Samsung: Neue Creative Lab-Projekte werden auf dem MWC 2017 präsentiert

25. Februar 2017 Kategorie: Software & Co, geschrieben von: Benjamin Mamerow

Der MWC 2017 in Barcelona steht vor der Tür und natürlich ist auch Samsung dort wieder einmal vertreten. Unter anderem möchte uns das Unternehmen dort vier neue VR (Virtual Reality) und AR (Augmented Reality) Projekte des hauseigenen Creative Labs (C-Lab) vorstellen. Hierbei handelt es sich um ein „smartes Hilfsmittel für Sehbehinderte“, „eine Brille, auf die VR- und AR-Inhalte gestreamt werden können“, „ein VR-Möbeleinrichtungstool“ und „eine 360-Grad-Reiseplattform“. Das Creative Lab versteht sich als kreatives Projekt bei Samsung, welches Start-Up-Konzepte fördern und Mitarbeiter des Unternehmens zu mehr Kreativität ermuntern soll.

Relúmĭno

Hierbei handelt es sich um eine Hilfs-App welche über die Gear VR geladen werden kann und dabei die Sichtbarkeit von Bildern und Texten verbessern soll. Dies soll dann am Ende für eine höhere Bildqualität sorgen. Außerdem heißt es, dass Relúmĭno blinde Flecken für betroffene Nutzer anpassen kann.

„Dabei kommt ein Amsler-Gitter zum Einsatz, um verzerrte Bilder für Menschen, die unter der Wahrnehmungsstörung Metamorphopsie leiden, korrekt anzuzeigen. Relúmĭno ermöglicht somit sehbehinderten Menschen besser und einfacher fernzusehen oder zu lesen, ohne auf marktübliche und kostspielige Sehhilfen zurückgreifen zu müssen.“

Monitorless

Mit der Brille „Monitorless“ soll es möglich sein, Smartphones und PCs zu bedienen ohne auf das Display oder den Monitor schauen zu müssen. Verwendet wird hier ein sogenanntes elektrochromes Glas, welches VR- und AR-Inhalte darstellen kann. Angeblich können damit selbst aufwendige PC-Spiele über ein mobiles Endgerät gezockt werden.

VuildUs

Ein für mich persönlich sehr interessantes Programm stellt VuildUs dar. Mehr als eine 360°-Kamera und eine entsprechende App sind dafür nicht nötig. Miteinander verbunden, wird anschließend ein neu zu möblierender Raum des eigenen Zuhauses eingescannt und in der VR dargestellt. Anschließend lassen sich beliebig Möbel und Einrichtungsgegenstände in 3D einfügen, betrachten und sogar direkt kaufen. Für einige mag es aber schon durchaus kritisch zu betrachten sein, jetzt auch noch seine exakte Wohnzimmer-Ansicht an eine App und damit einen Dienst zu übermitteln.

traVRer

Hinter dem etwas komplizierten Namen verbirgt sich eine Videoplattform für 360°-Videos. Damit sollen sich möglichst realistische virtuelle Reisen erleben lassen. So lassen sich unter anderem viele Wahrzeichen und berühmte Orte aufsuchen. Angeblich soll es sich „kinderleicht“ und flott durch verschiedene Videos wechseln lassen, ohne großartig durch Menüs navigieren zu müssen. Auf ein anderes Video wird zum Beispiel dann gewechselt, wenn man auf seiner Reise eine andere Richtung einschlagen möchte.

Die VR, aber auch die AR werden uns wohl auch weiterhin regelmäßig begegnen. So zumindest sieht es aus, wenn man mal die Bemühungen diverser Hersteller wie auch Samsung betrachtet, hier noch immer wieder „einen obendrauf zu setzen“. Ich persönlich freue mich über die Entwicklung sehr, weil mich gerade die VR sehr interessiert. Hier darf aber gern noch reichlich nachgebessert werden, auch wenn man schon jetzt mit diverser Hardware sehr gut in andere Welten abtauchen kann.

(via Samsung Newsroom)

 


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Über den Autor: Benjamin Mamerow

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