Samsung Patent zeigt selbstausfahrenden Stylus im Smartphone

8. Juni 2015 Kategorie: Android, Hardware, geschrieben von:

Der Stylus-Mechanismus bei den Geräten aus Samsungs Galaxy Note-Serie hat sich bisher nicht geändert. Die Nutzung des Stifts, beziehungsweise die Entfernung von diesem aus dem Gerät, ist ein manueller Vorgang. Das ist nicht unbedingt aufwändig oder unbequem, ein Patent von Samsung zeigt aber einen automatischen Eject-Vorgang für diesen Stylus. Um den Stift dann aus dem Gerät zu bekommen, müsste der Nutzer einen entsprechenden Sprachbefehl oder eine Geste auf dem Touchscreen durchführen.

Samsung_Patent_Stylus

Technisch lässt sich die ganze Geschichte relativ einfach erklären. Note und Stylus sind mit Magneten ausgestattet, so wird der Stylus in seiner Position gehalten. Nach einem entsprechenden Befehl wird dann ein zweiter Magnet angesprochen, der erste anders herum gepolt. Die Folge ist, dass der Stylus vom ersten Magneten abgestoßen, vom zweiten Magneten aber angezogen wird. So kommt er ein Stück aus dem Gerät heraus und kann verwendet werden.

Da es sich hier lediglich um ein Patent handelt, ist nicht bekannt, ob Samsung ein solches Feature in seinen Geräten der Note-Reihe tatsächlich einsetzen will. Der praktische Nutzen ist fraglich, vielleicht soll so einfach auch verhindert werden, dass der Stylus verloren geht. Ob dies allerdings ein Problem bei der aktuell verwendeten Mechanik ist, ist mir nicht bekannt. Das Patent stammt aus dem Jahre 2014, vielleicht sehen wir einen solchen Mechanismus ja bereits im Herbst, wenn das neue Galaxy Note vorgestellt wird.

(Quelle: Patently Mobile)

Du entscheidest mit! Wir suchen das Smartphone des Jahres 2017! Jetzt abstimmen!

 

Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Sascha hat bereits 9407 Artikel geschrieben.