Samsung Portable SSD T1 ausprobiert

20. Januar 2015 Kategorie: Hardware, geschrieben von:

Neulich erst auf der CES 2015 in Las Vegas vorgestellt, nun schon auf meinem Schreibtisch: die Samsung Portable SSD T1. Die portable SSD ist kaum größer als eine Visitenkarten und soll Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 450 Megabyte pro Sekunde (MB/s) bringen, wie man seitens Samsung während der Präsentation mitteilte.

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Mit einem benutzerdefinierten Passwort in Verbindung mit der AES 256-Bit-Hardwareverschlu?sselung können Daten auf Wunsch vor unbefugten Zugriffen geschu?tzt werden, die SSD enthält die Software, um die Platte derart zu verschlüsseln, man muss also nichts aus dem Netz laden.

Samsung SSD am iMac, unverschlüsselt:

samsung ssd am imac unverschlüsselt

Die Samsung Portable SSD T1 ist 30 Gramm leicht und 71 Millimeter breit. Geschwindigkeit und Kompaktheit müssen derzeit noch teuer bezahlt werden, die Samsung Portable SSD T1-Serie hat eine Drei-Jahres-Garantie und ist fu?r 180 Euro (250 GB), 295 Euro (500 GB) und 586 Euro (1 TB) (UVP inkl. Mwst.) ab Ende Januar 2015 im Handel erhältlich.

Samsung SSD am iMac, verschlüsselt:

Speedtest Samsung SSD verschlüsselt mac

Die Einrichtung ist der sprichwörtliche No-Brainer, Festplatte einfach in einen freien USB 3.0-Anschluss stecken und loslegen. Hierbei gibt es Unterschiede bei der Einrichtung, während unter Windows direkt mit der optionalen Verschlüsselung losgelegt werden kann, muss unter OS X initial ein Treiber installiert werden.

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Ich habe hier einmal im Blog die Screenshots eingebunden, die zeigen, was die Samsung Portable SSD T1 leistet. Die Zahlen sprechen für sich, die Platte weist neben ihrer Kompaktheit noch ordentlich Geschwindigkeit auf – zum Vergleich habt ihr auch einmal eine mittels USB 3.0 verbundene mechanische Festplatte im Vergleich.

Klassische USB 3.0 HDD:

DiskSpeedTest_ WD HDD

Was ein wenig schade bei der SSD ist: nach der initialen Einrichtung habe ich derzeit auf dem Mac keinen Zugriff mehr auf die Zusatzpartition, die die Samsung Software mitbringt, sicher wird es da zum Marktstart die Möglichkeit geben, diese bei Samsung herunterzuladen, beziehungsweise sollten sich Kunden diese vielleicht doch sichern.

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Reine Mac-Nutzer können sich auch für die System-interne Verschlüsselung entscheiden und das Partitionsformat auf Mac OS Extended (Journaled / Verschlüsselt) umswitchen. Hier zeigt sich, dass lediglich mit geringen Performanceeinbrüchen zu rechnen ist.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Fotografen oder Menschen, die schnell große Datenmengen auf den externen Datenträger kopieren wollen, wird diese Festplatte erfreuen, wer sie als USB-Stick-Ersatz für Dokumente und Co sieht, der schießt wahrscheinlich mit Kanonen auf Spatzen.


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