RockMelt: Screenshots und weg damit

8. November 2010 Kategorie: Google, Internet, Social Network, geschrieben von:

Ich habe Zugriff auf RockMelt bekommen und wollte euch noch einmal ein paar Screenshots zukommen lassen. Die Jungs haben es nicht gebacken bekommen ein valides Archiv für den Mac auf den Server zu schieben, sodass ich euch hier nur Windows-Screens zu RockMelt zeigen kann:

Der Installations-Bildschirm. Klar, der will Zugriff auf Facebook. Ohne Facebook-Login funktioniert der Vogel gar nicht. Schließt sang- und klanglos. Sollte Facebook nicht erreichbar sein, dann rödelt der Browser wie bescheuert und will connecten. Da bekomme ich nen Hals von hier bis Meppen bei sowas. Timeouts definieren wäre ja was. Grund 1, das Ding in die Tonne zu kloppen.

Da sind die Rechte die RockMelt benötigt. Ihr lasst vor dem Browser mal richtig die Hosen runter. War ja klar, RockMelt will euch ja das ultimative Facebook-Feeling im Browser geben. Dazu brauchts die Rechte.

So schaut er dann aus. Google Chrome mit Sidebars. Links die Kontakte die online sind, rechts der Zugriff auf Twitter, Gesichtsbuch und benutzerdefinierte Feeds. Alles schick in floating Windows.

Wer mag, der kann eigene Feeds abonnieren. Aber wozu gibts den Google Reader? Wer genau hinschaut: Das ist Chrome mit einem Abklatsch aus Opera / Firefox, was man an der Lasche am oberen linken Rand liegt. Von da erreicht ihr die Einstellungen.

Kurzfazit nach ein paar Minuten der Benutzung: RockMelt hat es nicht anständig geschafft sich zu Facebook zu connecten. Dann rödelte er rum und nervte mich mit mit seiner Wartegrafik. Ich fasse mal kurz zusammen. Ich habe zwar Twitter und Facebook griffbereit, aber irgendwie fühlt sich das alles unrund an. Des Weiteren hat der Browser natürlich Zugriff auf alles bei Facebook.

Außerdem: Google ist echt flott im Beheben von Sicherheitslücken von Google Chrome. Wer weiss, wie lange die RockMelt-Leute benötigen? Habe keinen Nerv mit einem Browser unterwegs zu sein, der Wochen- oder Monatelang vielleicht ausnutzbare, öffentliche Sicherheitslücken hat.

Ein Grund übrigens, warum ich Dinger wie Portable Iron oder Chrome Plus hier im Blog nicht vorstelle. Die Panikmacher werben immer mit: „Geiler Chrome-Kram ohne Spionage und so weiter“- lassen ihre Projekte allerdings hoffnungslos veralten und sind damit Sicherheitslücken auf Rechnern.

Mein Fazit: Facebook im Browser, Tweetdeck für Twitter. RockMelt: gesehen, gelacht, gelöscht. An die Tester: nicht vergessen hinterher die Rechte bei Facebook zu entziehen!

Ach ja: Rock Melt mit L – nicht mi i 😉


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Über den Autor:

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