Rock(s) Rider: rockiges Geschicklichkeitsspiel auf zwei Rädern aktuell für iOS kostenlos

4. April 2016 Kategorie: Games, iOS, geschrieben von: Sascha Ostermaier

App Store Artikel AppsDas Wetter hat am Wochenende für viele die Motorrad-Saison eingeläutet, wer es lieber eine Nummer sicherer und gefährlicher zugleich haben möchte, greift aber wohl eher zur digitalen Zweirad-Version. Rock(s) Rider gibt es aktuell für iOS kostenlos. Gleich vorweg, es handelt sich dabei um kein Spiel, das Ihr einmal ladet und dann Ruhe habt. Trotz seines Normalpreises von 2,99 Euro, ist das Game recht aufdringlich, was Werbung für zusätzliche In-App-Käufe oder Facebook-Likes angeht. Weiß man das aber und kann damit leben, bekommt man hier ein durchaus nettes Geschicklichkeitsspiel an die Hand.

rocksrider

Ziel ist es, auf einem Motorrad durch die Level zu kommen. Klingt nicht aufregend, aber es gibt ja nicht nur gerade Strecken. Im ersten Abschnitt müsst Ihr zu Beispiel verschiedene Strecken in einem Lagerhaus abfahren, die Zeit sitzt einem dabei im Nacken, insgesamt stehen 150 Herausforderungen in 64 Level bereit. Grafisch und musikalisch durchaus unterhaltsam, wird dem Spieler aber auch ein bisschen Geschick abverlangt.

Denn anstatt von Anfang bis Ende mit Vollgas über die Strecke zu brettern, bedarf es einer gewissen Voraussicht, damit man heil am Ziel ankommt. Die Strecken sind allerdings nicht sehr abwechslungsreich, bereits nach ein paar Leveln bekommt man so ein bisschen das Gefühl, immer die gleichen Abschnitte zu fahren. Die Steuerung beschränkt sich auf Vor- und Zurücklehnen, Gas geben und bremsen.

Das Spiel selbst ist sehr nett gemacht, das steht außer Frage. Auch der Soundtrack ist cool. Was aber echt nicht geht, ist die nervige Werbung für IAPs. Verstehe ich in der Lite-Version des Spiels, eventuell auch noch in der für 99 Cent. Aber wenn ich 2,99 Euro für ein Game von diesem Umfang ausgebe, erwarte ich da schon eine elegantere Lösung als wie ein Nutzer der Lite-Version behandelt zu werden. Insofern, empfehlenswert, aber nur wenn einen die Kritikpunkte selbst nicht stören. Immerhin handelt es sich um eine Universal-App für iPhone und iPad.


Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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