Samsung Galaxy Note: ein Wochenende mit dem Gerät

7. November 2011 Kategorie: Android, Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Ich hatte in der Vergangenheit schon über das große, große Samsung Galaxy Note berichtet. Die technischen Spezifikationen: 1,4 GHz Dual Core-Prozessor, 5,3″ WXGA-Display (Super AMOLED, 1280 x 800), 8 & 2 Megapixel Cam mit Aufnahmen in 1080p, WLAN, Bluetooth, HSPA+, USB, 16 GB interner Speicher (aufrüstbar um zusätzliche 32 GB durch microSD), 1 GB RAM und als Besonderheit sei der Stylus genannt, mit dem ihr das Samsung Galaxy Note auch als digitalen Filofax benutzen könnt.

Fast wäre es in meinen Besitz übergegangen, heute morgen habe ich es mir dann anders überlegt. Wie auch immer. Ich möchte euch mein Fazit da lassen. Ich hatte das gerät nun einige Zeit bei mir und konnte ausgiebig testen.

Den absoluten Härtetest durfte das Samsung Galaxy Note dann am Wochenende erleiden. Hardcore-Benutzung als Bespaßungsgerät während einer längeren Autofahrt und  als Foto- und Videokamera im Westfalenstadion in Dortmund. Zu guter letzt musste das Samsung Galaxy Note auch überall hin mit. Also nicht nur Autofahrt und easy im Stadion abparken – sondern auch die eine oder andere Lokalität in Dortmund, die ich für gewöhnlich mit Freunden nach dem Spiel so frequentiere.

Über die einzelnen Features des Samsung Galaxy Note muss ich kaum noch berichten, die habe ich in einigen Beiträgen und Videos ja schon vorgestellt, interessanter ist da der Real Life Einsatz. Voll geladen ging es Samstag Richtung Dortmund, meine Frau übernahm das Steuer, sodass ich das Note wunderbar testen konnte. Ja, der große Bildschirm macht echt was her – ich habe während der Fahrt ordentlich Fieldrunners HD gezockt, getwittert, Mails gelesen und vieles mehr.

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Dank des Displays vermisst man ein iPad oder ein anderes Tablet eher wenig. Dauerzocker, die das Gerät ewig benutzen, sollten auf längeren Fahrten allerdings einen Ersatzakku dabei haben – oder wie ich einen USB-Anschluss im Auto. Dem großen Display muss Tribut gezahlt werden – in Form von Akkulaufzeit. Dies ist aber kein Galaxy Note-Problem, sondern eher ein grundsätzliches.

Weiter ging es dann zu Fuß Richtung Stadion. Und hier nervte mich das Galaxy Note – denn das Gerät ist einfach nichts für die Hosentasche. So etwas mag man einfach nicht mit sich herumtragen. Es beult die Hose aus, was beim Gehen nervig ist. Telefonieren? Klar, habe ich auch gemacht. Mit dem Ergebnis, dass ich angeschaut wurde, wie ein Außerirdischer. Sieht nämlich bescheuert aus. Die Qualität ist aber jederzeit gut.

Auch die Bedienung mit einer Hand war so gut wie unmöglich für mich. Du kommst einfach nicht an alle Bedienelemente des Displays – zumindest nicht mit meinen Fingern. Von denen ich übrigens behaupte, dass sie nicht sonderlich zu kurz geraten sind. Ein Highlight ist auf jeden Fall die Kamera. Ich schoss viele, viele Fotos und machte auch ein Video.

Eine normale Digicam muss man nach dem Kauf des Samsung Galaxy Note eigentlich nicht haben. Ich nahm das Video in 1080p auf, bei YouTube ist es dann in 720p zu finden. Im Gegensatz zum Galaxy S2 finde ich auch den Sound der Aufnahme sehr gelungen. Ich hatte mal mit dem Galaxy S2 gefilmt, das war dann so gar nichts. Der Stylus wurde von mir übrigens nie benötigt – in meinem Leben kommt man ohne diesen Stift klar.

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Testvideo:

Das Samsung Galaxy Note ist ein wunderbares Gerät mit einer ordentlichen Performance, wunderbaren Multimedia-Eigenschaften, einem brillanten Display und einer wertigen Verarbeitung. Trotz der Größe ist es ein Fliegengewicht. Allerdings muss ich abschließend sagen, dass es mir persönlich definitiv viel zu groß ist, ich den Stylus nicht benötige und es daher nichts für mich ist.

Richtige Vorahnung gehabt. Aber: andere Menschen, andere Anwendungsgebiete. Und so könnt ihr meine und auch andere Beiträge das Galaxy Note betreffend maximal als Informationsquelle nehmen, ein Gefühl für das Gerät solltet ihr durch eigenes Ausprobieren selber bekommen. Tja, dann wird also demnächst erst einmal das iPhone 4S und das Samsung Galaxy Nexus n#her unter die Lupe genommen.


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Über den Autor: caschy

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