Sansa View 8 Gigabyte

5. September 2008 Kategorie: Hardware, Internet, Privates, geschrieben von: caschy

Nachdem ich ja im Juli über den Sansa Fuze aus dem Hause San Disk schrieb, habe ich mich an meinen Kontaktmann gewandt, da ich lieber ein Gerät mit größerem Display haben wollte. Ich konnte den Fuze gegen einen Sansa View mit 8 Gigabyte austauschen – gutes Geschäft, oder? Der SanDisk Sansa View kostet momentan unter 120 Euro – ein iPod nano im Vergleich knapp 170 Euro. Was natürlich nicht heisst, dass ich den iPod nano schlecht reden möchte – allerdings bietet mir der Sansa View die Möglichkeit den Speicher via microSD-Karte aufzuwerten. Nun habe ich eine microSD-Karte mit acht Gigabyte, die ich mittels SD-Adapter gleichzeitig als Festplattenerweiterung für meinen Asus Eee nehmen kann.

Die Bedienung: der Sansa View hat auch ein “Wheel” – dreht man dieses, so navigiert man durch das Menü. Hat man sich verklickt so kommt man via der Home-Taste ratz-fatz ins Anfangsmenü.

Aufgeladen und befüllt wird der Sansa View über den USB-Anschluss eines Computers – und hier habe ich einen Kritikpunkt – man kann das Gerät während dieses Vorgangs nicht benutzen – nur be- und entladen (Musiktechnisch).

Der Sansa View hat ein Display mit 2,4 Zoll (320×240) – das reicht mir, wenn ich auf der Zugfahrt mal eine Folge Afterworld schauen will. Übrigens – der Sansa View bringt es auf circa. 35 Stunden Musikwiedergabe oder eben sieben Stunden Videowiedergabe.

Ich benutze den Sansa View übrigens zusätzlich als mobile Stereoanlage – in meinem Partykeller muss ich ihn nur an die Aktivboxen oder den Verstärker anschließen.

Aussehenstechnisch sieht der View aus wie ein in die Länge gezogener Fuze – Klavierlack auf der Vorderseite und eine matte schwarze leicht abgestumpfte Rückseite. Treiber braucht der kleine Alleskönner auch keine – zumindest unter Windows XP und höher – hier wird er als Laufwerk erkannt und kann befüllt werden.

Zusammenfassung: Hat ein integriertes Radio, kann Sprachaufnahmen machen und MP3 und Videos abspielen. Logischerweise kann man ihn auch als externe Festplatte nutzen.

Nackte Fakten (siehe auch die Homepage):

Unterstützung der meisten Audioformate, wie MP3, Protected und Unprotected WMA, WAV sowie DRM-freie MP3-Downloads

Lückenlose Wiedergabe für weichere Übergänge

Digitales FM-Radio mit 20 Voreinstellungen

Unterstützung von Audible-Audiobüchern

Videokompatibilität mit MPEG4, WMV, H.264

Der Sansa Media Converter unterstützt darüber hinaus eine Vielzahl anderer Videoformate, z. B. DivX.

Reibungslose Videowiedergabe mit 30 Bildern pro Sekunde (fps).

Anzeige von JPEG-Fotos möglich

Wer noch Fragen hat, der kann ja kommentieren – ich werde jetzt den Sansa View für meine morgige Zugfahrt nach Köln befüllen 😉


Über den Autor: caschy

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