden Beitrag.

Schutz der persönlichen Daten – ein großes Thema

Bei aller Einfachheit des Hochladens und Teilens stehen insbesondere die Datenschützer der virtuellen Wolke äußerst kritisch gegenüber. Immerhin speichern viele User häufig persönliche Daten über Servern ab, auf welche sie keinen direkten Zugriff haben. So richtig spannend wird das Ganze erst, wenn sich unter den sensiblen Daten auch Mitarbeiter-, Kunden- oder gar Patentenlisten befinden.

Verständlich ist demzufolge die Angst, dass Mitarbeiter von Dropbox in den Daten herumschnüffeln könnten. Zumindest vor Zugriffen externer Hacker sei die Box sicher. So verschlüsselt das Unternehmen alle Dokumente nach dem AES-256-Standard. Darüber hinaus behält sich Dropbox das Recht vor, unliebsame User bei unzulässiger Nutzung direkt auszuschließen.

Erst kürzlich stand dazu eine Reihe von Fällen im Mittelpunkt des medialen Interesses, als Nutzer unerlaubt Beta-Versionen von Apples iOS-Software über Dropbox verbreiteten. Die Betreiber schritten ein, löschten Daten und schmissen betroffene User vom Server.

Wer hier trotzdem noch einen draufsetzten möchte, sollte sich den Verschlüsselungsdienst BoxCryptor (www.boxcryptor.com) näher anschauen. BoxCryptor läuft unter Mac, Windows, Android sowie iOS und greift ebenfalls auf den bekannten AES-256-Bit-Algorithmus zurück. Zunächst muss die kostenlose Software auf das jeweilige Endgerät installiert werden.

Anschließend hat der Benutzer die Wahl, ob er lediglich vereinzelte Ordner oder gar die gesamte Dropbox in einen zusätzlichen Datentresor steckt. Teamwork ist weiterhin möglich, allerdings müssen dafür alle Beteiligten im Besitz des Passwortes sein. Übrigens – auch Cloud-Alternativen a la Google Drive, SkyDrive oder Box.net sind mit BoxCryptor kompatibel.

Daten automatisch in der Dropbox

Über sideCLOUDload (www.sidecloudload.com ) lassen sich online Daten aus dem Internet an die eigene Dropbox schicken. Eine kostenlose Registrierung ist notwendig, bietet aber im Anschluss die Möglichkeit, Inhalte von bis zu 25 Megabyte zu versenden. Weiterhin wird nur noch ein Link zur Internetadresse des jeweiligen Dokuments benötigt. Vor allem User mit Mobilfunkgeräten und eingeschränkten Datenvolumen wird dieser Dienst erfreuen. Immerhin müssen fortan keine Inhalte mehr aus dem Netz herunter- respektive hochgeladen werden.

Eigene Webseite gefällig?

Wer eine einfache, eigene Internetpräenz aufbauen und dabei nicht unbedingt direkt einen eigenen Host mieten möchte, kann seine Dropbox dafür problemlos einsetzten. Der Dienst DropPages (www.droppages.com ) bietet einige vorgefertigte Themes an, die danach individuell angepasst werden können.  Wenige Klicks später kopierst du die neuen Dateien einfach in deinen Dropbox-Ordner und rufst sie im Browser auf. Weitere Anpassungen lassen sich nachträglich vornehmen, komplizierte Uploads über FTP-Server und Provider bleiben erspart.

Mit einem ähnlichen Service ist Calepin (www.calepin.co) vertreten. Dieser richtet sich aber eher an genügsame User, die sich mit einem klassischen Blog-Layout zufrieden geben und wenig Wert auf Gestaltung geben. Beide Erweiterungen setzten auf die Auszeichnungssprache Markdown.

Ordnung ist die halbe Miete

Zugegeben, so eine richtige Ordnung habe ich in meiner Dropbox auch nicht. Wer ebenfalls über eine Online-Rumpelkammer verfügt, kann über SortMyBox (www.sortmybox.com) ganz schnell wieder Herr der Dinge werden. Dank einer großen Auswahl verschiedener Filter räumt der Webdienst eigenständig den Speicherplatz auf. Alle 15 Minuten verschieben die kleinen Helfer dann Inhalte anhand von Endungen oder Typ in vorher festgelegte Ordner. Bilder, Musik und Filme sind so schnell ihren richtigen Plätzen zugewiesen.

In wenigen Schritten zur persönlichen Jukebox

Nach einer kostenlosen Registrierung auf www.tunesbag.com und der darauffolgenden Verkettung mit dem Dropbox-Konto steht dir ein komfortabler Zugriff auf sämtliche Musikdateieninnerhalb der eigenen Cloud bereit. Rein äußerlich erinnert der Service stark an Apples iTunes 10 mit der markanten dreispaltigen Optik.

Nichtsdestotrotz bleibt tunesBag ein klasse Dienst um Wiedergabelisten online anzulegen und letztere per E-Mail oder über soziale Netzwerke mit den eigenen Freunden zu Teilen. Diese können selbstverständlich im Browser durchgehört werden. Ganz nett gegenüber Apple: Eine „Explore“-Option verleiht der persönlichen Musiksammlung die Chance in einem semantischen Netzwerk neu entdeckt zu werden.

Gastbeitrag von Christoph Müller, der ansonsten auch bei  www.mobilfunk-talk.de zu finden ist.


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Über den Autor: Gastautor

Der Gastautor ist ein toller Autor. Denn er ist das Alter Ego derjenigen, die hier ab und zu für frischen Wind sorgen. Unregelmäßig, oftmals nur 1x. Der Gastautor eben.

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