Sansa Fuze 2 Gigabyte

22. Juli 2008 Kategorie: Hardware, Internet, Privates, geschrieben von: caschy

FuzeBlack_100 Wie bei vielen anderen Blogs hat die Firma SanDisk auch bei mir ein Päckchen mit dem neuen Sansa Fuze abgegeben. Weil es ein wirklich tolles Gerät ist (meiner Meinung nach) und der Kontakt äußerst nett war, schreibe ich wirklich gerne darüber. Ich habe ja schon viel technischen Spielkram – auch MP3-Player in der Hand gehabt, sodass ich von mir behaupte zu wissen, ob etwas einigermaßen gut – oder nur Krempel ist. Der Fuze gehört definitiv nicht zum Krempel und kann mit seinem guten Aussehen locker mit einem iPod Nanu Nano mithalten.

Den Sansa Fuze gibt es in vielen Farben – leider habe ich nicht den pinken, sondern einen schwarzen bekommen. Nun aber genug der lästigen Füllsätze – fangen wir mit dem technisch Wichtigen an. Das Gerät wurde mit zwei Gigabyte Speicherplatz geliefert, wer mehr will, kann sich entweder eine vier oder acht Gigabyte fassende Variante kaufen. Leute wie ich, die nun die “kleine” Variante mit zwei Gigabyte haben, müssen aber nicht verzweifeln oder ihre Musiksammlung in ganz schlechte Qualität umwandeln – der Sansa Fuze ist auch ein dankbarer Abnehmer von Speicherkarten. Möchte man also seinen Speicherplatz erweitern, dann füttert man den Fuze mit einer microSD Speicherkarte. Passt ja – denn bekanntlich ist SanDisk auch Hersteller von Speicherkarten.

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Die Bedienung. Ich packte das gute Stück also aus drückte wie ein Beschmierter auf dem “Wheel” rum, um Einstellungen vorzunehmen. Ja, ich klickte – und dachte, dass Gerät sei defekt. Das reagiert zur Navigation nämlich nicht auf Klicken, sondern muss gedreht werden. Die Navigation ist super einfach: zum gewünschten Menüpunkt drehen und klick – fertig. Kommt jeder mit klar. Klasse – wirklich. Wer sich in den Tiefen der möglichen Menüpunkte verfranst hat, der kann via Home-Taste sofort wieder am Anfang starten =)

Aufgeladen wird das Gerät über den USB-Anschluss, dieser befindet sich – wie auch der Kopfhöreranschluss unten am Sansa Fuze. Hat man den Fuze angeschlossen, so wird er (zumindest von XP und Vista) direkt als Wechseldatenträger erkannt. Ist das nicht herrlich? Wir können das Gerät ohne Frickelsoftware einfach befüllen! Damit auch alles gut abläuft hat der Fuze gleich eine Ordnerstruktur, die uns zeigt, wo der Frosch die Locken hat:

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Nun hatte ich das Gerät mal testweise mit Musik und Videos (Afterworld!) bespielt und wollte mal ordentlich den Pelm aus der Hütte blasen. Vorab sei gesagt: falls eure Videos ( der Sansa hat ein 1,9” Display) nicht laufen, könnt ihr diese mit der mitgelieferten Software in das richtige Format bringen. Lautstärke lässt sich via Wheel regeln – wem der Standard nicht genug ist, der kann in den Systemeinstellungen die Grundlautstärke höher setzen. Typen wie ich, die bereits in den späten 80ern ihre Muscheln dank der ersten Walkmans mit Equalizer versaut hatten, brauchen das nämlich.

Übrigens – ausser Videos schauen und Musik hören ist auch noch Radio und Sprachaufnahme mit drin. 24 Stunden Musik oder 5 Stunden Videos haut euch das Gerät pro Akkuladung um die Ohren. Der Akku sitzt übrigens fest drin.

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Ja, ich bin echt zufrieden mit dem kleinen Alleskönner. Meine Freundin besitzt ein ähnliches Gerät einer anderen Firma, das ich damals ausgesucht habe – die Features sind nicht unähnlich und das Gerät war teurer. Den Sansa gibt es nämlich in der 2-Gigabyte-Variante für unter 80 imperialistische Dollar. Dafür gibt es dann das Gerät, eine CD, die Kopfhörer und ein schickes Schutztäschchen nebst gedruckter Anleitung. Wo bekommt man heute noch eine gedruckte Anleitung?

Ich fasse mal zusammen:

dicker Sound, einfache Bedienung, gutes, helles Display, schickes Äußeres. Cooles Teil! Wen trockene Zahlen interessieren, der kann sich auf der Homepage von SanDisk schlau lesen.



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Über den Autor: caschy

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