Samsung Galaxy S7 und S7 edge: microSD-Karten als internen Speicher einbinden möglich

11. März 2016 Kategorie: Android, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_s7edgeGanz nach dem Motto „ein Schritt vor und zwei zurück“ spendierte Samsung den beiden neuen Galaxy S7-Modellen (unser Test zum Galaxy S7 edge) einen Slot für microSD-Karten, im Vorjahr wurde dieser erstmals weggelassen. Klingt erst einmal positiv, hat aber einen großen Haken. Trotz Android 6.0 Marshmallow lässt sich eine microSD-Karte auf diesen Geräten nicht als interner Speicher nutzen. Da es in Deutschland nur die 32 GB-Version des Smartphones gibt, ist das schon unglücklich. Samsung hat die Funktion allerdings nicht komplett entfernt, sodass etwas versiertere Nutzer durchaus auch microSD-Karten als internen Speicher verwenden können.

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Das Vorhaben erfordert keinen Unlock und kein Root, kann also relativ gefahrlos ausprobiert werden. Es erfordert allerdings den Umgang mit der Kommandozeile, ADB sollte Euch zudem ein Begriff sein. Der Vorteil dieser Methode ist, dass man die Speicherkarte sogar teils intern und teils als Massenspeicher konfigurieren kann, so kann man sich das Beste aus beiden Welten holen.

Die Anleitung gibt es bei Modaco, da mein S7 edge Testgerät leider schon nicht mehr da ist, konnte ich sie allerdings nicht ausprobieren und gebe Euch deshalb auch keine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Ist der entsprechende Zugriff auf das Smartphone gegeben, sieht das alles recht einfach aus. Die microSD kann auf Wunsch auch partitioniert werden, sodass eben ein Teil als interner Speicher und ein Teil als Massenspeicher verwendet wird.

Macht das aber auf jeden Fall nur, wenn Ihr Euch ein wenig auskennt und Euch auch ein Schiefgehen nicht in eine Notlage bringt (wobei eigentlich nicht so viel schief gehen kann). Falls ihr es ausprobiert und es klappt, hinterlasst gerne einen Kommentar, ob es so reibungslos funktioniert hat, wie es die Beschreibung vermittelt. Sicher eine Option für diejenigen, die sich an Samsung Speicherkartenbehandlung stören.


 

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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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