Samsung Galaxy S2: erste Worte

24. Mai 2011 Kategorie: Android, Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Jau, heute war es soweit. Der Paketmann kam und brachte mir das Samsung Galaxy S2 ins Haus, Samsungs neues Flagschiff auf dem Smartphonemarkt. Wie immer lasse ich gerne ein paar kurze Zeilen mit meiner persönlichen Meinung da. Beim Samsung Galaxy S2 handelt es sich um ein Android-Smartphone mit Android 2.3.3. Ganz „toll“ ist das Vorhandensein der Software Kies und / oder eines Benutzerkontos bei Samsung, um Updates zu machen. Warum macht man das bitte? Das Android kommt nicht nackt daher, sondern mit einer Oberfläche, die sich bei Samsung TouchWiz nennt. Diese kommt mit dem Galaxy S2 in Version 4.0 und rennt auf dem 1,2 GHz starken Dual Core Prozessor „wie Sau“ Richtig, richtig rund.

Doch fangen wir mit den trockenen Details an: der verbauten Technik, Kurzform – für Details gibt es die Produktseite 🙂

Akku: 1650 mHa
Display: Super AMOLED Plus, 480×800, 4,27″
System: Android 2.3.3
Konnektivität: 3G, GPS, WLAN, HDMI (nur via Adapter!)
Prozessor: Dual Core 1,2 GHz
RAM: 1 GB
Speicher: intern 16 GB, bis zusätzlich 32 GB erweiterbar (microSD)
Cam: 8 MP (3264 x 2448) & 2 MP (1600 x1200)

Ich habe hier zwar Mac und Windows zur Hand, werde aber sicherlich den Teufel tun, hier irgendwelche Software für ein Android-Smartphone zu installieren. Zwar fährt mittlerweile fast jeder Hersteller die Schiene: „ohne Konto bei uns gibt es keine Updates“, aber dann muss das Gerät im Kurztest eben ohne diese Features bei mir auskommen. Bei Produktivgeräten bin ich gerne bereit ein Konto einzurichten.

Und so begrüßte mich das Samsung Galaxy S2 auch mit dem komischen Kies-Mode, nachdem ich es an meinen Mac angeschlossen habe. USB Host Modus? Nicht machbar, muss zuerst USB Debugging im Entwickler-Menü von Android eingestellt werden. Aber jetzt bin ich schon da, wo ich gar nicht hin wollte. Ich wollte doch erst einmal von Haptik und Optik des Samsung-Handschmeichlers schreiben 🙂

Design & Haptik

Dünn ist es. Leicht ist es. Jau, ein Smartphone nach meinem Geschmack. Klar – mördermäßige Unterschiede gibt es heute nicht mehr, aber ein großes Display bei gleichzeitig flacher Verarbeitung finde ich richtig, richtig sexy. Das geringe Gewicht fordert natürlich einen gewissen Tribut: das Samsung Galaxy S2 ist aus Kunststoff, wirkt aber nicht billig.

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Ich kann keine Vergleiche zu anderen Samsung-Geräten der Smartphone-Klasse ziehen, bisher besaß ich schlicht und ergreifend keines. Aber: beim Einsetzen meiner SIM dachte ich fast, dass ich die Abdeckung kaputt gerissen habe. Der Deckel ist so dünn – so etwas habe ich noch nicht gesehen. Sitzt er einmal fest auf, so ist er stabil, vor einem häufigen SIM- oder Akku-Wechsel würde ich mich aber scheuen. Trotz Hartplastik nicht ganz vertrauenswürdig.

Ich bin zum Glück kein schmales Hemd – eher in die Kategorie „ein ganzer Kanten“ einzusortieren, von daher habe ich auch mit dem Halten des Samsung Galaxy S2 kein Problem. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass zierlichen Personen mit kleineren Händen das Gerät zu klobig ist, wirklich. Von daher besser mal rein in den Laden und selber den „In der Hand halten“-Test durchziehen. Bin mal gespannt, wie es sich im Dauereinsatz gegen meinem bisherigen „Haptik-Favoriten“ LG P970 Optimus Black schlägt.

Gut finde ich ausserdem noch die Home-Taste in der Mitte, weitere zwei Tasten verbergen sich links und rechts daneben in der Touch-Leiste. Diese sind standardmäßig nicht zusehen, erst bei Benutzung werden sie von unten beleuchtet.

Display

Das Display ist aus Gorilla Glass, ich würde ja gerne wieder einen Kratztest wie beim Motorola Defy oder beim LG Optimus Speed machen, aber es handelt sich ja nur um ein Leihgerät, da lasse ich das lieber sein 😉 Super AMOLED macht schon etwas her, ich habe mir gerade mal ein paar Fotos (drinnen und draussen) angeschaut und bin von der Qualität ein wenig beeindruckt. Satte Farben, gestochen scharf. Schwarz ist schwarz.

(It’s a real good) Feeling

Ich erwähnte es bereits. Ich bin kein Zocker. Die Power des Samsung Galaxy S2 ist bei mir wahrscheinlich Perlen vor die Säue. Aber ich sag euch was, was mich bei anderen Geräten oft angenatzt hat: dieses nicht absolut saubere Scrollen von Bildschirm zu Bildschirm, unter Freunden nennen wir das schon „das typische Android-Ruckeln“. Bislang habe ich davon nichts gespürt. Falls jemand Dinge wissen will, wie viele Punkte das Samsung Galaxy S2 im Quadrant Benchmark erreicht: 3219 Punkte.

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Kamera

Klasse. Bin zwar kein Handy-Fotografierer, die Cam ist aber besser als die des heute vorgestellten Sony Erisscon Arc. Jeder, der schon einmal mit der aktuellen Android-App fotografiert hat, weiss: das Ding hat 1 Million Einstellungsmöglichkeiten. Die 8 MP-kamera kann, sofern gewünscht, noch von einem LED-Blitz be-flasht werden. Achso: Screenshots mit dem Samsung Galaxy S2 kann man easy erstellen: Home-Taste und danach die Power-Taste. Erstellt einen Screenshot, der dann im Ordner Screen Capture zu finden ist.

Telefonieren

Kann man auch. Qualität? Soweit es mein bescheidenes Ohr beurteilen kann: gut. Besser als das LG Optimus Speed.

Was, das war alles? Mitnichten! Das war erst der kurze Anschnitt des Ganzen. Ich habe das Galaxy S2 erst seit wenigen Stunden unter meinen Nägeln und kann daher noch nicht mehr sagen. Ich werde das Gerät allerdings mal produktiv nutzen und werde euch dann sicherlich etwas mehr zur Qualität des Ganzen im Echteinsatz sagen können. Für viele weitere Worte kann ich jetzt leider noch nicht sorgen 🙂

Das erste Fazit ist sehr gut: bisher bestes Gerät, welches ich zum Test hatte. Nicht so geil: die Software namens Kies, Samsung Konto-Pflicht und der Launcher (kann man ja austauschen). Aber: der Spaß hat seinen Preis, das Gerät kostet bei Amazon bisher dicke 545 Euro. Definitiv keine Summe, die sich der Durchschnitts-Typ „mal so eben“ aus de Tasche leiert, die Anschaffung will deshalb gut überlegt sein.

Deswegen sind Smartphone-Berichte auch immer nur Momentaufnahmen. Heute kann ich sagen: das Samsung Galaxy S2 ist das tollste Handy – fällt mir auch leicht: es ist ein Testgerät, ich muss dafür nicht in die Tasche greifen. Und morgen kommt das Compuglobalhypermeganet-Smartphone auf den Markt und ist vielleicht besser – ja dann hilft euch mein Bericht (oder die vielen anderen) auch nicht weiter – Kohle futsch, anderes Gerät gekauft. Deshalb nur meine Aussage: Stand jetzt in der Preisklasse das leckerste Gerät.

Falls Fragen auftauchen, die euch Google nicht beantworten kann: immer her damit.


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Über den Autor: caschy

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