Pushbullet: Ab August Änderungen für Zugriff auf Push-API durch Dritte

26. Juli 2016 Kategorie: Android, Internet, iOS, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_pushbulletSchlechte Nachrichten für Nutzer von Pushbullet. Zumindest für solche, die einen Pro-Account umgehen möchten und deshalb auf automatisierte Pushbenachrichtigungen via Script zurückgreifen. Dieser Zugriff auf die API-Pushes verursacht bei Pushbullet so hohe Serverkosten, dass Nutzer nun eine E-Mail erhalten, die die Einstellung des Zugriffs durch Dritte auf die Push-API für den 1. August ankündigen. Das gilt übrigens nur für Nutzer von kostenlosen Pushbullet-Accounts. Die Ankündigung sorgte bereits für Diskussionen und sie scheint auch noch nicht final zu sein. Hier die E-Mail im Wortlaut:

Hi, Pushbullet team here.
You’re receiving this email because automated push activity from third-party software is going to your account. An example of this would be a piece of software that sends you regular updates via Pushbullet. We have seen a steady increase in the scripted / automated usage of Pushbullet and a few sources now account for far more push activity than humans. This unfortunately means automated pushing from this small number of sources is now responsible for a large amount of our server costs. To control these rising costs, we have decided to take steps to decrease this automated push activity.
Starting August 1st, we will begin blocking push activity from some automated senders for those without a Pro account (non-automated push activity will not be affected for anyone). The vast majority of users will not be affected. If you notice you are affected and want things back to working right away, please consider upgrading to Pushbullet Pro.
We are sorry for the inconvenience but have decided this is the correct move for us.
Best,
Ryan Cofounder, Pushbullet

Neben den Nutzern, meldet sich auf Pushbullet selbst bei reddit zu Wort und kündigt gleich eine Änderung der Änderung an. Denn anstatt den Zugriff komplett zu unterbinden, so wie es ursprünglich geplant war, wird es jetzt wohl eher eine Begrenzung für Free-Accounts geben, so wie es auch schon bei den SMS praktiziert wird. Es soll dabei nicht darum gehen, die Nutzer zu einem Pro-Account zu überreden. Darüber möchte Pushbullet dann auch bald informieren.

Interessanter Vorgang, wäre Pushbullet direkt mit einer Limitierung um die Ecke gekommen, wäre der Aufschrei sicher größer gewesen. So wird diese Limitierung nun als kleineres Übel akzeptiert, ist ja auch besser als gar nicht mehr auf die Pushes zugreifen zu können. Fairer ist es auf die neue Weise allemal, da nur diejenigen es spüren werden, die die Methode exzessiv genutzt haben – und damit die perfekten Kandidaten für einen Pro-Account wären. Wir werden Euch über die offizielle überarbeitete Änderung selbstverständlich informieren.



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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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