RSS-Reader Feedly spaltet sich vom Google Reader ab, Umzug startet ab sofort

17. Juni 2013 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

In zwei Wochen macht der Google Reader zu, für Millionen Nutzer immer noch eine der unverständlichsten Entscheidungen seitens Google, die man je getroffen hat. Der bisherige Favorit vieler Umsteiger – Feedly – war bislang nicht mehr als ein Durchlauf zum Google Reader.

Feedly

Eigene Apps und ein eigenes Interface – dennoch lief bislang alles in  Synchronisation mit Google. Die Benutzer wären sicherlich nicht zu Feedly gelangt, wenn man dort nicht gleich mitgeteilt hätte, dass der Umzug nahtlos vonstatten gehen soll.

Benutzer, die bei Feedly sind, konnten schon ihre Feeds automatisch umziehen und gestern Abend teilte man bei Feedly die finale Abkapselung vom Google Reader mit – vorher auch als Projekt Normandy bekannt. Zu diesem Zweck teilt das Feedly-Team mit, dass man sowohl in der Chrome-Erweiterung und in den mobilen Apps noch einmal auf die Version 16 von Feedly aktualisieren solle, auch möge man einen App-Neustart durchführen.

In den nächsten zwei bis drei Tagen wird man innerhalb des Readers über den Umzug informiert. Feeds werden komplett umgezogen, bis zu 1000 markierte Artikel auch – nicht aber der Leseverlauf. Das Login bei Feedly wird weiterhin via Googles OAuth funktionieren, später soll auch das Login via Facebook, Twitter, Tumblr und Linkedin möglich sein.

Solltet ihr Probleme bemerken, dann kann dies also an der finalen Umstellung liegen. Der Umzug soll voraussichtlich am 21. Juni abgeschlossen sein. Solltet ihr noch nicht vom Google Reader weg sein – ihr solltet bald umsteigen. RSS ist nicht tot, 30.000 Abonnenten hat dieses Blog allein. Feedly selber wird noch aufrüsten; so soll der Service schneller werden und endlich der reine Zugriff via Web eingeführt werden – ohne Browser-Erweiterung.

Windows Phone soll unterstützt werden und Gruppen-Sharing soll ebenfalls einfließen. Auch dabei: ein offenes API. Das heißt, man muss nicht mehr die Feedly-App nutzen, man kann später seinen bisherigen RSS-Client nutzen. Die Feedly-Macher haben im Hintergrund bereits mit den Machern beliebter Apps wie  Reeder, Press, Nextgen Reader, Newsify und gReader gearbeitet. Wie der Umstieg leichter wird? Vielleicht hilft euch dieser Beitrag.



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Quelle: Feedly Blog |
Über den Autor: caschy

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