Portable TrueCrypt 6.3
Oktober 21, 2009 Kategorie: Apfelmus, Backup & Security, Internet, Portable Programme, Windows, geschrieben von: caschy
Heute erschien die Version 6.3 des (aus meiner Sicht) Non-Plus-Ultra-Verschlüsselungsprogrammes TrueCrypt. Endlich mit voller Unterstützung für Windows 7 und Mac OS X 10.6 Snow Leopard. Bevor hier wieder einige von euch irgendwelche uralten Links zu irgendwelchen Sicherheitslücken von TrueCrypt in die Kommentare hauen: es ist bekannt, dass unter Umständen eine komplett verschlüsselte Festplatte geknackt wird, bzw. das Boot-Passwort ausgelesen wird. Ich versuche das mal leicht verständlich zu erklären: auch der TrueCrypt-Bootloader muss an einer bestimmten Stelle auf der Festplatte liegen um so den Boot- / Entschlüsselungsvorgang anzuwuppen.
Wird dieser Bereich mit einem bestimmten Trojaner “infiziert”, so funktioniert TrueCrypt weiterhin einwandfrei, dass Passwort wird allerdings vom Trojaner an einem anderen Ort der Festplatte gespeichert und kann von da wieder ausgelesen werden. Stichwort hier: physikalischer Zugriff. Man nennt das auch “Böses Zimmermädchen-Attacke”. Die Begrifflichkeit leitet sich von oft nicht viel verdienenden Mitarbeitern mit phsikalischen Zugriff auf die Computer ab. Sie gelten durch geringen Lohn als leicht bestechbar. Technischen Kram für Interessierte gibt es im Sicherheitsblog von Michael.
Für euch ist wahrscheinlich die portable Nutzung interessant: ihr müsst TrueCrypt nicht installieren, sofern ihr Container anlegen wollt. Gesicherte Boxen qausi, die ihr nur mit einem Passwort öffnen könnt. Setze ich persönlich auch am liebsten ein. Wenn ich meinen Daten-USB-Stick verlieren sollte, dann kommt wenigstens keiner an meine Daten ran.
Um den ganzen Ver- und Entschlüsselungsspaß etwas einfacher zu gestalten hatte ich vor einiger Zeit mal eine Anleitung zum Thema TrueCrypt geschrieben. Prinzipiell braucht ihr (falls noch nicht bekannt) nur mein portables Paket und die entsprechende Anleitung. Total easy eigentlich – alternativ haut ihr einfach wie bisher die Fragen in die Kommentare rein
Eine tolle Änderung in der Version 6.3 ist auch folgende:
The ability to configure selected volumes as ‘system favorite volumes’. This is useful, for example, when you have volumes that need to be mounted before system and application services start and before users start logging on. It is also useful when there are network-shared folders located on a TrueCrypt volume and you need to ensure that the network shares will be restored by the system each time it is restarted. For more information, see the chapter ‘Main Program Window’, section ‘Program Menu’, subsection ‘Volumes -> Save Currently Mounted Volumes as Favorite’ in the documentation. (Windows)
Hier noch einmal die Anleitungen:
Mit TrueCrypt unterwegs – die ultimative Anleitung für Portable TrueCrypt
Dropbox mit TrueCrypt-Containern nutzen
Vergleich TrueCrypt zu Microsofts BitLocker
TrueCrypt-Container auch unter Mac OS X automatisch mounten
Die Systempartition mit TrueCrypt komplett verschlüsseln
Wie verschlüssle ich eine externe Festplatte mit TrueCrypt?
TrueCrypt und versteckte Container
Also Leute, verschlüsselt ordentlich. Nicht gegen den Staat oder so – die würden euch das Passwort schon rauspressen.
Download Portable TrueCrypt 6.3 Deutsch



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67 Kommentare zu “Portable TrueCrypt 6.3”
DTDSR sagt
Schön, endlich kann die die selbst kompilierte Version von 6.2 (die dafür immerhin unter SneeLeo ging) wegschmeissen und wieder “offizielle” Software nutzen.
Und natürlich auch die Portable Version
Kommentar am 21. Oktober 2009 um 23:21 geschrieben.
Rainer sagt
Na das wurde auch höchste Zeit von den Truecrypt-Entwicklern. Die haben wohl extra bis eine Stunde vor dem offiziellen Verkauf von Windows7 gewartet — ganz in Ignoranz der Millionen Benutzer, die schon seit Monaten dieses System einsetzen. Ich habe mit Truecrypt 6.2a unter Win7RC1 noch massige Probleme gehabt und dadurch meine externe Festplatte eben nicht total verschlüsselt (im Nachhinein sogar eine gute Entscheidung). Seit der endgültigen Win7-Version klappt’s wieder. Dennoch bin ich froh, endlich eine offiziell geeignete Version zu bekommen. Gleich mal austesten und vorher die Container sicherheitskopieren. Wer weiß, ob die neue Version noch kompatibel ist…
Hm, “System Favorite Volumes”? Und die werden beim Start gleich initialisiert, so ohne Passworteingabe? Wie sicher ist das denn? Kann ich doch gleich sein lassen, oder hab ich das falsch verstanden?
Kommentar am 21. Oktober 2009 um 23:22 geschrieben.
me sagt
aber sacht mal, ich brauch doch admin rechte, um true crypt vom stick auf nem andern rechner zu starten, oder?
damit scheidet das ein stück weit als verschlüsselungsmethode für meinen stick aus…
Kommentar am 21. Oktober 2009 um 23:32 geschrieben.
caschy sagt
Na dann kannste ja nichts nehmen ausser das kostenpflichtige Challenger, wa?
Kommentar am 21. Oktober 2009 um 23:34 geschrieben.
Heiko sagt
Ich habe auch schon auf diese Version gewartet.
Danke
Kommentar am 21. Oktober 2009 um 23:58 geschrieben.
Thomas-D sagt
Habe eine Frage zu TrueCrypt.
Ich habe Firefox usw. alles Portable auf meinen Laufwerk D, ist es mit TrueCrypt möglich Laufwerk D zu Verschlüsseln und trotzdem darauf zu zu greifen im Betrieb, so das keiner Lesen kann was auf Laufwerk D drauf ist, sprich ein Hacker oder irgend jemand von außerhalb?
p.s. habe noch nich was mit TrueCrypt Zutun gehabt deswegen die Frage.
Danke.
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 01:45 geschrieben.
SOCIALBREAKZ sagt
Super, ich freu mich auf die v6.3!
Habe eine Frage in Bezug auf TrueCrypt und Dropbox: Werde ich online oder offline nach meinem Passwort des TC-Containers gefragt? Ich verstehe den Ablaufprozess nicht richtig. Denn wenn das Passwort (ich nutze ja kein SSL oder Tunnels etc.) in Plaintext gesendet wird, hat schonmal mein Internet Service Provider und dann auch noch der Hoster mein Passwort. Oder wie darf man sich das vorstellen?
Leider finde ich im Internet keinen einzigen Link für die Software, welche auch AES-256 nutzt, namens Secure Desk 1.0:
Quelle: http://www.hotscripts.com/listing/secure-desk/
Kennt jemand evtl. eine Alternative oder kann das Original (Freeware?) uppen?
Danke!
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 02:35 geschrieben.
Der_Ventilator sagt
Ist es möglich ein Truecyptvolume so in Windows 7 einzubinden, dass es nicht als “Wechseldatenträger” erkannt wird und ich es somit in meine “Bibliothek” (Diese speziellen Windows 7 Ordner) aufzunehmen?
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 03:01 geschrieben.
friddes sagt
@SOCIALBREAKZ:
Meinst Du vielleicht “Secure Disk” – wenn ja, dann findest Du das sicher über ein erneutes Googeln… (http://secure-disk.filecart.com/).
TrueCrypt muss ich mir nachher holen und “testen”.
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 06:25 geschrieben.
Marek sagt
Hmmm… das portable Truecrypt ist ja eine .exe – also für Win.
Ginge das auch für OSX?
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 07:00 geschrieben.
vOlvOx sagt
vertu ich mich nun oder hat caschy vergessen zu erwähnen dass trotz Portabilität des Programms zwingend Administrator-Rechte (oder zumindest erhöhte Rechte) auf dem System nötig sind, auf dem man beispielsweise einen Container mounten will?
Ist in vielen Fällen wo man extern irgendwo ist leider nicht ganz optimal
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 07:01 geschrieben.
tatai sagt
Ich habe etwas gefunden……………
http://theinvisiblethings.blog.....crypt.html
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 07:08 geschrieben.
WebWalker sagt
Ja, und damit scheidet TrueCrypt für mich auf dem USB-Stift auch aus. Es ist einfach gut das vorher zu wissen, dann braucht man TrueCrypt ggf. gar nicht erst herunterzuladen und zu installieren.
Aber vielen Dank für den Tipp mit Challenger, caschy. Das ist für den privaten Gebrauch doch Freeware.
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 07:08 geschrieben.
nippelnuckler sagt
“Wird dieser Bereich mit einem bestimmten Trojaner “infiziert”, so funktioniert TrueCrypt weiterhin einwandfrei, dass Passwort wird allerdings vom Trojaner an einem anderen Ort der Festplatte gespeichert und kann von da wieder ausgelesen werden.” versteh ich das richtig: sollte ein hacker oder eben der Geheimdienst mein verschlüsseltes Netbook in die Hände bekommen, kommen sie so oder so an die daten? was soll so eine software dann noch bringen?
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 07:54 geschrieben.
Sartiko sagt
Das ganze klappt nur, wenn du nach der Manipulation nochmals das PW eingeben wirst. Für den normalen Menschen reicht es also um einen Schutz bei Verlust des Netbooks zu haben.
Wenn du – für Hacker oder gar Geheimdienste – so interessant bist, dass sie sich erstmal physischen Zugriff zu deinem Netbook verschaffen, sollte dein gesamtes Sicherheitskonept eh anders aussehen, als nur eine Truecrypt-verschlüsselte Systemplatte.
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 08:26 geschrieben.
Question sagt
Frage zur Übersetzung: vom wem wird das Teil den übersetzt? Nicht mal die Leutz von der TC-Seite sind so schnell. Da steht bei dem Languagepack immer noch 0.1.0 incomplete!?
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 10:06 geschrieben.
neurobit sagt
da Truecrypt Admin Rechte braucht ist es für mich auf einem portablen Stick wenig hilfreich.
Kann jemand mehr zu dem empfohlenen “Challenger” sagen?
Erfahrungen, Vor- Nachteile aus technischer Sicht?
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 10:12 geschrieben.
kingofcomedy sagt
Hallo zusammen,
gibt es eine Möglichkeit eine Batch-Datei zu erstellen, die:
den TC-Container mountet
Thunderbird/Firefox/o.ä. startet
den TC-Container nach dem Beenden des Programmes wieder automatisch unmountet
Die Punkte 1+2 sind ja kein Problem, aber bekomme ich vielleicht auch irgendwie Punkt 3 in eine Batch-Lösung? Eventuell eine Schleife die alle X Sekunden/Minuten nachschauen kann, ob das Programm noch läuft?!
Gruss,
Thorsten
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 10:14 geschrieben.
Iván sagt
Mich würde aus Neugier interessieren wie sicher Truecrypt auf dem USB-Stick ist
a) Jeder Hacker könnte die Daten sehen wenn er den Stick findet
b) Nur ein Richtig guter Hacker
c) CIA, FBI, NSA und James Bond zusammen kämen nicht an die Daten
Wie isses?
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 10:34 geschrieben.
vanMumpitz sagt
Welche Dateien muss ich installieren (überschreiben)? So einen schicken Updater wie den für Chrome gibt es (noch) nicht, oder?
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 11:24 geschrieben.
SOCIALBREAKZ sagt
@ friddes: Nein, gemeint ist wirklich Secure Disk in der Version 1.0
Wie ist das mit Dropbox und dem Passwort?
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 11:36 geschrieben.
Bierfreund sagt
@Iván
Wenn “CIA, FBI, NSA und James Bond” ihre gesamten Rechenkapazitäten zusammenschalten um damit dein Passwort via Brutforce zu knacken bekommen die es sicherlich raus. Die Frage ist, ob “CIA, FBI, NSA und James Bond zusammen” den Aufwand für deinen USB-Stick betreiben werden? Für wann haste denn geplant die gesamte Welt hochzujagen?
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 11:41 geschrieben.
REn sagt
@Iván
Ganz einfach: Kommt nicht auf TrueCrypt an, sondern auf den Anwender, der es benutzt. Hat er ein vernünftiges Passwort und am besten zusätzlich eine vernünftige Schlüsseldatei, dann wird es deiner Expertengruppe so lange nicht gelingen, das Passwort in endlicher (Spielfilmlänge) zu erraten, bis sei einen Keylogger bei dir einschmuggeln, damit das Passwort erfahren, und mit Hilfe von ein paar Screenshots die Schlüsseldatei herausfinden.
@kingofcomedy
das geht alles.
Dein Vorschlag, einfach alle x Sekunden nachzusehen, ob Firefox noch rennt, ist mit Hilfe von tasklist.exe (bei Windows dabei) kein thema. Einfach ausführen, und die Ausgabe parsen. Problem; Es ist schwierig zu unterscheiden, welcher Firefox (wenn mehrere gestartet sind) beendet wurden. Geht aber auch.
Viel einfacher: Du weist deine Batch an, einfach darauf zu warten, dass der Firefox beendet wird.
::mouten
start /wait FirefoxPortable.exe
::hier hin kommt die batch erst, wenn der firefoxPortable.exe terminiert
::unmount
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 12:10 geschrieben.
kingofcomedy sagt
@vanMumpitz: einfach alle Dateien bis auf die config und die history überschreiben. So hat es zumindest bei mir ohne Probleme funktioniert. Und, falls deine Container im gleichen Verzeichnis liegen sollten, diese natürlich nicht löschen.
@REn: ok, danke, werde ich bei Gelegenheit mal testen.
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 12:22 geschrieben.
SaJuViMa sagt
Hai,
funktioniert bei der Version 6.3 das Tool tcfolder ????
mfg
uwe
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 12:28 geschrieben.
Gimbar sagt
Ist TC nicht von haus aus auch portable Nutzbar?
Ich mein das kann man im regulären Installer auswählen ob mans normal oder portable “installieren” möchte.
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 13:02 geschrieben.
kingofcomedy sagt
@REn: das klappt leider doch nicht so einfach. Die Batch-Datei sieht momentan so aus:
1: start /wait True-Crypt-Aufruf zum Mounten
2: start /wait P:\ThunderPortable.exe
3: True-Crypt-Aufruf zum Unmounten
P = der TC-Container
Während TC auf die Eingabe meines Passwortes wartet, startet die Batch aber schon den nächsten Schritt und meldet dann dass TB-Portable nicht verfügar ist. Klar, wenn ich das Passwort auch noch nicht eingegeben habe.
Fällt dir dazu spontan eine Lösung ein?
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 13:42 geschrieben.
Gimbar sagt
@kingofcomedy:
wir wärs mit net if abfrage und schleife?
:schleife
if “P:/thunderbirdportable.exe” goto :weiter
goto :schleife
:weiter
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 13:49 geschrieben.
Iván sagt
“…Ganz einfach: Kommt nicht auf TrueCrypt an, sondern auf den Anwender, der es benutzt. Hat er ein vernünftiges Passwort und…”
Heißt das, dass Ihr sogar so sensible Daten, wie online Banking PIN und TANS auf einem USB-Stick mit einem TrueCrypt Container mit euch führen würdet?
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 14:09 geschrieben.
carsten sagt
Die portable Version nützt mir leider nichts, eben weil man Adminrechte braucht, um Volumes einbinden zu können. Ansonsten wär es Ideal für die Uni und so weiter, aber da werd ich den Stick dann leider nicht mounten können. Aber genau das brauche ich, weil ich teilweise größere Datenmengen hin und her transportieren muss.
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 14:13 geschrieben.
Gimbar sagt
sowas merk ich mir aus prinzip nur
so schwer wirds ja nicht sein sich 2 oda 3 4-stellige pins zu merken wenn man sich das psswort fürn container merken kann (in meinem fall über 20 stellen)
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 14:19 geschrieben.
Bierfreund sagt
@Gimbar:
Iván sprach auch von den TANs. Wenn du echt deine komplette TAN-Liste im Kopf hast, dann Respekt…
@Iván:
Nein, mir persönlich wärs trotzdem zu gefährlich. Und wenn du’s vor hast, dann speicher wenigstens deine PIN/das PW fürs Onlinebanking nicht mit den TANs zusammen. PIN oder PW sollte man sich wirklich merken können.
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 14:26 geschrieben.
@ndreas sagt
Ne kurze Übersetzung der Changelogs ins Deutsche wäre sicherlich nicht verkehrt gewesen
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 14:26 geschrieben.
Gimbar sagt
@Bierfreund:
Ich brauch mir meine TANs net merken müssen. Ich krich die immer aufs Handy zugeschickt
Lg Gimbar
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 14:33 geschrieben.
Yardy sagt
nur zur info.
über die böse magd:
http://www.sicherheitsblog.inf.....10-17.html
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 14:55 geschrieben.
hearsandshouts sagt
hmm bekommts jemand hin mit dualboot win7(hauptsystem)+ubuntu9.04(mit wubi installiert)?
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 14:58 geschrieben.
vanMumpitz sagt
@kingofcomedy:
Funktioniert. Habe allerdings die mounten.bat auch nicht überschrieben, weil sie den Namen meines Containers enthält.
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 15:22 geschrieben.
Informer sagt
Ich verwende anstelle von TrueCrypt in letzter Zeit immer häufiger DiskCryptor, u.a. auch deshalb, weil dieses ganze Gedöns mit der Erstellung von Rettungs-CDs bei DiskCryptor nicht notwendig ist. Das kann nämlich speziell bei NetBooks sehr lästig sein…;-)
Zum Thema Portable TrueCrypt und Adminrechte: Ich kenne nur eine brauchbare Lösung mit Hardwareverschlüsselung auf dem USB-Stick, die ohne(!) Adminrechte auskommt, und die heißt Safestick Blockmaster. Mit diesem Stick arbeite ich bereits seit einiger Zeit und ich bin hellauf begeistert; wer öfter oder regelmäßig an PCs ohne Adminrechte arbeiten muss, wird diesen Stick zu schätzen wissen.
Gekauft habe ich meinen Stick hier, falls jemand auch Bedarf hat.
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 15:30 geschrieben.
Matze_B sagt
@Bierfreund:
@Iván:
@Gimbar:
smsTAN (Handy) nutzen ist einfacher und sicherer. Wenn das nicht geht (schlechte Bank ..), dann wenigstens die TAN-Liste noch zusätzlich in ein zip od. rar Archiv, natürlich mit Passwort.
Matze
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 15:56 geschrieben.
Gimbar sagt
@Matze_B:
außerdem kann ich mein Handy anklingeln wenn ichs verlegt habe.
Probier das ma mit dem Zettel wo die TANs druff stehn, da kannse lange anklingeln
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 16:13 geschrieben.
SOCIALBREAKZ sagt
Rettungs-CD kann umgangen werden, wenn man Deamontools oder Ähnliches nutzt.
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 17:20 geschrieben.
leosmutter sagt
@SOCIALBREAKZ
Geht einfacher:
In den Truecrypt-Ordner gehen und eine Verknüpfung auf “TrueCrypt Format.exe” erstellen. Dann auf Eigenschaften der Verknüpfung gehen und beim Ziel einfach ein /n anfügen.
Das sieht dann im Ziel z.B. so aus:
“C:\xxxxx\TrueCrypt\TrueCrypt Format.exe” /n
Jetzt startet “Truecrypt Format” ohne Isocheck.
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 18:42 geschrieben.
SOCIALBREAKZ sagt
Klasse. Gut zu wissen. Danke @ leosmutter!
Hat wirklich keiner eine Idee, ob das TrueCrypt-Passwort im Klartexte beim Nutzen von Dropbox mitgeliefert wird?
Mir geht es ja nur um ein paar Dokumente, die auf dem Server liegen sollen, worauf ausschließlich Autorisierte zugreifen sollen. Dazu gehört also nicht der ISP und auch nicht der Hoster. Oder kennt jemand ein Skript, womit man Daten per AES auf dem Server verschlüsseln kann? Stell ich mir nur vor, dass dies schwer zu realisieren ist, da man ja nach dem Passwort gefragt wird und dieses ja zum Server gelangen muss. Ohne Tunnel / SSL ist das natürlich nicht so toll.
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 18:59 geschrieben.
leosmutter sagt
@SOCIALBREAKZ
Dropbox lädt und sichert nur Änderung an deinem Truecrypt-Container. Der Container ist lokal auf deinem Rechner und wird lokal gemountet. Das Passwort ist somit auch nur auf deinem lokalen Rechner. Ändert sich was am/im Container, dann werden nur die verschlüsselten geänderten Teile des Containers an Dropbox übertragen. Wie sich das allerdings dann mit verteiltem Zugriff auf sowas auswirkt… Gute Frage. Ich glaube nicht, daß sich ein Truecrypt-Container von mehreren Nutzer gleichzeitig öffnen läßt. Vor allem was dann Dropbox macht… Vielleicht einfach mal Drag n Crypt anschauen und das dann mit Dropbox nutzen.
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 19:53 geschrieben.
SOCIALBREAKZ sagt
Danke @ leosmutter!
Ich probiere es mal aus.
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 20:03 geschrieben.
kingofcomedy sagt
@Gimbar: danke, so ähnlich (“if exist …”) hat es dann geklappt.
@vanMumpitz: sorry, an die mounten.bat habe ich nicht gedacht, da ich eine von mir angepasste Batch-Datei in einem anderen Verzeichnis nutze und daher die mounten.bat und ende.bat direkt nach dem Entpacken gelöscht habe.
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 22:12 geschrieben.
kingofcomedy sagt
Ich nutze TC in der Dropbox. Seit Version 6.3 kann ich meine Container bzw. auch die TrueCrypt.exe aus der Dropbox auf meinem Rechner starten, aber nicht aus der Dropbox auf meinem USB-Stick. Da tauchen dann immer die folgenden Fehlermeldungen auf:
“Das System kann die angegebene Datei nicht finden.” und “Es konnte keine Verbindung zum TrueCrypt Hardware Treiber hergestellt werden. TrueCrypt kann nicht arbeiten solange der Hardware Treiber nicht läuft. …”
Beide Dropboxen sind natürlich auf dem gleichen Stand.
Wo könnte das Problem liegen?
Gruss,
Thorsten
Kommentar am 24. Oktober 2009 um 10:51 geschrieben.
caschy sagt
Auf dem Stick auch die 6.3?
Kommentar am 24. Oktober 2009 um 10:54 geschrieben.
kingofcomedy sagt
Aber sicher doch.
Sowohl TC als auch die Container liegen in der Dropbox.
Kommentar am 24. Oktober 2009 um 10:56 geschrieben.
wasnun sagt
6+ Gründe gegen TrueCrypt
http://www.macmacken.com/2009/.....truecrypt/
Kommentar am 25. Oktober 2009 um 10:40 geschrieben.
caschy sagt
Hast du auch eine eigene Meinung oder plapperst du das nur nach? Welche Verschlüsselungssoftware empfiehlst du uns?
Kommentar am 25. Oktober 2009 um 10:51 geschrieben.
SOCIALBREAKZ sagt
Was für ein rotzfrecher Artikel von Herrn MacMacke.
Als ob es ein Argument ist, dass die Entwickler sich nicht bis ins Unendliche erkennbar geben möchten. Nicht nur in den USA wird schon seit einigen Jahren bzw. Jahrzehnten Verschlüsselungstechnolgien als —Waffe— angesehen.
Möglich ist natürlich alles. Wer meint, es gäbe einen Gott, soll den mir erstmal zeigen. Dann sehen wir weiter.
Btw: Wenn der Code offen ist und für jedermann verfügbar ist, warum sollte man denn andere Leute zum Kaffee einladen?
Ende Gelände.
Kommentar am 25. Oktober 2009 um 11:11 geschrieben.
tsc sagt
Ich muss ja etwas schmunzeln über den Bericht. Die Gründe sind nicht stichhaltig und beziehen sich meistens auf irgendwelches OpenSource-Gelaber.
Wieso man keinen Changelog führt? Ich geh davon aus, dass sicherheitskritische Sachen nicht so einfach ausgenutzt werden sollen…so wird zumindest sichergestellt, dass eventuelle Sicherheitslücken nicht öffentlich zugänglich sind, falls denn ein User noch eine alte Version von TC nutzt…
Kommentar am 25. Oktober 2009 um 11:18 geschrieben.
leosmutter sagt
Dieser MacMacken-”Bericht” ist echt für Trolle und nix mehr. Da steht kein einziges stichhaltiges Argument drin. Opensource und dieses “jeder kann mitarbeiten”-blabla. Wenn irgendwo ein Bug in Truecrypt gefunden worden wäre, dann hätte es schon einen Aufschrei gegeben. Und bei sicherheitsrelevanter Software (so bezeichne ich jetzt Truecrypt einfach mal) überlege ich es mir 10 mal, ob ich irgendeinen Möchtegern-Opensource-Frickler an meinem Code mitbasteln lasse.
Kommentar am 25. Oktober 2009 um 14:22 geschrieben.
xenon sagt
eine frage zur portable-version:
ich würde sie nutzen wollen, um truecrypt-container auf systemen einbinden zu können, auf denen ich KEINE administratorrechte habe. die portable verweigert hier leider auch den start…
gibts da irgendeine möglichkeit?
Kommentar am 26. Oktober 2009 um 09:38 geschrieben.
caschy sagt
Nein.
Kommentar am 26. Oktober 2009 um 09:44 geschrieben.
n0fear sagt
Eine Frage an die Profis: Ich habe Vista Ultimate mit komplettverschlüsselung (Truecrypt) nun habe ich auf die neueste Version aktualisiert (die auch Windows 7 kompatibel ist). Jetzt die Frage: muss ich zum Systemupdate auf W7 Ultimate die komplette Platte entschlüsseln und nach dem Update wieder verschlüsseln oder genügt die Erstellung einer aktuellen Recovery-CD um den Bootloader wieder einzuspielen?
Kommentar am 27. Oktober 2009 um 08:27 geschrieben.
Ren sagt
@kingofcomedy
Komisch. Bei mir geht das, sogar ohne /wait beim mounten. Versuch mal folgendes:
::trucrypt mounten (normaler Befehl, ohne wait, ohne start)
ping localhost (Simulation eines sleep-Befehls, deine Kommandozeile soll einfach zwei Sekunden warten)
::start /wait Thunderbird
::normaler Befehl zum unmouten, ohne start /wait)
Bei mir funktioniert das so.
Kommentar am 27. Oktober 2009 um 09:01 geschrieben.
kingofcomedy sagt
@Ren: danke, aber meine Thunderbird-Batch funktioniert mit der Exist-Abfrage mittlerweile ohne Probleme.
Aktuell besteht nur das Problem dass ich die TrueCrypt.exe (liegt in der Dropbox) vom USB-Stick nicht starten kann, obwohl es natürlich exakt die gleiche Datei wie auf dem PC ist.
Kommentar am 27. Oktober 2009 um 09:14 geschrieben.
Patrick sagt
Hi Carsten,
in deiner Batch findet man die Zeile
action=Mount TrueCrypt Volume
Was macht diese? Wo ist diese beschrieben (in der TC Doku finde ich dazu nichts).
Kommentar am 29. Oktober 2009 um 08:48 geschrieben.
caschy sagt
Nicht? Schau mal genauer
Sie macht das, was sie aussagt…
Kommentar am 29. Oktober 2009 um 09:13 geschrieben.
Patrick sagt
Da es sich um kein ausführbares (Batch-)Kommando handelt macht sie für mich derzeit keinerlei Sinn…zumal TC auch ohne diese zu laufen scheint. Keine Ahnung.
Kommentar am 29. Oktober 2009 um 09:21 geschrieben.
Fabian sagt
funktioniert das mit dem Cachen des Passworts und mounten der “Favorite Partition” beim Logon bei euch?
auch wenn ihr ein Passwort mit y, z und/oder Sonderzeichen habt?
Kommentar am 31. Oktober 2009 um 22:53 geschrieben.
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