Samsung Galaxy S4: erste Meinung

15. März 2013 Kategorie: Android, Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Guten Morgen Deutschland – oder auch gute Nacht New York! Ein langer Tag neigt sich dem Ende zu. Viel unterwegs gewesen, um mir das Samsung Galaxy S4 anzuschauen. Bevor ich mich erschöpft in die Senkrechte haue – ein paar Worte. Ja, es war eine bombastische Vorstellung – was Samsungs Budget betrifft. Muss man die Präsentation gemocht haben? Nein – ich mag auch keine Musicals. Wird der normale Endverbraucher die Show gesehen haben? Nein. Wird das Samsung Galaxy S4 bei den Verkaufszahlen durch die Decke gehen? Ja.

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Neben der eigentlichen Präsentation habe ich auch die “Vibrations” zur Vorstellung im Netz verfolgt. Viel negatives Geschreibe, was mich an iPhone-Starts erinnerte. Warum? Weil die Raketenforscher unzufrieden sind. Nicht innovativ. Nichts Neues. Das übliche Blablabla. Und warum? Weil der Hersteller schlecht gearbeitet hat?

Eher, weil die eigenen übertriebenen Wünsche ausgeblieben sind. Was soll schon in so einem Smartphone besonderes drinstecken? Wir kennen doch eh schon immer vorher die Spezifikationen. In Sachen Prozessortechnik wissen wir sowohl bei Samsung, Qualcomm und auch bei Intel, was momentan verbaut wird. Ebenso Kamera, Schnittstellen und Co. Schön zu sehen, dass mal nicht Apple die Firma ist, von der alle Unmögliches erwarten. Man erwartet als Freak immer die eine Sache, die mal wieder alles ändert. Doch solche Momente sind mittlerweile rar. Die mobile Mondlandung hat bereits stattgefunden.

Was versucht ein Hersteller also zu bauen? Lösungen! Während das Gerät das Loch in der Wand präsentiert, ist die Software der Nagel, an dem wir unser Bild aufhängen. Samsung hat heute Lösungen gezeigt. Hoffe ich zumindest – denn die Funktion vermag ich nach 10 intimen Minuten mit dem Gerät noch nicht zu beurteilen.

Wir haben leistungsstarke Hardware. Eine, für mich auf den ersten Blick, gute Kamera – mit sinnvollen Funktionen – auch Mehrwert genannt. Weiterhin Apps, die das Leben erleichtern sollen. Einen Übersetzer. Einen Gesundheitsassistenten. Besonders hier maulten die Experten, dass man sowas nicht brauchen würde. Stimmt! Das waren auch die, die 1995 das Internet für Quatsch hielten, 2003 fragten, warum man eine Kamera im Handy brauche und 2007 unkten, dass niemand ein Smartphone brauchen würde, auf dessen Oberfläche man rumfummelt.

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Ich bin erst einmal pauschal dankbar für jede angebotene Zusatzlösung eines Herstellers, sofern diese gut umgesetzt ist. Samsung hat versucht, möglichst viele Lösungen in ein Gerät zu pressen. Was letzten Endes davon zu halten ist, werde ich erst nach einem Test sagen können. Denn diesen werde ich sicherlich machen. Das Samsung Galaxy S4 ist in Sachen Verarbeitung und Haptik gelungen – muss sich mit seinen Funktionen allerdings auch erst einmal im Alltag beweisen. Sollten die versprochenen Software-Lösungen wie versprochen kaufen, dann finden Nutzer eine potente All-in-One-Lösung für alle Lebenslagen vor. Ich selber vermag an dieser Stelle keine abschließende Note abzugeben.

Das Samsung Galaxy S4 soll bereits Anfang Mai erscheinen und 649 Euro kosten.


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Über den Autor: caschy

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