Retter in der Not: Juice Pack Powerstation Duo von mophie

17. Januar 2013 Kategorie: Hardware, Mobile, geschrieben von: caschy

Bevor ich das vergesse: ich wollte euch noch ein Gadget vorstellen, welches mir auf der CES in Las Vegas gute Dienste geleistet hat. Ich bin da ja oft unterwegs gewesen und Steckdosen und vor allem Zeit zum Aufladen meiner Geräte fehlten. Retter in der Not war das Juice Pack Powerstation Duo von mophie. Die Firma stellt hochwertige Akkus her, damit den Smartphones und Tablets der Welt nicht der Saft ausgeht.

Mophie Juice Pack

200 Gramm wiegt der Lithium Ionen-Akku und er kommt mit einer satten Kapazität von 6000 mAh daher. In der Juice Pack Powerstation Duo sind zwei Anschlüsse für Geräte enthalten, dabei verfügt das Pack über ein 2.1 A-Schnellladesystem.

Für iOS-Benutzer vielleicht interessant: der Akku kann außerdem zwischen 500 mAh-Ladung, einer 1 A-Ladung und 2,1 A wechseln, was ideal für ein iPad geeignet ist. Ebenfalls sind vier LEDs verbaut, die über die Restkapazität des Akkus Aufschluss geben. Die zwei USB-Anschlüsse sind parallel belegbar, sodass ihr iPhone oder iPad aufladen könnt – ja, natürlich könnt ihr auch Nicht-iOS-Geräte anschließen.

Das Äußere des Akku-Packs ist hochwertig verarbeitet, die Schnittstellen sind fest, ein Aluminiumrahmen ziert das Gerät. Bei dem Anschaffungspreis sollte man dieses aber verlangen können. Wer sich einen Akku zulegt (ob dieses Gerät oder einen anderen), der sollte folgendes in seine Planungen mit einbeziehen: Kapazität des externen Akkus lässt sich nicht 1:1 auf die Kapazität eines Smartphones oder Tablets umrechnen.

Ihr bekommt also aus einem 6000 mAh starken Akku nicht 2 x 3000 mAh oder 3 x 2000 mAh in euren Geräten voll aufgeladen, da beim Aufladen des Akkus Wärme entsteht und so ein Teil der Energie einfach mal weg ist. So bietet der Akku meines iPhones zwar 1440 mAh, ließ sich aber dennoch nicht 4x, sondern knapp über 3x aufladen. Fazit des Juice Packs? Sehr gute Verarbeitung, gute Energieausbeute und als weiteren Pluspunkt gibt es eine Schnellladefunktion.

Diese Punkte lässt man sich aber gut bezahlen, in den Staaten bezahlt ihr für die Juice Pack Powerstation Duo von mophie zwischen 89 und 99 Dollar, quasi der Mercedes unter den externen Akkus. Hierzulande ist der Akku ab 89 Euro zu haben. Eure eigenen Erfahrungen mit externen Akkus sind natürlich auch gewünscht – einfach ab damit in die Kommentare.

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17 Kommentare

anon 17. Januar 2013 um 04:28 Uhr

Mal eine Frage ganz unabhängig von dem Inhalt deines Blogpostes:
Bist/warst du jetzt noch wach und schreibst an solchen Sachen? Oder werden die vorher getippselt und du lässt die einfach um eine bestimmte Uhrzeit veröffentlichen?

caschy 17. Januar 2013 um 04:31 Uhr

Ich konnte ab 2:30 nicht mehr schlafen – und dann blogge ich. Da geht die Zeit gut bei um :) Sonst würden um diese zeit keine Postings kommen.

heutger 17. Januar 2013 um 04:39 Uhr

Vielleicht ist es für mich auch zu spät, aber ich stehe irgendwie auf dem Schlauch: Inwieweit sind die anpassbaren Spannungen wichtig? Kann ich als “Schnellladefunktion” iPad und iPhone nicht auch mit mehr Ampere beladen?

Thomas 17. Januar 2013 um 04:39 Uhr

Hey caschy,

haha sind wir alle noch wach. Aber nu zum echt genialen mophie Pack. Ich habe echt schon einige Alternativen ausprobiert, der mophie ist einfach der Beste und werte das iPhone auch auf ;-)

hautschi 17. Januar 2013 um 07:27 Uhr

Ich hatte einen JustMobile Gum Plus, dessen Kapazität – trotz fachgerechter Nutzung – nach knapp über einem Jahr auf rund 20% gesunken war. Handy ließ sich bei vollem Akkupack nur um rund 30-50% aufladen. Dank nur einem Jahr Garantie kann ich das fast 80 EUR teure Teil wegwerfen.
Hab mir als Ersatz ein 8.400 mAh Monster von Easy-Acc bei Amazon besorgt, kostet rund 30 EUR und funktioniert bisher super. Wenn das Ding dann nach einem Jahr verreckt, kauf ich einfach einen neuen. Immer noch besser als JustMobile Akkupacks.

Pinguwien 17. Januar 2013 um 07:37 Uhr

Ich bin ja tierisch gespannt auf die feuerzeuggroße Brennstoffzelle, die mit Butankartuschen “aufgeladen” wird, n Smartphone bis zu 14x aufladen können soll und wo die Kartuschen dann so viel wie n Starbucks kaffee kosten sollen.

Wenn das Marketinggerede das ich im oberen Absatz stumpf wiederholt habe aber wirklich so stimmen sollte, steht uns da ne ziemliche (r)evolution bevor :)

Johnnyr (@johnnyyr) 17. Januar 2013 um 07:44 Uhr

Der Preis ist doch ok wenn man das mal mit einem Original Samsung Akku vergleicht, passt schon. Ich nehme aber lieber die Variante vom @pinguwien , geilomat.

Harald Bootz 17. Januar 2013 um 08:14 Uhr

ich hab seit fast einem Jahr ein China Akku Pack mit 10000mAh… für 30,- Euro incl. Versand. Freund hat den gleichen und ist genauso zufrieden. Nur mal so… ist schon nur ein Drittel :)

Stormy 17. Januar 2013 um 08:21 Uhr

Ich nutze das MobyPack 5200 von Intenso und bin auch zufrieden damit. Sieht stylisch aus und erfüllt seinen Zweck. Nutze es sogar Zuhause, da ich Smartphone-Suchti es so sogar beim Aufladen mit mir rumtragen kann… :)

Marcel 17. Januar 2013 um 09:08 Uhr

Hab mir auch einen Chinaakku für 30€ mit angeblich 12000 mAh geholt. Naja, kann mein N7 2mal und mein Xperia dann auch noch 2mal laden. Hat auch ein WE mit jeden Abend 2 Smartphones laden überstanden und hatte noch Restladung.
Für das Geld kann man nicht meckern.

Thomas 17. Januar 2013 um 09:20 Uhr

Ich nutze derzeit das Easy Acc Akku Pack mit feinen 12.000 mhA. Bekommt man bei Amazon für ca. 45€. Das Gerät bringt insgesamt 4 USB Anschlüsse mit, die dann jeweils 500/1000/1300/2000 mhA ausgeben. Sehr praktisch.

Christian Koschwitz 17. Januar 2013 um 09:26 Uhr

Ich fand diesen Bericht hier ganz interessant zum Thema externe Akkus. Die angebliche Kapazität und das Resultat in der Realität klaffen ja oft auseinander http://www.inside-handy.de/news/27033-akkupacks-fuer-smartphones-mehr-power-5-externe-akkus-im-test

Max 17. Januar 2013 um 09:37 Uhr

Die angegebene Kapazität bezieht sich immer auf den im Powerpack verbauten Akku bei 3,7V. Durch das Upstepping der Spannung und durch die weitere Elektronik kann das Powerpack natürlich nur ca 70-75% davon abgeben. Daher kommen auch die Ergebnisse in dem Inside-Handy-Test so zustande. Die Physik kann man nun mal nicht verbiegen. ;)

Ich selbst habe mir vor kurzem einen Astro3E (10Ah) zugelegt und damit 5 Geräte bis zu 7 mal geladen. http://maxed9.de/1gs

Tom Hapunkt 17. Januar 2013 um 12:41 Uhr

Gibt es eigentlich auch Outdoor-Varianten von solchen Akku-Packs? Nutze das Smartphone als Navi auf dem Fahrrad und da hält der Akku nicht sonderlich lang.

Geraldo 17. Januar 2013 um 13:36 Uhr

Hatte mich schon vor ca. 1,5 Jahren für den “Just mobile pro” entschieden:

http://www.amazon.de/Just-Mobile-Portabler-Ersatzakku-schwarz/dp/B001BWQTOC/ref=sr_1_1?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1358425485&sr=1-1

Ausschlaggebend war, dass der Akku hinsichtlich Ausmaße (etwas größer als eine Streicholzschachtel – falls ihr noch wisst, was das ist …) und Gewicht (ca. 120 gr.) nicht so ein Ziegel ist, wie die hier vorgestellten Akku-Packs – und somit eben echt “mobile” bleibt. Bringt zwar nur 4400mAh bei 1000mA Ausgangsleistung, hat mich aber als “Retter in der Not” noch nie im Stich gelassen …

@ Tom Hapunkt: der “Just mobile pro” wäre evt. etwas für dich, v.a. wegen des geringen Gewichts und der kleinen Ausmaße

jogivlbg 17. Januar 2013 um 14:47 Uhr

Habe mir erst im Dezember 2012 den 8400mAh von EasyAcc gegönnt, bei Amazon für 32,99 EUR. Leider kann ich noch nicht viel Erfahrung beisteuern, da ich bisher nur 1x das Smartphone damit geladen habe. Der Akkupak kam voll geladen, super. Die Verarbeitung finde ich sehr gut, 2 USB out mit 5V 0,6A und 5V 2,0A. Größe ca. 10x6x2cm. Aber was zähle ich lange die Specs auf, einfach bei Amazon ansehen: http://www.amazon.de/gp/product/B006FRD8QU


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