Roaminggebühren doch nicht vor dem Aus?

15. Mai 2015 Kategorie: Internet, Mobile, geschrieben von: caschy

[Update am Ende des Artikels] Neelie Kroes rotiert sicherlich gerade ob der aktuellen Nachrichtenlage. Sie hatte sich in der Vergangenheit in ihrer Rolle als Vize-Präsidentin der Europäischen Kommission stark gemacht – für Netzneutralität und für die Abschaffung der Roaminggebühren. Doch so einfach ist das Ganze gar nicht, wie die Süddeutsche Zeitung mit Bezug auf die BILD heute berichtet – man will Zugriff auf ein Geheimpapier des Europäischen Rates haben. Dessen Pläne zeigen, dass es anders kommen könnte als gedacht.

Kurzum: ab nächstem Jahr sollen nur 100 Megabyte, 50 Minuten Telefonie und 50 SMS aus dem Ausland zum Inlandspreis nutzbar sein – pro Jahr! Wer mehr verbraucht, der zahlt dementsprechend. Da fragt man sich, wie weltfremd die Menschen im Europäischen Rat sind – oder was die Lobby dafür locker gemacht hat. Auch der Verbraucherzentrale Bundesverband hat sich schon zum Thema geäußert. vzbv-Vorstand Klaus Müller meint:

„Die Abschaffung der Roaming-Gebühren war von der EU versprochen“, so vzbv-Vorstand Klaus Müller: „Eine Kehrtwende darf es nicht geben. Europäische Politik muss verlässlich sein und innerhalb der EU darf es keine Diskriminierung der Verbraucher jenseits der Ländergrenzen geben. Kommunikation ist nicht nur ein Urlaubsspaß, sondern innerhalb Europas für viele Menschen notwendiger Alltag. Wer einen europäischen Binnenmarkt will und ein Freihandelsabkommen verhandelt, darf bei den Telefongebühren nicht an den Landesgrenzen auf die Bremse treten.“

Roaming-Gebühren hält man für überflüssig:

„Die Preise für die Endkunden müssen sich stärker an den realen Kosten der Unternehmen orientieren. Derzeit verdienen Unternehmen gutes Geld mit den Roaming-Gebühren. Ungereimtheiten von Preisstrukturen, die sich an Ländergrenzen orientieren, gehören ebenso abgeschafft: Es ist nicht nachvollziehbar, warum ein Gespräch von Deutschland ins Ausland teurer sein soll als ein Telefonat in die umgekehrte Richtung.“

Es ist schon krass – da denkt man, dass tatsächlich mal etwas im Sinne des Verbrauchers geschieht – doch am Arsch. Man zieht den Leuten weiterhin das Geld aus den Taschen. Geringe Kosten und hohe Einnahmen für die Provider – die wird es sicherlich freuen. Einziger Schutz davor? Beim Abschließen des nächsten Vertrages je nach Reisehäufigkeit darauf achten, welcher Provider faire Reise-Optionen anbietet – oder gleich im Ausland auf eine andere Karte schwenken.

Update: Ist alles gar nicht so, sagt Hans Peter Lehofer. Die Informationen der Bild sind in dieser Form nicht korrekt und auch nicht neu. Was da alles nicht stimmt, könnt Ihr bei e-comm nachlesen. Die erwähnten Sitzungen fanden gar nicht statt und es geht letztendlich um einen Vorschlag, der bereits auf wenig Gegenliebe gestoßen ist. Stand heute sieht es so aus, dass weiter an der Abschaffung der Roaming-Gebühren festgehalten wird, wie die Umsetzung konkret aussehen wird, ist allerdings nicht bekannt.



Über den Autor: caschy

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26 Kommentare

Axel 15. Mai 2015 um 14:55 Uhr

Mir war das schon klar das sowas dabei raus kommt. Lobby halt. Dabei hätte ich mich schon gefreut, bin fast jedes WE in Österreich oder Italien.

H. U. 15. Mai 2015 um 14:56 Uhr

Entweder nach Grenzübertritt eine lokale SIM-Karte einlegen oder gleich zu einem anderen Provider wechseln, der zumindest innerhalb der EU komplett auf Roaminggebühren bei Telefonaten verzichtet, wie beispielsweise der Prepaidtarif eines bekannten Discount-Supermarkts.

Dominik Conrads 15. Mai 2015 um 14:56 Uhr

Der Lobbyismus betreibt hervorragende Arbeit! Man muss den Leuten eben nur weit genug irgendwo rein kriechen dann ist alles Möglich. Nicht nur Deutschland ist eineTechnikwüste – auch die EU lebt noch im 19. Jahrhundert! Sackverein.

Christian Brüggemann (@cbruegg) 15. Mai 2015 um 14:56 Uhr

Sehr treffende Zitate hast du da rausgesucht. Danke.

lentille 15. Mai 2015 um 15:06 Uhr

Die gleiche Telekom-Lobby, die auch die Netzneutralität unterwandern will, um als Wegelagerer unter dem Deckmantel „Werbefilter“ die Contentanbieter erpressen will (siehe Meldung von heute). Traurig, welchen Einfluss die Lobby dieser Ex-Monopolisten auf die Politiker in Europa hat.

Yannik 15. Mai 2015 um 15:10 Uhr

Ihr habt doch nicht etwa ernsthaft geglaubt, dass die Politik mal etwas für den Verbraucher macht… 😉 Das wäre ja quasi skandalös!

ChackZz 15. Mai 2015 um 15:15 Uhr

Die Politikverdrossenheit hier in den Kommentaren erklärt mir wenigstens die erschreckenden Zahlen in Sachen Wahlbeteiligung…

Aus Verbrauchersicht natürlich keine schöne Entscheidung. Aber um es mal positiv zu sehen: Damit wird der Wettbewerb gestärkt. Jeder hat die Freiheit, sich für einen Mobilfunkprovider zu entscheiden, der den eigenen Ansprüchen gerecht wird. Die meisten Anbieter haben ja jetzt schon relativ günstige Optionen in Angebot, mit denen man die Vertragsinhalte (Inklusivvolumen, Freiminuten) auch im (EU-) Ausland nutzen kann.

HerrTaschenbier (@HerrTaschenbier) 15. Mai 2015 um 15:33 Uhr

Bitte nicht vergessen was die EU auf diesem Gebiet schon erreicht hat! ICh erinnere mich an Urlazube auf der schönen Insel Korsika während derer ich 1,52€ / Minute für einen Anruf zuhause bezahlt habe. Auch SMS waren mit 69ct dooch ungleich teurer. Hier hat die EU echt schon eine Menge erreicht!

Jan Schöppach (@schoppi) 15. Mai 2015 um 15:39 Uhr

Was jetzt wohl aus der „Europa ist 1“ werbekampagne der Telekom wird? 🙂 ob einfach so getan wird als hätte es die nie gegeben?

lentille 15. Mai 2015 um 15:40 Uhr

Das war aber die alte EU-Kommission. Die neue Juncker-Kommission, die wir nun dank Merkel haben, ist nicht nur voll in der Hand der Wirtschaftslobbyisten, sondern einige Kommisare sind sogar Teil dieser Lobby.

smk 15. Mai 2015 um 15:58 Uhr

Aber anderes rum: Warum soll ein Gespräch aus dem Ausland nach D nicht teurer sein als Ortsgespräche?

Thomas 15. Mai 2015 um 15:59 Uhr

Elendiges Dreckspack. Ich wohn 20km von der Grenze weg, eher hügeliges Gebiet. Hab einen Datentarif, da kostet die Minute 20 Cent (telefoniere immer über LTE für 1 Cent via VoIP).
Kann passieren, dass man an gewissen Stellen im Inland schon das ausländische Netz hat umso näher man an die Grenze kommt. Oder im Ausland noch das heimische Netz.
Im Ausland bekomme ich dann eine SMS, dass ich jetzt 8 Cent für ein Telefonat zahlen muss – 2,5x billiger als daheim und irgendwelche Mondpreise für Daten. Und komme ich dann wieder nach Deutschland, dann hab ich ewig kein deutsches Netz.
So ein Scheiß kannst du dir nicht ausdenken. Auf dem ausländischen Berg deutsches LTE, in der Kreisstadt in Deutschland ausländisches Netz.

Peter Pan 15. Mai 2015 um 16:13 Uhr

Hallo Thomas
das mit dem Grenzübertritt kenne ich auch. Wenn ich von D nach NL über die Grenze fahre schaltet das Netz nur Sekunden nach dem Grenzübertritt auf das Holländische Netz um. Fahre ich dann wieder zurück bleibe ich noch ca. 30 bis 40 km im Holländischen Netz, erst dann schaltet es um auf das Deutsch D1. Da nützt auch Neustart nichts, oder suche nach Netz, das Holländische Netz dominiert im Grenzgebiet.

mac.extra 15. Mai 2015 um 16:35 Uhr

Ist doch genau so ein Betrug wie damals die horrenden SMS Kosten, auf die EU kann und darf man einfach nicht zählen. Dieses geeinte Europa betrifft nicht die Bürger sondern das Kapital…

Goddy 15. Mai 2015 um 16:50 Uhr

@Thomas: Schalt doch einfach Roaming aus.

@ChackZz: ..“Aus Verbrauchersicht natürlich keine schöne Entscheidung.“
Wieso? Die allermeisten Verbraucher nutzen meistens eine SIM-Karte in dem Land in dem sie sich die meiste Zeit aufhalten. Im Fall der hier mitlesenden wohl zumeist Deutschland. Wieso sollten die Inlands-Nutzer denn jetzt jene subventionieren, die oft ins Ausland wechseln? Oder glaubt wer ernsthaft die Unternehmen würden andernfalls die Kosten nicht umverlagern? Die Rendite will wohl niemand von denen verkleinern.

Ich als Grenzlandbewohner in meiner Stadt gibts Deutsches und Luxemburger Netz, bzw. bin ich oft in Belgien und 1-2 Mal im Monat anderswo in der EU unterwegs habe für mein privat Handy folglich einfach eine SIM-Karte gewählt die meinem Telefonverhalten am Besten entspricht. Wer Einheitsware von der Stande will soll sich bitte an die Liste eintragen lassen für einen Trabbi. Ohne Wettbewerb zwischen den Unternehmen wird es sonst weder weitere Innovationen noch Wettbewerb um Kunden geben.

Die bisherigen Regelungen der EU bzgl. Roaming sollte man außerdem nicht missachten. Viele Leute sind heute schon günstiger im EU-Ausland (+ Schweiz und Norwegen) unterwegs als im Inland. Während ich für mein Zweithand über 40 Cent pro MB bezahlen müsste, kostet es außerhalb Deutschlands zB nur knapp 24 Cent. SMS kosten keine 19 Cent sondern sogar nach Deutschland nur 6 Cent + MwSt.

Da ich aber eben doch viel unterwegs bin habe ich eben einen entsprechenden Tarif und muss mir keine Sorgen machen.

Wer nur 1-2 im Jahr Luxus-Urlaub macht und sich dann beschwert auch noch Roaming zahlen zu sollen, tut mir leid. Fehlt nur noch, dass die Leute während ihres 14 Tage Urlaubs auch noch von der Telekom die Grundgebühr vom DSL Anschluss daheim erstattet haben wollen.

Und übrigens, schon heute ist es auch prinzipiell möglich im Ausland einen ~ Soft Tarif zu buchen. Wollte TUI nicht so was anbieten?

ulec 15. Mai 2015 um 16:53 Uhr

ChackZz schrieb: Aber um es mal positiv zu sehen: Damit wird der Wettbewerb gestärkt. Jeder hat die Freiheit, sich für einen Mobilfunkprovider zu entscheiden, der den eigenen Ansprüchen gerecht wird. Die meisten Anbieter haben ja jetzt schon relativ günstige Optionen in Angebot, mit denen man die Vertragsinhalte (Inklusivvolumen, Freiminuten) auch im (EU-) Ausland nutzen kann.
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…und was glaubst du, wie lange es diese Optionen noch gibt? Die wurden doch nur eingeführt, um der drohenden EU-Regulierung auszuweichen und die Kunden an selbst mit der Option noch überteuerte Roamingpreise zu binden. Daher auch die Mindestlaufzeit von 24 Monaten vieler Optionen. Wenn die Abschaffung der Roaminggebühren nun ausfällt, werden die Optionen auch ganz schnell „angepasst“ oder von der Bildfläche verschwinden…

Goddy 15. Mai 2015 um 17:02 Uhr

Noch ein Nachtrag, viele Bürokollegen nutzen z.B einfach seit ein paar Monaten Discounter SIM-Karten glaube von Aldi und Blau, weil da schon kaum mehr Roaming anfällt. Und auch ansonsten kommt man zum Teil ohne Roaming schon gut zurecht. Nutze schon seit Jahren diese WLAN-Sharing Geschichte von FON.com, die über meinen belgischen Internethausanschluss mit im Router integriert ist. Zumindest in Frankreich und und UK kommt man damit sehr gut über die Runden mit Datenmengen die ggf. die meisten Handys speichertechnisch gar nicht „vertragen“ würden. Neuerdings bietet die Deutsche Telekom, das ja auch in einem JointVenture an, scheinbar haben neue Router von denen das gleich mit intus.

Goddy 15. Mai 2015 um 17:09 Uhr

@ulec:

ja, stimmt vielleicht. Würden die das aber tun, würde die EU dann eben doch mehr regulieren…

Übrigens denke ich wird der Trends wo ganz anders hin gehen, es wird noch mehr Fusionen und Kooperationen geben, denn noch ist das ja gar kein EU-weiter Markt, sondern eine sehr nationale Sache. Aber erinnert sei nur daran, dass ein paar große Fische mitschwimmen. die Spanische Telefonica, Deutsche Telekom, Vodafone, Orange etc. denke mal die werden nach und nach vielleicht einfach auch anfangen innerhalb ihrer nationalen Netze die grenzen abzubauen, so dass man als O2 Kunde dann eben auch in Spanien oder der techischen Republik dann eben im Telefonica Netz günstiger telefoniert, als wenn man dort in einem Fremdnetz unterwegs ist.
„3“ bietet etwas vergleichbares in seinen Ländern ja schon an. Nicht mal nur auf die EU beschränkt…

Goddy 15. Mai 2015 um 17:13 Uhr

Aso, wer es nicht kennt „3“ ist ein Unternehmen der Hutchison Whampoa (aus Hongkong). Die haben in Deutschland halt kein Netz, aber in einigen Nachbarstaaten.
s.
http://www.three.com/
http://en.wikipedia.org/wiki/Hutchison_3G

Toni 15. Mai 2015 um 17:27 Uhr

Bei den Oligopolen ist das doch kein Wunder.

Die EU versucht einige europäische Player zu schaffen, die sich gegen amerikanische und asiatische Giganten wehren können. Fair wäre kurzfristig zu Gunsten der Verbraucher ganz auf Roaming zu verzichten. Da aber immer mehr außereuropäische Mächte ala At&t, Hutchison und America Movil etc hier anklopfen und etwas von Kuchen haben wollen, muss die EU seine Unternehmen schützen. Daher will es ihnen diese gute Einnahmequelle nicht nehmen, während es europäische Riesen wie Vodafone, T-Mobile, Telefonica, Orange formt, damit der Einstieg in Zukunft erschwert wird. In einem solchen Oligopol müsste das gesamte Unternehmen geschluckt werden, um bedeutende Marktanteile zu erringen. Mittelfristig soll der europäische Mobilfunk somit in europäischer Hand bleiben. Sofern das generierte Kapital dieser europäischen Unternehmen aber auch hier bleibt und investiert wird, profitieren wir Konsumenten mehr dadurch, als wenn wir heute einige Euro sparen.

Dies ist zwar nicht im Sinne der freien Marktwirtschaft, doch diejenigen die am lautesten danach verlangen verstoßen am meisten dagegen. Sprich, es gibt sie nicht. Die EU wollte (musste?) dies, doch nun hat es den Salat: Einstiger Pionier und technologischer Führer wird immer mehr zum digitalen Konsumenten.

Man könnte es ganz grob mit Milchbauern vergleichen: zu günstige Preise führen zu einem erbitterten Wettbewerb und letztlich zu einem Sterben der Milchbauern.

Geiz ist nicht immer geil!

Benne 16. Mai 2015 um 10:18 Uhr

Ich fand die Vorstellung von kostenlosem Roaming auch toll, so vor 2-3 Jahren. Heute zahle ich 5€ pro Monat und nutze dafür meine Allnet- und Datenflatrate in der gesamten EU. Wir sind inzwischen so weit, dass mich diese Meldung kalt lässt.

Andy 16. Mai 2015 um 15:07 Uhr

Das Chaos ist nun offenbar perfekt. Eine Frechheit, dass die Roamingentgelte derzeit auch bei international agierenden Unternehmen anfallen, wenn man deren (eigenes) ausländisches Netz nutzt. Die derzeitigen Roamingtarife (vor allem die Datentarife) sind sowieso ein Witz, wenn man für 100 MB knapp 5 €uro pro Woche zahlen soll. Da hilft nur die Preise zu vergleichen und zu sehen, ob vielleicht im Normaltarif wenigstens auf Entgelte für eingehende Anrufe verzichtet wird. Vielleicht sollte man auch in Erwägung ziehen, eine Prepaid Karte des Gastlandes zu kaufen.

saffet 16. Mai 2015 um 22:39 Uhr

Danke @gunnar
Das eine renommierte Zeitung wie die SDZ sich auf die „Bild“ berufend eine Nachricht veröffentlicht ist schon ominös. Und die ganze Techwelt macht bei der Verbreitung dieser Nachricht mit. Da bleibt die Glaubwürdigkeit der ganzen medienlamdschaft auf der Strecke. Wer sagt mir das es nicht die selben Lobbyisten sind die diese Nachricht in den Umlauf um sie Lage und Stimmung der Nation zu checken??? Schelm wer böses denkt…


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