Runtastic Moment soll Wearables ansehnlicher machen

4. September 2015 Kategorie: Hardware, Wearables, geschrieben von:

176841-moment_Elite-cd1c36-original-1440070693Runtastic hat heute sein Wearable Moment vorgestellt. Laut Hersteller soll das Gadget im Gegensatz zu anderen Geräten seiner Art wie eine ganz normale Armbanduhr aussehen und somit nicht jedem Beistehenden als Nerd-Tool auffallen. Trotzdem seien alle Funktionen eines Fitnesstrackers integriert. Um potentiellen Käufern die Qual der Wahl zu überlassen, ist Moment in etlichen Ausführungen mit variierenden Designs zu haben -von knalligem 1980er-Jahre-Pink bis hin zu unauffälligem Schwarz.

Runtastic Moment kann sich drahtlos mit der dazugehörigen App „Runtastic Me“ vernetzen – dadurch wird aus der auf den ersten Blick unscheinbaren Armbanduhr dann ein voll funktionstüchtiger Fitnesstracker. Laut dem CEO der Firma, Florian Gschwandtner, sei das Problem der aktuellen Wearables, dass sie entweder einerseits auf Funktionalität oder andererseits auf modischen Stil wert legen würden. Doch einer der beiden Aspekte leide stets. Genau hier habe man selbst mit der Runtastic Moment Abhilfe geschaffen.

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Letzten Endes ist die Runtastic Moment eine analoge Uhr, welche gleichzeitig Schritte, zurückgelegte Distanz, aktive Minuten, verbrannte Kalorien und die Schlafphasen aufzeichnet. Mithilfe der App lässt sich dann das Erreichen zuvor festgelegter Ziele auswerten. Direkt am Zifferblatt der Uhr erscheinen zusätzlich Hinweise, wenn ein Ziel abgehakt wurde. So steckt hinter der Ziffer „9“ nämlich eine LED-Leuchte. Ein Vibrationsmotor kann ebenfalls einsetzen. Ganz nett ist, dass man die Uhr auch zum Planschen mitnehmen kann, da sie bis zu 100 Meter wasserdicht ist.

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In der Uhr leistet eine normale Uhren-Batterie ihren Dienst ab, denn das reicht zum Betrieb. Tägliche Aufladungen wie bei Konkurrenzprodukten entfallen dadurch laut Runtastic. Als Varianten preist Runtastic bei der Moment etwa „Fun“ mit Aluminiumgehäuste, kratzfestem Glas und Silikonarmband in vier Farben (Raspberry, Plum, Sand und Indigo) an. Für diese Version löhnt man 129,99 Euro. Für „Basic“ ist der gleiche Preis fällig. Allerdings geht es hier um die Farben Beige und Schwarz. Zudem ist die Anzeige bei der Basic-Version etwas größer.

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Wer mehr Geld parat hat, zahlt 199,99 Euro für die Runtastic Moment Elite. Man macht den Sprung von einem Silikon- zum Lederarmband und das Gehäuse besteht jetzt aus Edelstahl statt Aluminium. Folgt noch die Version „Classic“ in den Farben Silber, Gold und Rose. Auch hier setzt der Hersteller auf ein Gehäuse aus Edelstahl und ein Lederarmband. Abermals sind 199,99 Euro fällig.

Im Handel ist die neue Runtastic Moment in den genannten Varianten im Online-Shop der Firma erhältlich – bald aber auch im ausgewählten Fachhandel. Mittlerweile gehärt Runtastic übrigens zur adidas Group, die 220 Mio. Euro für die Firma auf den Tisch gelegt hatte. Die Idee bei diesem Wearable auf ein unauffälliges Design zu setzen, ist aus meiner Sicht gar nicht übel. Allerdings fehlen dafür natürlich andere Funktionen, welche beispielsweise Smartwatches mit Android Wear bieten. Trotzdem könnte der Kompromiss speziell bei den Kunden auf Zuspruch stoßen, die sich freakig vorkommen, wenn neben Smartphone und Tablet auch noch die Armbanduhr im Sekundentakt eifrig mit Nachrichten vor sich hin blinkt und mit einem klobigen Display Blicke auf sich zieht.


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Über den Autor:

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