ProtonMail: Nach eigenen Aussagen sicherer Anbieter öffnet sich für Nutzer und verdoppelt Speicherplatz

16. Juni 2015 Kategorie: Internet, geschrieben von:

Na, wer erinnert sich noch an ProtonMail? Die Schweizer hinter diesem Projekt nahmen sich ambitionierte Dinge vor: sicher wollte man sein – und seinen Nutzern hochgradige Verschlüsselung in puncto Mail bieten. Man startete damals als Crowdfunding-Projekt auf Indiegogo, wollte 100.000 Dollar erreichen und kam am Ende bei über 550.000 Dollar heraus. 10.576 Unterstützer fand man damals.

proton

Nutzer bekamen bislang beim nicht für jedermann zugänglichen Dienst 500 Megabyte Speicher, der Zugang erfolgt bis heute ausschließlich über einen Browser, Apps gibt es noch nicht. Im Backend haben die Nutzer die Möglichkeit, verschlüsselt zu korrespondieren, selbst Mails mit Selbstzerstörungsmechanismus kann man realisieren, hierfür kann man Außenstehenden Mails schicken, die dann nur mit Passwort im Browser lesbar sind. Ist die festgelegte Zeit abgelaufen, ist die Mail nicht mehr aufrufbar.

Erste Kritik gab es kurz nach dem Start, ein Cross-Site-Scripting-Fehler wurde aufgedeckt, der dann ohne Kommunikation mit dem Finder geschlossen wurde. Transparenz sieht halt anders aus. Zu seinem einjährigen Bestehen haben sich die Betreiber aber etwas einfallen lassen: Konten, die bis zum 17. Juni über diesen Link erstellt werden, bekommen 1 GB Speicher zur Verfügung gestellt, bis dato waren es nur 500 Megabyte. Des Weiteren muss nun niemand mehr Zugang beantragen, so lange man Kapazitäten hat, können sich interessierte Nutzer anmelden und sich selber überzeugen (oder auch nicht).


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