83,6 Prozent Marktanteil für Android im 3. Quartal 2014

1. November 2014 Kategorie: Android, iOS, Mobile, Windows, geschrieben von:

Android ist nicht aufzuhalten. Im dritten Quartal konnte das mobile Betriebssystem von Google seinen Marktanteil weiter ausbauen. Das bedeutet 268 Millionen Geräte und gleichzeitig einen Marktanteil von 83,6 Prozent. Dahinter folgt iOS von Apple, mit einem Anteil von 12,3 Prozent, beziehungsweise 39,3 Millionen Geräte. Interessant ist hier, dass Apple zwar 5,5 Millionen Geräte mehr losgeworden ist als im dritten Quartal 2013, der Marktanteil aber um 1,1 Prozent sank. Das heißt, dass iOS nicht im gleichen Maße wächst wie Android, was wiederum darauf hindeutet, dass die wachsenden Marktanteile von Android vor allem aus günstigen Geräten resultieren.

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Microsoft konnte ebenfalls mehr Geräte absetzen als im Vorjahres-Quartal, allerdings sinkt auch hier der Marktanteil. Dies kann man wiederum nicht durch den Mangel an Günstig-Geräten erklären, die bietet die Lumia-Reihe bekanntlich zu Genüge. So beläuft sich Microsofts Marktanteil auf 10,5 Millionen Geräte, beziehungsweise 3,3 Prozent.

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BlackBerry verliert gleichermaßen bei den Anteilen, sowohl was die Geräte, als auch was die Anteile angeht. 2,3 Millionen wurde man bei BlackBerry los (2,5 Millionen im Vorjahres-Quartal), so bleibt ein Anteil von 0.7 Prozent für den angeschlagenen Hersteller übrig. Insgesamt wurden im dritten Quartal 2014 übrigens 26,7 Prozent mehr Smartphones verkauft als im dritten Quartal 2013. Für einen Markt, dem eine gewisse Sättigung nachgesagt wird, ist dies durchaus beachtlich.

Vor einem Problem könnte Android dennoch stehen. Hersteller verdienen wenig bis gar kein Geld mit der Hardware. Auch Samsung, bisher Paradebeispiel, wie man mit Android-Geräten auch Geld verdienen kann, muss starke Rückgänge verzeichnen. Die neuen Nexus-Geräte und deren Preisgestaltung deuten jedoch darauf hin, dass sich dies durchaus noch ändern kann. Allerdings überschwemmen immer mehr Hersteller mit sehr günstigen Geräten den Markt, wobei günstig nicht zwangsläufig schlecht bedeutet. Kandidaten wie Xiaomi oder auch OnePlus liefern sehr gute Hardware zu einem sehr günstigen Preis. Dem Kunden dann noch ein hochpreisiges Gerät mit einer entsprechenden Marge zu verkaufen, dürfte sich dann schwierig gestalten.


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Quelle: Strategy Analytics |

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