Samsung Galaxy S4 Mini Testbericht

14. Juli 2013 Kategorie: Android, Hardware, Mobile, geschrieben von: Gastautor

Ich hatte die letzten zwei Wochen das Vergnügen das Samsung Galaxy S4 Mini zu testen. Als das Gerät Ende Mai vorgestellt wurde hat es mich durchaus interessiert, denn ich bin immer noch nicht von dem Trend der immer größer werdenden Top-Smartphones überzeugt, da für mich alles nahe der 5-Zoll einfach zu unhandlich im Alltag ist. Bisher setzte ich daher im Alltag das in die Jahre gekommene Samsung Galaxy S2 ein und so war für mich interessant zu entdecken, ob ein Upgrade auf das S4 Mini lohnen könnte und welche Abstriche man im Vergleich zum großen Bruder und aktuellen Flaggschiff des Galaxy S4 hinnehmen muss.

Sasmung Galaxy S4 Mini

Bevor wir uns im einzelnen mit dem S4 Mini beschäftigen gibt es hier erstmal die technischen Daten:

  • 4,3 Zoll qHD Super AMOLED (960 x 540 Pixel)
  • 1,7 GHz Dual-Core-Prozessor Qualcomm Snapdragon 400
  • 1,5 GB RAM
  • 8 GB interner Speicher, ca. 5 GB frei + microSD-Slot
  • 8,94 mm dick, 61,3 mm breit und 124,6 mm hoch
  • 107 Gramm schwer
  • Kamera: 8 MP
  • Frontcam: 1,9 MP
  • Android 4.2.2 Jelly Bean
  • WiFi 5,0 GHz a/b/g/n
  • GPS
  • Bluetooth 4.0, NFC (in der LTE-Version)
  • 1.900 mAh Akku
  • Infrarot-Port
  • Android 4.2 Jelly Bean

Auf den ersten Blick erkennt man schon, dass Samsung wieder den großen Namen des Flaggschiffs ausnutzt, aber es bei den Leistungsdaten ganz klar in der Mittelklasse, wie schon das Galaxy S3 Mini, mitspielt. Auf ein absolutes Top-Modell mit kompakteren Maßen im Android-Bereich muss man sich also weiter gedulden.

Design und Verarbeitungsqualität

Im Bereich Design sieht man am ehesten, warum das S4 Mini der Namensvetter vom großen Bruder ist. Die einheitliche Design-Linie zieht Samsung konsequent in den verschiedenen Geräten durch, egal ob es die verschiedenen Smartphones sind, auch die Note-Serie bekommt das leicht erkennbare Design, was den Markencharakter deutlich bestimmt.

Galaxy S4 Mini Design

Design ist natürlich immer Geschmackssache, dennoch finde ich es gelungen und gegenüber dem früherem, deutlich weniger ovalem, Design des Galaxy S2 oder dem Note 1 liegt es noch ein wenig besser in der Hand. Die kompakten Maße sind für mich in der Bedienung deutlich angenehmer, eine bequeme Ein-Hand-Bedienung ist problemlos möglich, was mir auch Kollegen bestätigen konnten, die teilweise deutlich größere Geräte gewohnt sind. Es ist zwar insgesamt etwas dicker als das S4 was ich aber bei der Größe als durchaus positiv empfand. Im Gegensatz zu seinem direkten Vorgänger, dem Galaxy S3 Mini, hat Samsung das S4 Mini leichter, schmaler und dünner hinbekommen.

Bei der Verarbeitung gibt es für mich keinen Grund Kritik zu üben. Alles ist sauber verarbeitet, die jeweiligen Bedientasten inklusive dem Home-Button sind sehr stabil haben einen festen Druckpunkt und alles schließt sehr sauber ineinander ab. Die Spaltmaße sind sehr gering so wie es sein muss.

Die ewige Diskussion über die verwendeten Materialien von Samsung wird aber auch beim S4 Mini nicht enden. So schick das Design aussehen mag mit seinem angedeuteten Metallrahmen, die Realität ist weiterhin der Einsatz von Kunststoffen (Polycarbonat). Dies finde ich persönlich weniger problematisch als viele andere, denn für das Gewicht und die Verbindungsqualität wirkt sich Kunststoff in der Regel positiv aus. Dennoch ist natürlich die Haptik beim ersten Anfassen mit der glatten Rückseite und den vielen Fingerabdrücken eher negativ. Wer aber Samsung-Geräte kauft dürfte sich dieser Gegebenheit inzwischen aber bestens bewusst sein.

Galaxy S4 Mini abnehmbarer Rückseite

Weiterhin hat man kein Unibody-Design, sondern eine bei Samsung-Geräten typische abnehmbare Rückseite. Auch wenn man beim Abnehmen des Deckels immer wieder leichte Bedenken bekommt, trotz des sehr flexiblen und stabilem Polycarbonat, sitzt diese absolut fest und sicher und lässt sich einfach abnehmen. Im Inneren kann der Akku ausgetauscht, sowie eine mikro SD-Karte bis zu 64 GB Speicher eingesetzt werden, um den recht knappen internen Speicher zu erweitern.

Speicher

Viele potentielle Käufer sind nach den letzten Modellen bei Samsung sensibel geworden, denn beim Galaxy S4 standen zu Beginn durch die vielen Softwarefunktionen von den 16 GB lediglich 9 GB zur freien Verfügung. Beim S4 Mini ist der vorbelegte Speicherplatz nicht ganz so riesig, dafür spart Samsung hier allerdings meiner Meinung nach etwas zu stark und stattet das S4 Mini nur mit 8 GB internem Speicher aus, bei dem ca. 5 GB Speicherplatz zur freien Verfügung stehen.

Zwar sind heutzutage viele Apps sehr einfach auf die SD-Karte verschiebbar, allerdings unterstützen nicht immer alle Entwickler diese Option in den Einstellungen, sodass man hier bei einer Vielzahl von Apps an Grenzen stoßen könnte. Beispielsweise konnte ich GTA Vice City, welches deutlich über 1 GB Speicher belegt nicht einfach auf die SD-Karte verschieben.

Alle Mediendateien, wie Musik, Fotos oder Videos sind aber natürlich problemlos über eine SD-Karte abspielbar, was ich bei einer großen Musiksammlung weiterhin als praktisch empfinde, wenn man noch nicht komplett auf Streaming in Google Play Music oder Spotify umsteigen möchte oder auch wegen dem verbrauchten Datenvolumen nicht kann.

Display

Ein wichtiger Punkt bei jedem Smartphone ist zweifelsohne die Displayqualität, schließlich schauen wir den ganzen Tag darauf und wollen hier möglichst wenig Abstriche machen. Für Fans von gestochen scharfen Displays ist das Galaxy S4 Mini sicher nichts, denn Samsung hat auf dem 4,3 Zoll lediglich eine qHD Auflösung verbaut mit einer Auflösung von 960×540 Pixeln und einer Pixeldichte von 256ppi. Im Vergleich zum S4 mit 441 ppi oder einem aktuellen iPhone 5 (326 ppi) ist das S4 Mini natürlich ein ganzes Stück entfernt.

S4 Mini Display

Ich fand es für meine Ansprüche im Alltag aber durchaus ausreichend, auch wenn ich eine 720p Auflösung für den Preis durchaus als gerechtfertigt gesehen hätte, da die Konkurrenz auch im Mittelklassebereich schon weiter ist. Wenn man sehr genau hinsieht fallen einem natürlich Pixel auf, jedoch wird der Durchschnittsnutzer nach meinen Erfahrungen damit keine Probleme haben.

Wie auch im Galaxy S4 setzt man auf die gleiche Paneltechnologie, nämlich einem Super AMOLED Display. Zwar ist die Schärfe gegenüber einem IPS LCD-Display nicht so gut, aber immerhin kommt hier keine PenTile-Matrix zum Einsatz. In Bezug auf die Displayhelligkeit hat Samsung aber zumindest Fortschritte erzielt, auch bei Sonnenlicht war das Display noch recht gut abzulesen, gerade beim S2 habe ich hier oft deutlich größere Probleme. Die Blickwinkel waren ebenfalls in Ordnung und konnten von verschiedenen Seiten gut abgelesen werden.

Technisch spielt das S4 Mini in der Helligkeit für ein OLED-Bildschirm auf einem guten Niveau mit ca. 300 cd/m². Gegenüber den IPS-Panels mit ca. 400-450 cd/m² ist der Unterschied aber natürlich weiterhin spürbar. Dafür müsste man aber auf die guten Kontraste und die intensiven Farben verzichten – im Endeffekt persönliche Geschmackssache. Wer AMOLED bevorzugt bekommt im S4 Mini ein gutes Display mit verbesserter Auflösung zum S3 Mini, wo aber immer noch Luft nach oben ist.

Leistung im Alltag

Zwar hat Samsung natürlich gerade beim Prozessor nicht die Oberklasse eingebaut, dennoch kann sich der Dual-Core Prozessor mit 1,7 Gigahertz und Adreno-305-GPU im Alltag sehen lassen. Falls ihr euch für Benchmark-Ergebnisse interessiert, schnitt das S4 Mini gut ab, aber natürlich ein Sück weg von der Spitze. 14.000 Punkte bei Antutu, 1.925 bei Geekbench – besonders die Grafikleistung war für die Mittelklasse ordentlich.

Viel interessanter sind natürlich die realen Werte während der letzten zwei Wochen Nutzung. Dabei fand ich die Leistung für meine Anwendungszwecke absolut ausreichend. Die Menüs waren fast immer flüssig, Apps starteten fix und zeigten auch keine Ruckler. Bei mehreren Apps im Hintergrund hatte ich ab und an mal kleinere Mikro-Ruckler im Menü, die ich nicht als besonders nervig empfand, was ich aber nur in der Touchwiz Oberfläche feststellen konnte. Ich bin den Nova-Launcher gewöhnt und ihn nach einer Woche Nutzung wegen der besseren Anpassbarkeit installiert, danach war das Menü immer flüssig. Aber auch Touchwiz war weitestgehend flüssig bedienbar.

Die Leistung bei Apps, die ich hauptsächlich nutze am Smartphone, fand ich vollkommen in Ordnung. Natürlich habe ich mir aber auch einmal ein paar Spiele angeschaut. 2D-Games sind sowieso kein Problem, aber auch viele leistungshungrigere Spiele machten Spaß und waren zum Großteil einwandfrei spielbar. Ich habe beispielsweise GTA Vice City gespielt und es war flüssig mit guten Frameraten spielbar. Ich spiele nicht besonders viel auf Smartphones, da mir die Displaygröße normal zu gering ist, aber wer damit keine Probleme hat, kann das S4 Mini dazu durchaus gut benutzen, denn trotz des schwächeren Prozessors läuft ein Großteil aktueller Spiele zufriedenstellend.

Akku

Wie wir alle wissen ist das Thema Akku nur schwer zu bewerten und es kommt stark auf den jeweiligen Anwendungsfall an. Samsung liefert einen 1900 mAh starken Akku mit, der für die Displaygröße und Auflösung und dem Dualcore-Prozessor eine recht gute Figur macht. In den zwei Wochen Nutzung kam ich jeden Tag bis zum Abend recht gut hin. Dabei wurde das Gerät um 6 Uhr vom Strom getrennt und musste gegen 22 Uhr dann wieder an die Steckdose bei noch ca. 10-15% Restakku. Dabei hatte ich stets 2 Emailkonten synchronisiert, Twitter und Google+ im Hintergrund laufen, sowie RSS Feeds abholen und eine Displayzeit von ca. 2h 30 Minuten im Schnitt.

Für mich sind die Werte insgesamt ok, da es mir ausreicht über einen Tag zu kommen. Nutzt man das S4 Mini nicht ganz so intensiv erreicht man durchaus auch einmal zwei Tage Standby – Zeit.

Galaxy S4 Mini Akku

Nutzt man es allerdings sehr intensiv, dauerhafte Synchronisierung aller sozialen Netzwerke, ständiger Mailabruf, hohe Displayzeiten inklusive Bluetooth, LTE-Nutzung und mehr verringert sich die Akkulaufzeit natürlich deutlich stärker.

Mitgelieferte Software

Die mitgelieferten Softwarefunktionen sind in der letzten Zeit ein wichtiges Thema für Samsung geworden. Schließlich kann man sich damit von der Konkurrenz absetzen, wenn sie Alleinstellungsmerkmale sind, denn im Endeffekt zieht es im Marketing besser, wenn man Gesten hat ohne das Display zu berühren oder sogenannte Smart-Funktionen einsetzt, die erstmal modern erscheinen. Diese Verkaufsargumente sollte man nicht vergessen, aber wie praktisch sind sie tatsächlich im täglichen Einsatz und wie oft nutzt man sie?

Galaxy S4 Mini Touchwiz Software

Wer Touchwiz kennt wird sich sehr schnell zurechtfinden und es ist nach wie vor sehr nutzerabhängig, ob es einem gefällt oder nicht. Die Samsung eigene Oberfläche hat durchaus einige Vorteile zum klassischen Android, gerade die Einstellungen zu den wichtigsten Funktionen wie WLAN, Bluetooth u.v.m., die sich zudem sehr leicht anpassen lassen gefallen mir nach wie vor gut. Ansonsten bekommt man das typische Erscheinungsbild, welches ich für den normalen Nutzer positiv sehe. Ich habe das S4 Mini jemanden in die Hand gedrückt der technisch weniger versiert ist und Android nur flüchtig kennt – er kam schnell auch durch die zusätzlichen Hinweise von Samsung in Touchwiz zurecht. Mir persönlich gefällt sie nicht so gut, aber für den bedienten  Massenmarkt von Samsung sicher ausreichend kompatibel und einsteigerfreundlich.

Gegenüber dem Galaxy S4 hat man etwas weniger Software hinzugefügt. Beispielsweise fehlt Air View, womit ihr nur mit der Hand über dem Display streichen müsst ohne es zu berühren. Sieht in den Präsentationen gut aus, vermisst habe ich tatsächlich nicht. Dafür bekommt man Smart Stay, wo Samsung erkennen will, ob ihr gerade noch auf das Display schaut und es dann nicht ausschaltet. Um es zum Punkt zu bringen, dies hat bei mir eigentlich nie zufriedenstellend funktioniert, auch wenn es ausreichend hell war. Ist für mich im täglichen Einsatz nicht wirklich brauchbar und eine reine Marketingfunktion zum aktuellen Zeitpunkt.

Ansonsten gibt es natürlich die vielen Samsung Apps, alle mit S im Namen (S Translator, S Voice, S Memo, S Beam & Co), die vielleicht dem einen oder anderen nützlich erscheinen, ich bevorzuge dann doch die Apps von Google und anderen Herstellern. Was manchen fehlen könnte ist die Gesundheits App S Health, mit der Samung beim Galaxy S4 noch fleißig geworben hat. Das ist etwas schade, denn dies fand ich von den vielen Samsung Apps noch eine mit dem größten Potential.

S4 Mini Software

Praktisch fand ich allerdings die App WatchOn. Durch den Infrarot Sender kann man so relativ leicht den Fernseher steuern. Hat problemlos mit meinem Toshiba-Fernseher, sowie einem LG-Gerät funktioniert  und ist eine gute Ergänzung, die beispielsweise auch dem Galaxy S3 gefehlt hat. Aber auch S Beam ist einfach zu bedienen und klappt bei mehreren Samsung Geräten problemlos um Musik freizugeben oder Bilder, Dokumente zu senden.

Außerdem gibt es verschiedene Sprachfunktionen. Wenn ihr es in den Einstellungen aktiviert habt könnt ihr zum Beispiel einfach sagen: „Video aufnehmen“ oder „Anruf abweisen“ im Musikplayer „Lauter, Leiser, Weiter, Vorheriges“ und einiges mehr. Klappte je nach Umgebungsgeräuschen mal mehr oder weniger gut. Zudem sollte man darauf achten das Mikrofon nicht zu verdecken, wenn man die Sprachbefehle nutzen will, was schneller passiert als man denkt 😉

Gefallen fand ich noch an der Möglichkeit Videos zu verkleinern, diese an eine beliebige Stelle zu verschieben und in einer anderen App weiterzuarbeiten. Zwar hat Samsung dem S4 Mini auch aufgrund der kleinen Displaygröße kein Multi-Window spendiert um mehrere Programme parallel zu bedienen, aber zumindest die Videofunktion aus anderen Geräten übernommen.

S4 Mini Video verkleinern

Ebenfalls nicht zu verachten ist Samsungs Vertrag mit Dropbox, denn bei der Einrichtung des Geräts zu Beginn bekommt ihr, wie schon beim S3 oder S4, 50 GB Speicher für zwei Jahre geschenkt. Dies ist für mich durchaus ein Mehrwert, der dem Nutzer zugute kommt.

Zudem bringt Samsung direkt die aktuelle Android-Version 4.2 Jelly Bean mit, was immer noch gerade bei der Mittelklasse nicht Standard ist. Somit könnt ihr beispielsweise auch Widgets auf dem Lockscreen nutzen und die sonstigen kleineren Neuerungen in Android 4.2 direkt nutzen.

Insgesamt hat Samsung schon erkannt, dass Software eine wichtige Komponente ist und zumindest ein Teil der Funktionen ist auch gut umgesetzt und praktisch einsetzbar, ohne dass man sich eigene Apps im Play Store suchen muss. Einiges funktioniert nicht besonders gut, wo man merkt, dass Samsung sein Geld trotz allem noch mit Hardware verdient und generell nicht unbedingt der beste Softwarehersteller ist. Aber man versucht dem Nutzer schon zu helfen, was dem Einsteiger zu Gute kommt.

Kamera

Galaxy S4 Mini Kamera

Fotos macht jeder gerne und wenn man sich überlegt, dass verschiedene Hersteller in diesem Bereich inzwischen wirklich gute Ergebnisse erzielen, die teilweise die Kompaktkamera vergessen lassen, dann sollte die Qualität der Bilder stimmen um auch einmal Schnappschüsse präsentieren zu können. Im Vergleich zum S4 mit einer 13 Megapixel Kamera spart Samsung auch an dieser Stelle und stattet das S4 Mini nur mit einer 8 Megapixel Kamera aus.

Positiv fand ich die vielen Kameraeinstellungen, die man schon aus der Galaxy Camera kennt. Damit wird dem unbedarften Nutzer bei den richtigen Einstellungen geholfen. So gibt es Modi für HDR, Panorama, Landschaft oder auch ein Foto mit Ton aufzunehmen. Von der Softwareseite finde ich das für die Benutzer allgemein eine Erleichterung, auch wenn nicht immer jeder Modus wirklich gute Ergebnisse meiner Meinung nach lieferte. Nicht dabei ist allerdings die vom Galaxy S4 bekannte Funktion die Frontkamera gleichzeitig einzuschalten und so beide Kameras gleichzeitig in ein Bild zu verschmelzen.

Galaxy S4 Mini Camera Software

Die Qualität der Fotos fand ich nicht besonders beeindruckend und ist hinter dem Galaxy S4 und noch deutlicher hinter der Lumia-Serie von Nokia zurück. Sie ist für gelegentliche Schnappschüsse durchaus geeignet, die Videofunktion mit 1080p – Aufnahme war auch ok, mehr aber auch nicht. Ich habe euch einmal ein paar Videos und Fotos in einem Flickr-Album hochgeladen, da könnt ihr euch ein eigenes Bild von der Kameraqualität machen. Mich hat sich jedenfalls nicht wirklich überzeugen können.

Fazit

Zieht man ein Fazit nach dem Test über zwei Wochen bin ich mit dem Gesamtpaket des S4 Mini zufrieden. Mir gefällt das kompakte Design, die Leistung im Alltag fand ich überzeugend und zeigt, dass die wenigsten ein Quadcore-Prozessor brauchen und dennoch ein gutes Gerät im Alltag bekommen.

Samsung hat relativ gute Hardware verpackt, die Auflösung könnte besser sein und die Kamera liefert nur mittelmäßige Ergebnisse. Dafür bekommt man sehr viele Softwarefunktionen, die ein paar Alleinstellungsmerkmale aufweisen – ob man diese benötigt muss jeder für sich selbst entscheiden.

Preislich lässt sich Samsung das Gerät allerdings meiner Meinung nach zu gut bezahlen, eine UVP von 529€ ist für die Hardware deutlich zu viel, weshalb auch der Straßenpreis schon bei 399€ liegt. Meine Schmerzgrenze wäre wohl nochmal 50-100€ weniger, was ich für realistisch halte, aber man bezahlt halt auch den Markennamen mit.

Zwar hat das Galaxy S4 Mini leistungstechnisch nur wenig mit dem Flaggschiff S4 gemeinsam, dennoch wird es seine Käufer finden und das Paket dürfte viele zufrieden stellen, denn insgesamt ist für die meisten Anwender ok, eben solide Mittelklasse mit einem etwas überzogenen Preis.


Anzeige: Der neue Karriereservice von Caschys Blog in Kooperation mit Instaffo. Lass dich von Unternehmen finden. Jetzt kostenfrei anmelden!

Über den Autor: Gastautor

Der Gastautor ist ein toller Autor. Denn er ist das Alter Ego derjenigen, die hier ab und zu für frischen Wind sorgen. Unregelmäßig, oftmals nur 1x. Der Gastautor eben.

Der hat bereits 1462 Artikel geschrieben.