Project: Glass – ist Google schon viel weiter als wir denken?

31. Mai 2012 Kategorie: Android, Google, Hardware, Mobile, geschrieben von:

Wir haben hier ja schon mehrfach ein Auge geworfen auf das Unterfangen, welches Google mit „Project: Glass“ bezeichnet. Wer gerade nicht so ganz im Bilde ist: Google wird eine Augmented Reality-Brille auf den Markt bringen, die uns über die Gläser mit Informationen versorgen wird. So können wir mit Hilfe der Brille navigieren, Informationen über Gebäude/Shops/whatever einholen, aber eben auch mit unseren Freunden kommunizieren.

Das klingt alles ein wenig nach Zukunftsmusik, wenngleich wir schon wissen, dass Prototypen dieser Brille von den Entwicklern bereits eifrig getestet werden und auch schon in der Öffentlichkeit gesichtet wurden. Dennoch sind wir bislang davon ausgegangen, dass es eben noch mehr ein Experiment ist und wir von Serienreife meilenweit entfernt sind.

Jetzt lässt Google allerdings anklingen, dass diese Brille bereits nächstes Jahr auf dem Markt verfügbar sein könnte. Die Dinge, die wir in den verschiedenen Spots bereits als Feature ausmachen konnten, wären – so Steve Lee im Interview mit Fast Company – nicht irgendwelche Zukunftsmusik mit konstruierten Szenarien, wie es mal in X Jahren aussehen könnte. Stattdessen sollen sie realistisch widerspiegeln, woran Google derzeit arbeitet und was man auch für umsetzbar hält. Klar, nicht alles wird hundertprozentig so hinhauen am Anfang und vielleicht wird sich das Look and Feel der UI auch noch komplett ändern – aber die Fahrtrichtung ist vorgegeben und Google ist hier schon sehr konsequent dabei, ein serienreifes Gadget auf den Weg zu bringen.




Ein weiteres Indiz dafür ist wohl auch, dass es nun in einer US-Talkshow erstmals einer Person außerhalb des Dunstkreises der Google-Entwickler vergönnt war, einen Blick durch diese Brille zu werfen. Der Moderator war sichtlich angetan von dem, was er sehen konnte – auch von der Tatsache, dass sein Gegenüber Sergej Brin nahezu unbemerkt mithilfe der Brille ein Foto von ihm machen konnte – ermöglicht durch die Touchbedienung am Rande der Brille. Wie auch immer der Blick durch die Brille auf den Moderator gewirkt hat: ich werde hier nicht Ruhe geben, bis ich selbst so ein Ding auf der Nase gehabt habe – dafür warte ich auch gern noch ein Jährchen 😉

Quelle: The Verge und Gavin Newsom Show


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